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Gedruckte Erinnerungen

Mühldorf – Normalerweise hat Rita Fleidl, Schriftführerin vom Trachtenverein „Edelweiß Mühldorf“, im Moment alle Hände voll zu tun. Sie dokumentiert alle Veranstaltungen ihres Vereins und die vielen Anlässe, bei denen die Mühldorfer auftreten. Da in Corona-Zeiten auch Tanz und Geselligkeit der Trachtler ruhen, hat die Mühldorferin die Zeit genutzt, um zum zweiten Mal eine Vereins-Chronik zusammenzustellen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.05.2020

Gelungene Premiere der Trachtler

„Mucks Mäuserl Mord“ begeistert die Zuschauer

Mühldorf – Die Theateraufführung „Mucks Mäuserl Mord“ des Trachtenvereins Edelweiß feierte eine gelungene Premiere. Im Spirklsaal in Mößling erlebten die Besucher eine spannende Aufführung der acht Schauspieler. Was Mucki (Marille Bernhart) und Mausi (Gerlinde Eulberg) im Wirtshauskeller suchen, und dabei von Kellnerin Hedi (Jenny Bernhart) und Schankknecht Harri (Florian Hoisl) überrascht werden, wird nicht verraten. In die Quere kommen ihnen dabei Wirt Quirin Zapfner (Ludwig Koller) und seine Schwester Kuni (Angelika Reichgruber). Geheimnisvoll geben sich Buckl, der Dorfgrattler (Franz Maier) und Ludmilla Ludermann (Rosi Wagner). Die Inszenierung unter der Spielleitung von Marille Bernhart und Rosi Wagner bot für Jung und Alt ein Vergnügen und Spannung bis zum letzten Satz.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.03.2020

 

Trachtenverein spielt „Mucks Mäuserl Mord“

Theater auf Bayerisch: Marille Bernhart und Florian Hoisl im neuen Stück des Trachtenvereins Edelweiß. Foto re

Schwank in drei Akten von Ralph Wallner

MühldorfDie Theatergruppe des Trachtenvereins Edelweiß aus Mühldorf spielt ein neues Stück. Dieses Mal wird das Stück „Mucks Mäuserl Mord“ von Ralph Wallner gespielt.

Ein neuer Gast im „Roten Raben“. Niemand findet ihn sympatisch. Und nun ist der ominöse Gast verschwunden. Die patente Pfarrersköchin Mucki und die weniger patente Mesnerin Mausi, die im Vorratskeller der Dorfwirtschaft eigentlich nichts zu suchen haben, entdecken Hinweise auf seinen Verbleib, ihr Detektivinstinkt wird geweckt. Und die Liste der Verdächtigen Personen wird immer länger.

Die Premiere findet am heutigen Samstag, 7. März, 20 Uhr statt. Weitere Aufführungen sind Freitag, 20. März, Samstage 14. und 21. März, jeweils 20 Uhr, Sonntage 8. und 15. März, jeweils um 18 Uhr im Gasthof Spirkl. Karten bei Tracht und Trend in Mühldorf. Weitere Informationen unter www.tv-muehldorf.de.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.03.2020

 

In Altmühldorf den Fasching bunt gefeiert

Beste Stimmung herrschte beim Faschingsball der Altmühldorfer Vereine am Samstagabend in der Schulturnhalle.

Er war wieder bunt und lustig: Der traditionelle Ball wurde diesmal von der Blaskapelle Altmühldorf und dem Trachtenverein Edelweiß Mühldorf perfekt organisiert.
Die Tanzfläche heizte die „Heldensteiner HeuBodnBlosn“ (HHBB) auf. Für die Showeinlage sorgte die Inntalia Mühldorf samt Prinzenpaar, Marschgarde und der Dance Nation.

Die auffälligste Gruppe war die der städtischen SPD mit Bürgermeisterin Marianne Zollner: Als Spielkarten verkleidet mit dem Slogan „Ein Herz für Mühldorf“ war die Mannschaft nur schwer zu übersehen. Aber auch die örtliche CSU war sehr stark vertreten in individuell auffälligen Kostümen.

Viele bunte Gestalten wie die vier Jahreszeiten und viele klassische Masken tummelten sich in dieser Ballnacht in der Schulturnhalle – bis in die späte Nacht. Die Damen beim Faschingsball der Altmühldorfer Vereine glänzten wieder mit tollen Kostümen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.02.2020

Ball der Vereine in Altmühldorf

Mühldorf – Der Ball der Altmühldorfer Vereine (Blaskapelle Altmühldorf und Trachtenverein Edelweiß Mühldorf) findet am Samstag, 1. Februar, Einlass 19 Uhr in der Mehrzweckhalle Altmühldorf statt. Kartenvorverkauf und Tischreservierung ab sofort bei Sepp Bernhard, unter Telefon 08631/14341 oder Georg Waldinger, unter Telefon 08631/15512.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 22.01.2020

 

Ball der Vereine in Altmühldorf

Mühldorf – Der Ball der Altmühldorfer Vereine (Blaskapelle Altmühldorf und Trachtenverein Edelweiß Mühldorf) findet nicht wie angekündigt am 25. Januar sondern erst am Samstag, 1. Februar, um 20 Uhr, in der Mehrzweckhalle Altmühldorf statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.01.2020

 

Tiefe Verbundenheit zum Brauchtum

Ein Höhepunkt des Abends: der Bandltanz. Foto Stettner

Kreisheimatabend der Trachtenjugend begeistert die Besucher

Mühldorf/Ampfing – Am Kreisheimatabend der Trachtenjugend Mühldorf in der urig dekorierten Schweppermannhalle in Ampfing zeigten die Teilnehmer ihre tiefe Verbundenheit zum echten Brauchtum und zur Tracht.

Zur Trachtenjugend gehören die Vereine aus Ampfing, Aschau, Lengmoos, Mühldorf, Neumarkt-St. Veit, Oberneukirchen und Reichertsheim.

So bietet der Heimatabend, der alle fünf Jahre stattfindet, die Möglichkeit, alle Trachtenvereine des Landkreises mit ihrer Brauchtumsarbeit an einem Abend zu erleben. Ein fast dreistündiges farbenfrohes Programm begeisterte die Zuschauer und auch die Mitwirkenden. Durch das Programm führte Gaumusikwart Markus Gomes. Er sprach nicht nur verbindende Worte, auch so manches zum Schmunzeln war dabei.

Zwischen den Tänzen wurden die Vereine vorgestellt. Für die musikalische Umrahmung des Abends sorgten die jungen Oakarrer, die Stoabacher Musikgruppen und mit ihrem Gesang erfreuten die Herzkirschdirndl die begeisterten Gäste. Die Kinder, Jugendlichen und Aktiven boten eine breite Palette an Tänzen.

Ein Höhepunkt war dann die Ehrung für Werner Frenzel aus Neumarkt-St. Veit. Werner Frenzel wurde für 41 Jahre Tätigkeit im Kreisverband geehrt. Er ist seit dem ersten Tag dabei – der Kreisverband der Jugend besteht seit 41 Jahren.

Mit Christian Berger gab es eine weitere Ehrung, er engagiert sich bereits seit 35 Jahren im Kreisverband. Die Vorsitzende des Kreisverbandes der Jugend, Bernadette Stalleder, zog am Ende zufrieden Bilanz: „Wenn auch so ein Heimatabend viel Arbeit macht, aber bei einer so guten Gemeinschaft und so lieben Leut‘ im Vorstand nimmt man die Arbeit gerne in Kauf. An so einem Abend merkt man wieder, was das für eine großartige Veranstaltung für die Jugendarbeit und die Trachtensache ist.“ stn

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.10.2019

 

„Marschierboarisch“ souverän gemeistert

Kinder- und Jugendvolkstanz Inn-Salzach

Mühldorf – Die Förderung des Volkstanzes bei den jüngeren und jüngsten Trachtlerinnen und Trachtlern steht im Vordergrund beim traditionellen Kinder- und Jugendvolkstanz des Gebiets Inn-Salzach. Diese Veranstaltung wird alle Jahre von einem Trachtenverein im Gebiet durchgeführt. Dieses Jahr veranstaltete den Tanz der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf im Saal des Restaurants Palermo im Rahmen seines 100-jährigen Gründungsjubiläums. Obwohl der Besuch eher unter dem Durchschnitt lag, hinderte das keineswegs die Tänzerinnen und Tänzer nach den Klängen der Lindachtaler Tanzlmusi ihr Tanzbein zu schwingen und selbst schon etwas schwierigere Figurentänze zu probieren. Dabei half das Vorzeigen der Tänze durch die Tanzleiter Rita und Anton Fleidl und selbst der Marschierboarisch – ein Tanz, bei dem selbst etwas erfahrenere Tänzerinnen und Tänzer immer wieder mal kurz aus dem Takt kommen können – wurde von den Nachwuchstänzern nach ein bisschen Anleitung souverän gemeistert.

Dabei halfen auch Gauvolkstanzwartin Hildegard Kallmaier und Gebietsvertreter Sepp Sperr etwas nach, die beide am Kinder- und Jugendvolkstanz teilnahmen und dadurch die Bedeutung dieser Veranstaltung unterstrichen.

Als kleine Abwechslung durften die jungen Trachtler ihr Können bei verschiedenen gemeinsamen Plattlern zeigen und man konnte ihnen schon anmerken, wie stolz so mancher kleine Plattler war, mit den etwas größeren mithalten zu können.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.10.2019

 

Wieder voller Hof beim Trachtler-Kirta – Saukopf gleich zweimal versteigert

„35 Euro zum ersten, zum zweiten und zum – dritten Mal!“ So teuer war der Saukopf, den der Vorsitzende des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf, Georg Waldinger (oben Mitte), unter den vielen Besuchern der Trachtler-Kirta am Hackner-Hof in Altmühldorf versteigert hatte.

Doch los ist er ihn nicht geworden: Denn der Ersteigerer wollte nur die Freimass zum Saukopf absahnen, den spendete lieber. Und so kam der Rest von der Sau am Spieß ein zweites Mal unter den Hammer und wechselte dann auch tatsächlich seinen Besitzer – für weitere 15 Euro, die in die Vereinskasse fließen. Auch die Getränke flossen in Strömen gestern, denn bei herrlichem Spätsommerwetter waren viele, hauptsächlich Altmühldorfer, zum traditionellen Fest in den Hackner-Hof gekommen.

Für gelebtes Brauchtum sorgten nicht nur die Tanzeinlagen der Edelweiß-Trachtler, Jung und Alt beim Platteln und Tanzen. Die „Lindacher Tanzlmusi“ (rechts) sorgte für ein musikalisches Allerlei und animierte auch die Gebietsgruppe der Trachtler dazu, Tänze und Plattler aufzuführen. Die Kleinen interessierte das weniger, sie tobten sich lieber in der Hüpfburg aus, schaukelten sich auf der Kirtahutsch’n hoch und höher (rechts) und kamen dabei ordentlich ins Schwitzen. Ins Schwitzen kamen auch die Handwerker um Alfons Salzeder aus Halsbach, die anlässlich des 100. Geburtstags des Trachtenvereins, altes Handwerk zeigten. Sie fertigten aus Baumstämmen zwei handgemachte Dachrinnen an. Fotos Enzinger

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.09.2019

 

Trachtlerkirta im Hackner Hof

Am kommenden Sonntag, 15. September, ist es wieder so weit: der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf lädt zur traditionellen Trachtlerkirta ab 11.30 Uhr im Hackner Hof in Altmühldorf ein. Anlässlich des Gründungsfestes zum 100-jährigen Bestehen haben sich die Edelweißtrachtler einige Neuerungen einfallen lassen, darunter auch die Vorführung alter Handwerkskunst. Für musikalische Umrahmung ist gesorgt. Aufgrund einer Überdachungsmöglichkeit kann das Fest bei jeder Witterung durchgeführt werden. Selbst die beliebte Kirta-Hutschn (Bild) ist so angebracht, dass man auch bei Regenwetter schaukeln kann.Foto Enzinger

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.09.2019

 

Die Termine der Edelweiß-Trachtler

Mühldorf – Die Mitglieder des G.T.E.V. „Edelweiß“ wollen bei zahlreichen Veranstaltungen ihre Gebirgstracht zeigen und mit Schuhplattlern und Tänzen die Zuschauer begeistern. Auftakt ist der Wiesnauszug am morgigen Freitag. Um 17.30 Uhr treffen sich die großen und kleinen Trachtlerinnen und Trachtler am Stadtwall, um beim großen Volksfestauszug mit dabei zu sein. Die Aktiven des Vereins beteiligen sich dann am Montag, 2. September, am Jubiläumsabend der Brauerei Unertl im Weißbierzelt. Die Trachtler werden dabei mit einigen Plattlern die gute Stimmung noch mehr aufheizen.

Natürlich sind die Edelweißtrachtler auch wieder beim Empfang der auswärtigen Gruppen am Tag des Schützen- und Trachtenzugs am Sonntag, 8. September, mit dabei. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr vor dem Rathaus, zum Festzug treffen sich die Vereinsmitglieder um 13.15 Uhr wieder am Stadtwall. Ein weiterer Höhepunkt des Tages wird mit Sicherheit am Nachmittag das erste Danzlmusitreffen im Hammerfestzelt. Mit dabei sind mit der Berghammer Tanzlmusi, der Schladl Musi und den Weißngroaner drei der besten Danzlmusigruppen.

Rund eine Woche nach Ende des Volksfestes geht es wieder auf zur traditionellen Kirta des Trachtenvereins im Hackner Hof in Altmühldorf. Sau vom Grill und Steckerlfische werden am 15. September ab 11.30 Uhr angeboten. Für Kinder und Junggebliebene gibt es wieder verschiedene Überraschungen.

Das 100-jährige Jubiläum des Vereins wird am 3. Oktober mit dem Kinder- und Jugendvolkstanz um 13 Uhr im Saal des früheren Turmbräugartens (jetzt Restaurant Palermo) fortgesetzt. Für alle anderen Tänzerinnen und Tänzer veranstaltet der Trachtenverein „Edelweiß“ am 9. November beim Kreuzerwirt einen Volkstanzabend.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.08.2019

 

Tanzlmusi rockt

Polka, Walzer, Dreher – der „Boarische Tanz“ liegt voll im Trend. Es ist aber nicht die betagte Generation, die das gemeinsame Tanzen für sich wiederentdeckt hat: Die Jugend stürmt den Tanzboden. Musiker Rainer Amasreiter erklärt die neue Faszination rund ums Tanzen.

Virtuosen, die die Tanzlmusi wiederentdeckt haben: die „Berghammer Tanzlmusi“ (von links): Andreas Jodl (Flügelhorn), Rainer Amasreiter (Ziach), Matthias Hoffmann (Tuba), Sepp Asanger (Flügelhorn) und Martin Stadler (Tenorhorn). Fotos Berghammer Tanzlmusi

Mühldorf – Er in der schneidigen Lederhose, sie im schmucken Dirndl. Die Hände sanft um die Hüfte des Tanzpartners gelegt und schon geht’s dahin: Zwei links, zwei rechts; auseinand‘ und wieder z’samm. Eigentlich würde man die beiden Jugendlichen ob ihres Alters eher in einer Disco verorten, doch weit gefehlt: Es ist der „Boarische Tanz“, dem sie frönen. Ein Trend, der immer populärer wird.

„Die Volksmusik boomt“, weiß auch Rainer Amasreiter, der als Ziachspieler bei der „Berghammer Tanzlmusi“ mittendrin in diesem Hype steckt. „Blasmusik findet vermehrt Zuspruch bei der jungen Generation, entsprechende Festivals bestätigen diesen Trend“, erklärt Amasreiter, der das „Woodstock der Blasmusik“ als Steckenpferd dieser Bewegung nennt.

Seine Gruppe hat Anfang Juli selbst auf der Bühne gestanden, auf einem Festival, wo sich 65000 Menschen getroffen haben, um unbeschwert der traditionellen Töne zu frönen. „Das muss man sich vorstellen wie ein Rockkonzert –nur, dass die Leute jünger sind“, erzählt Amasreiter, der sich mit seinen 45 Jahren schon eher zu den Senioren zählen lassen darf.

Zuhörer haben selbst Instrumente dabei

Viele der 16 bis 30-Jährigen haben ihre eigenen Blasinstrumente dabei, steigen munter mit ein, ob gesanglich oder mit Blech, wenn „Dem Land Tirol die Treue“ geschworen oder der Klassiker „Auf der Vogelwiese“ intoniert wird.

Woher kommt die neue Faszination an der Blasmusik? Was begeistert die jungen Leute an der Musik eines Ernst Mosch, die aus einer Zeit stammt, in der das Fernsehen noch schwarz-weiß war und nun wieder in den Meldelisten der Verwertungsgesellschaft Gema der meist gespielten Bierzeltlieder ganz oben auftaucht? „Es ist handgemachte Musik, die viel Energie transportiert“, erklärt er.

Der Musiklehrer aus Mühldorf weiß, wovon er spricht. In erster Linie beschallt er zwar mit seiner Band „Starmix“ hochkarätige Abendverstaltungen mit bodenständiger Rockmusik. Doch die zweite Leidenschaft Amasreiters ist die Volksmusik. Mit der ist er groß geworden, zumal auch seine Mutter Brigitte fest in diesem Genre verankert ist, zahlreichen Mühldorfern das Zitherspiel beigebracht hat und vor fünf Jahren mit einem Zither-Ehrenpreis ausgezeichnet worden ist, weil sie Pionierarbeit auf diesem Gebiet geleistet und mehrere Liederbücher herausgebracht hat. In gewisser Hinsicht kann man die Volksmusik, virtuos gespielt, mit Rockmusik vergleichen, meint Amasreiter: „Wir zumindest geben immer Vollgas“, sagt er, wenn er von seiner Gruppe, der „Berghammer Tanzlmusi“ spricht, die mit erstklassigen Solisten besetzt ist. Martin Stadler, Sepp Asanger, Andreas Jodl und Matthias Hoffmann sind allesamt bekannte Gesichter in der hiesigen Blasmusikszene.

Ihr Lehrmeister war entweder der Musemoaster Sepp Eibelsgruber höchstpersönlich, oder sie haben Musik in Salzburg studiert oder ihr Können und Talent mit dem Blasmusik-Ensemble „Musikatzen“ in höchste Vollendung gebracht. „Lauter Wahnsinnige“, meint Amasreiter, „in positiver Hinsicht versteht sich!“

20- bis 30-mal ist Amasreiter mit seinem Quintett pro Jahr unterwegs, begeistert mit Volksmusik die Massen. Zuletzt eben beim „Woodstock der Blasmusik“ in Ort im Innkreis. „2000 passen in den Stadl rein, aber 4000 wollten rein“, schildert Amasreiter die Begeisterung im benachbarten Österreich.

Doch auch hierzulande ist seine Musikgruppe nicht allein auf weiter Flur. In den Blaskapellen der Umgebung formieren sich vermehrt kleinere Bläsergruppen, die der „Berghammer Tanzlmusi“ nacheifern, ihre Liebe zu den alten Liedern entdecken. Und wenn sie selbst nicht spielen, dann mischen sie sich unter das tanzfreudige Publikum.

Und hier setzt Amasreiter an, wenn er zum 1. Tanzlmusitreffen am Mühldorfer Volksfest zusammen mit dem Trachtenverein Edelweiß Mühldorf einlädt. Am Sonntag, 8. September, soll dann nachmittags nach dem Schützen- und Trachtenzug im Bierzelt der Festwirtsfamilie Nagel das Tanzbein geschwungen werden. Einen „Boarischen Tanz im Bierzelt“, kündigt Amasreiter an und kann sich dabei auf musikalische Unterstützung verlassen, die mit der „Schladl Musi“ Musiker aus den Landkreisen Altötting und Traunstein unter sich vereint. Oder die „Weißngroaner“, die von sich sagen, dass sie „rassige Musi aus der Gegend zwischen Irschenberg und Chiemsee“ spielen.

Amasreiter ist davon überzeugt: Die Veranstaltung wird die Jugend in Scharen locken. Warum er sich da so sicher ist? Mit der „Berghammer Tanzlmusi“ hat der Profimusiker erst Ende Mai beim „Boarischen Tanz“ des Trachtenvereins Wasentegernbach aufgespielt. „1500 Besucher waren da, zu 70 Prozent Jugendliche!“

Auf den Dörfern ist Tanzlmusik der Hit

Was auf dem Land funktioniert, könne schließlich auch in der Stadt das Zelt füllen. „Die Tracht und das bayerische Lebensgefühl ist wieder ,in‘. Traditionen werden heute nicht mehr so verkrampft gesehen. Das Brauchtum lebt wieder auf!“

Zumal es beim „Boarischen Tanz“ nach Ansicht Amasreiters nicht so streng zugeht wie etwa bei einem Volkstanz, wo eine strikte Figurenvorgabe einzuhalten sei.

Im Hammerwirt-Festzelt soll sogar ein Tanzboden aufgebaut werden, auf den sich dann die Besucher zum Rhythmus von Ziach, Zupf- und Blasinstrumenten bewegen. Dann aber nicht nur der Bua in Lederhose oder das Dirndl im Dirndl. Der „Boarische Tanz“ ist allgemeinkompatibel.

Und so kann es durchaus sein, dass sich die internationale Gästeliste später auch auf dem Parkett im Zelt wiederfindet. Wenn hiesige Trachtler mit slowakischen Damen tanzen, Schweizer Einscheller einen Dreher mit den Goldhauben aus der Wachau wagen. Oder Südtiroler Musiker bulgarische Folkloretänzerinnen zum Tanz bitten. „Auseinand‘ und wieder z‘samm“ – kann Völkerverbindung harmonischer sein?

Von Josef Enzinger

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.08.2019

 

Die ganze Pracht der Tracht

Buntes Treiben herrschte nach dem Gottesdienst auf dem Altöttinger Kapellplatz, wo 7000 Trachtler aus Südbayern Gottesdienst gefeiert hatten. Fotos Wagner

Altöttinger Gaufest wurde zum Jahreshöhepunkt für 7000 begeisterte Teilnehmer aus Südbayern.

Altötting – 7000 Frauen, Männer und Kinder aus 117 Vereinen des Trachtengaues I verwandelten am gestrigen Sonntag Altöttings Kapellplatz in ein farbenfrohes Abbild bayerischer Tracht und Tradition.

Sie kamen aus den Gebieten Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Inn-Salzach, Mangfall, dem nördlichen Chiemgau, Rupertiwinkel, Simssee und Traunstein. Beherrschten am Sonntagmorgen Regenschirme die Szenerie – der Kirchenzug wurde um eine halbe Stunde verschoben und blieb dennoch eine sehr nasse Angelegenheit –, besserte sich das Wetter zu dem von Stadtpfarrer Günther Mandl zelebrierten Gottesdienst deutlich.

Nach und nach verschwanden die Schirme, und auch Ministerpräsident Markus Söder konnte seinen Regenschutz einem Mitarbeiter überlassen. Es hörte auf zu regnen. Da habe wohl das Beten geholfen, meinte der Ministerpräsident in seinem Grußwort. Er nannte christlichen Glauben und Gottesdienst in Zeiten, in denen alles verunsichert sei, in Bayern besonders wichtig: „Wir behalten Tradition und Glauben, auch wenn anderswo die Kreuze abgehängt werden“, sagte Söder unter dem Applaus der Besucher und stellte die Trachtenvereine auf eine besonders hohe Stufe in ihrer Bedeutung für den Freistaat: „Ohne Euch wäre Bayern nicht Bayern.“ Schirmherr und Bürgermeister Herbert Hofauer sagte, er sei stolz, dass mit der Ausrichtung des Gaufestes Altötting zum „Kristallisationspunkt“ des bayerischen Trachtenwesens werde.

Pfarrer Mandl appellierte in seiner Predigt an die Gottesdienstteilnehmer, ihre besonderen Erkennungs-Merkmale auch in Zukunft beizubehalten: Die Liebe und Verbundenheit mit der Heimat, die tiefe Verwurzelung in der Tradition und Geschichte, die Beachtung der christlichen Werte und Normen, besonders die Pflege von Hilfsbereitschaft, Nächstenliebe und Kameradschaft, die Bereitschaft zum Engagement hier und heute für soziale Gerechtigkeit, für den Frieden im Kleinen wie im Großen sowie die Treue zu Gott, zu Christus, zur Kirche, zum Papst, zum Bischof, zur Muttergottes und zum Gnadenort Altötting, dem Herzen und Nationalheiligtum Bayerns. Beim Festzug blieb es trocken, dass die Fähnriche die Schutzhüllen von ihren Fahnen nehmen und sie mit einem kräftigen Jauchzer schwenken konnten.

Ein imposantes Bild und eine Kraft und Koordination erfordernde Leistung, die von den Tausenden Besuchern, die die Strecke säumten, mit Applaus belohnt wurde.

So wendete sich dann doch noch alles zum Guten und die Trachtlerinnen und Trachtler konnten ihren Festtag – den bedeutendsten Tag im Jahreskalender, wie Gauvorstand Peter Eicher sagte – genießen und sich beim Treffen im Gegenzug herzlich grüßen. Und natürlich im Anschluss im großen Festzelt noch richtig feiern. Der besondere Dank der Gauvorstandschaft galt bei all den Feierlichkeiten vor allem dem Volkstrachtenverein Altötting mit Vorstand Robert Gerhardt und Festleiter Martin Bachmeier, der mit der Ausrichtung betraut wurde und in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen feiert.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 22.07.2019

 

Edelweiß-Trachtler fahren zum Gaufest nach Altötting

Mühldorf – Der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf beteiligt sich am Sonntag, 21. Juli, am Gaufest in Altötting. Anreise mit Privat-Pkws oder mit der Bahn. Treffpunkt für Bahnreisende ist um 7.15 Uhr am Bahnhof. Aufstellung zum Kirchenzug ist um 8.45 Uhr, anschließend Festgottesdienst mit darauffolgendem Festzug. Für den Gauheimatabend am Samstag, 20. Juli, um 20 Uhr sind zwei Tische im Festzelt reserviert.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.07.2019

 

Höhepunkt ist das Gaufest in Altötting

Wichtige Termine für die Mühldorfer Trachtler: Vom Grillfest bis zur Kirta in Altmühldorf.

Mühldorf – Auch im Sommer stehen für die Edelweißtrachtler in Mühldorf einige wichtige Termine an: der nächste Vereinsabend findet am Freitag, 12. Juli ab 19 Uhr bei Alois Wagner in Maxing mit dem internen Grillfest statt. Die Mitglieder werden dabei gebeten, selbst Grillfleisch und -würstl mitzubringen. Mitgebrachte Salate werden gerne angenommen. Brot und Getränke sind vorhanden.

Höhepunkt des Trachtenjahres ist wieder das Gaufest. Zum 129. Mal treffen sich die Trachtlerinnen und Trachtler des gesamten Gaugebietes zum größten Trachtenfest der Welt. Austragungsort ist am 21. Juli dieses Mal Altötting. Am Samstag, 20. Juli, findet um 14 Uhr die Delegiertensitzung statt, anschließend um 17 Uhr ist Standkonzert und Totengedenken. Um 20 Uhr lädt der Volkstrachtenverein Altötting zum Gauheimatabend ein. Am Sonntag, 21. Juli, ist der eigentliche Festtag. Anfahrt zum Fest erfolgt entweder mit privaten Pkws oder mit der Bahn. Hier ist Treffpunkt um 7.15 Uhr am Bahnhof. Aufstellung zum Kirchenzug erfolgt um 8.45 Uhr, um 10 Uhr ist Festgottesdienst, anschließend Festzug durch Altötting. Nach einer kurzen Sommerpause beteiligen sich die Mühldorfer Trachtler am Volksfestauszug am 30. August sowie am Schützen- und Trachtenzug am 8. September. Schließlich lädt der Trachtenverein „Edelweiß“ am 15. September wieder zur traditionellen Mühldorfer Kirta im Hackner Hof in Altmühldorf ein.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.07.2019

 

Ganzes Wochenende beim Gründungsfest

Mühldorf – Der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf beteiligt sich morgen, Samstag, am Gründungsfest in Wasentegernbach. Um 18 Uhr ist Totengedenken, um 20 Uhr beginnt der Heimatabend. Zahlreiche Beteiligung wäre auch wichtig für den Festsonntag. 2. Juni. Die Abfahrt erfolgt um 7.45 Uhr mit Privat-Pkw vom Stadtwall, Höhe Nikolauskirche. Um 9.15 Uhr ist Aufstellung zum Kirchenzug, um 10 Uhr Gottesdienst, der Festzug schließt sich an.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.05.2019

Erhalt von Brauchtum und Kultur

Im Festzug ging es von der Kirche zur Mehrzweckhalle.

Trachtenverein Edelweiß Mühldorf feiert 100-jähriges Bestehen.

Mühldorf – Ein volles Programm hatte der Tachtenverein Edelweiß am Wochenende mit dem Gebietspreisplatteln und dem Festakt am Sonntag zu seinem 100. Geburtstag zu absolvieren. Er begann mit einem von Pfarrvikar Pjotr Wandachowicz zelebrierten Gottesdienst in St. Laurentius.

Mit 17 Trachtenvereinen bot der Festzug zur Mehrzweckhalle ein farbenprächtiges Bild bayrischer Tracht, deren Erhalt sich die Vereine auf die Fahne geschrieben haben.

Wobei die Trachtenvereine noch eine weit größere Bedeutung haben, wie Bürgermeisterin Marianne Zollner in ihrer Festansprache sagte: „Ihr seid die Garanten, dass unsere bayerische Kultur im Gesamten erhalten bleibt und ihr seid ein wichtiges Aushängeschild unserer Stadt, die ihr auch außerhalb Mühldorfs würdig repräsentiert“. Mit dem Dank verband die Bürgermeisterin den Wunsch, dass sich mehr Nachwuchs dem Verein anschließe.

Ein Wunsch, den auch der Vorsitzende des Patenvereins Rosenheim aufgriff. Er hatte nämlich eine Kinderlederhose als Geschenk mitgebracht, die er dem Mühldorfer Vorsitzenden Georg Waldinger überreichte. Worauf dieser meinte: „Jetzt fehlt nur noch der dazu passende Nachwuchs, an der Hose liegt’s nimmer“.

Und auch der zweite Patenverein, D’Isentaler Ampfing, hatten eine Überraschung im Gepäck. Sie schenkten den Mühldorfern ein symbolisches Ferkel in einer „Sausteige“ und einen Gutschein für die Übernahme der Kosten für die diesjährige „Kirta-Sau“, die auf dem Hackner Hof gegrillt wird. Dazu noch 100 Liter Freibier, die Bürgermeisterin Zollner für den Kirta versprach – da steht dem nächsten Fest nichts mehr im Wege. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.05.2019

 

Trachtler feiern drei Tage Jubiläum

Festgottesdienst am Sonntag

Mühldorf – Die Feiern zum 100-jährigen Gründungsjubiläum des Trachtenvereins „Edelweiß“ Mühldorf gehen weiter: Heute, 24. Mai, findet um 19.30 Uhr in der Mehrzweckhalle Altmühldorf das Gebietspreisplatteln statt, am Samstag das Gebietsjugendpreisplatteln. Beginn: 9.30 Uhr. Höhepunkt ist der Festgottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius am Sonntag um 10 Uhr mit anschließendem musikalischen Frühschoppen in der Mehrzweckhalle. Für die Mitglieder des Trachtenvereins: am Sonntag um 9.15 Uhr Treffpunkt vor der Kirche zum Fototermin. Infos zur Tracht gibt es auf der nächsten Seite. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.05.2019

Eine Bühne für die Tracht

Sichtlich Spaß hatte auch die Jugendgruppe bei ihrer Tanzvorführung.

Schöne Tänze beim Heimatabend des Gauverbands I mit über 400 Trachtlern

Mühldorf – Vor 100 Jahren wurde der Mühldorfer Gebirgstrachtenerhaltungsverein gegründet. Als ein Glanzpunkt des Jubiläumsjahres fand daher ein Heimatabend des Gauverbands I statt.

Alle Trachtenvereine aus Südostbayern mit Rang und Namen waren vertreten, um die Vorführungen der besten Tanz- und Musikgruppen aus dem ganzen Gäu zu genießen. Die Mühldorfer Tanzgruppe rahmte den Abend mit ihrem Auftanz und dem großen „Kronadanz“ zum Schluss ein.

Von den Gästen machten die Jüngsten von den Isentalern Trachtlern aus Ampfing den Auftakt, anschließend ging es schwungvoll mit der Soat’nkepferlmusi, den Westacher Sängern und der Gauklarinettenmusi weiter.

In diesem würdigen Ambiente konnte auch Hildegard Scheinost für ihre 70-jährige Treue zu den Mühldorfer Trachtlern angemessen geehrt werden: zwar war sie bereits 1948 zu den Trachtlern gestoßen, aber der Heimatabend war zweifellos der passendste Anlass für die Ehrung des „dienstältesten“ der rund 190 Mitglieder des GTEV Mühldorf. Gauvorstand Peter Eicher ließ sich daher die Chance nicht nehmen, im Zuge seiner prägnanten Festansprache neben Hildegard Scheinost auch Georg Waldinger, den Vorsitzenden der Mühldorfer, für seine Verdienste in den vergangenen 25 Jahren des Vereins zu würdigen.

Im zweiten Teil des Abends ging es dann ans Eingemachte. Die besten aus dem Jugendbereich und der Aktiven zeigten die schönsten Tänze, die sie in den vergangenen Jahren einstudiert hatten: kein einziger Plattler fiel aus dem Rhythmus und die „Madln“ drehten so beeindruckend ihre Runden, dass einem schon beim zuschauen schwindelig werden konnte. Die Gruppe mit Vorplattler Karl Rosenegger und Dirndlvertreterin Tamara McCuish ließ sich durch den großen Beifall des Publikums für die Probenabende redlich entschädigen. Zum Abschluss des gelungenen Trachtenabends trat die Aktivengruppe des Patenvereins „Rosenheim I Stamm“ mit der Kreuzpolka auf.

Bevor es dann zum großen Finale der aktiven Mühldorfer mit ihrem „Kronadanz“ kam, hatte noch die 20-köpfige Gebietsgruppe Inn-Salzach ihren Einsatz – unter dem Applaus der vielen Gäste.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 14.05.2019





 

 

 

Wenn Franzosen Dirndln drahn

Bernadette Fleidl und Engelbert Buchner (in Tracht) halfen den französischen Jugendlichen, die Scheu vor dem anderen Geschlecht zu überwinden. Fotos Gymnasium

Trachtenverein bringt Austauschschülern bayerisches Brauchtum bei

Mühldorf – Es war eine besondere Unterrichtseinheit, die 30 junge Franzosen zum Abschluss ihres Aufenthalts am Mühldorfer Gymnasium erhielten: Volkstanz stand auf dem Lehrplan, vermittelt von Bernadette Fleidl und Engelbert Buchner vom Trachtenverein Edelweiß Mühldorf.

Die Schülerinnen und Schüler aus Billom in Auvergne verbrachten zunächst einen normalen Schultag mit ihren Austauschpartnern in den Jahrgangsstufen acht bis zehn. In der Turnhalle erwartete sie dann ein besonderes Schmankerl: In Tracht und mit Musik stellten Bernadette Fleidl und Engelbert Buchner drei einfache Tänze vor, die die Gäste aus dem Nachbarland innerhalb der rund 60 Minuten erlernen konnten.

Bei der Aufstellung zum „Bauernmadl“ zeigte sich zunächst noch eine gewisse Scheu, mit dem anderen Geschlecht zu tanzen, sodass sich vorwiegend Mädchen- und Jungenpaare zusammenfanden, doch die „Kuckuckspolka“ erfüllte dann ihren Zweck, die Tanzpaare etwas durchzumischen. Der „Siebenschritt“ bildete den Abschluss des Kurses.

Die fachkundigen Trachtler zeigten sich am Ende sehr erfreut über den Eifer, die Disziplin und Konzentration der Gruppe. Der abschließende Wiederholungsdurchlauf zeigte den großen Erfolg der Tanzstunde, da alle Tänzer lächelnd und nahezu fehlerfrei durch die Choreografie fanden.

Diese Einführung in das Brauchtum wurde am Abend durch einen Spieleparcours in der Mensa ergänzt, bei dem sich die bayerischen und französischen Austauschpartner im Team betätigen konnten: Fingerhakeln, Masskrugstemmen, Nageln und Zungenbrecher standen auf dem Programm, das von der Fachschaft Französisch unter der Federführung von Sabine Kaspar gestaltet wurde.

Anschließend konnten sich alle am Austausch Beteiligten am reichhaltigen bayerischen Schmankerl-Buffet stärken, das von den deutschen Schülern bestückt worden war. Zum Abschluss dieses bayerisch-französischen Tages zeigten dann die jungen Franzosen, was sie am Vormittag bei den Trachtlern gelernt hatten und brachten dadurch ihre deutschen Partner zum Staunen.

„Der Tanzkurs stellt einen wichtigen Bestandteil unseres Austauschprogramms dar und beeindruckt unsere Gäste nachhaltig und äußerst positiv“, sagte Lehrerin Margit Forstner-Hirn. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.05.2019

Rückbesinnung auf die Tracht

Georg Waldinger ist Vorsitzender der Mühldorfer Edelweißtrachtler. Er hält es für sinnvoll, das Brauchtum allen Nachwuchssorgen zum Trotz, am Leben zu halten. Foto je

Interview Vorsitzender Georg Waldinger über 100 Jahre Trachtenverein

Mühldorf – Im Mai feiert der Mühldorfer Trachtenverein „Edelweiß“ seinen 100. Geburtstag. Im Interview spricht Vorsitzender Georg Waldinger über Nachwuchssorgen und darüber, das der Verein auch heute noch eine wichtige Rolle in der Stadt hat.

Wie kamen die Gebirgstrachten nach Mühldorf?

Mit der Industrialisierung und dem Bau des Innkanals kamen Menschen aus den Bergen, die natürlich auch ihre Interessen mitgebracht haben. Die ersten Vereinsmitglieder stammen aus dem Chiemgau.

Genauer wissen Sie das nicht?

Nein, leider. Beim Brand des Himmelreichssaals bei der Bombardierung der Stadt sind alle Unterlagen auch über die Gründung verbrannt.

Welchen Sinn hat ein Trachtenverein heute?

Es ist gut, jemanden zu haben, der das Brauchtum bewahrt. Vor allem in Zeiten, in denen nichts mehr sicher ist. Wir halten zum Beispiel bewusst an Namenstagen fest oder rufen kirchliche Feiertage ins Bewusstsein, Dinge die sonst verloren gehen könnten. Wir pflegen Trachten, Tänze und das Schuhplatteln.

Schlägt sich dieses Interesse an Brauchtum und Tradition auch in den Mitgliederzahlen zum Beispiel bei Kindern und Jugendlichen nieder?

Die Kinder- und Jugendarbeit ist momentan ein Schwachpunkt, wir haben nur acht Mitglieder in der Nachwuchsgruppe. Die Eltern müssen Zeit und Geld für die Trachten investieren. Außerdem haben die Kinder unglaublich viele andere Angebote.

Spüren andere Trachtenvereine in der Region diese Tendenz auch?

Das ist ganz unterschiedlich und oft eine Wellenbewegung. Die Vereine in Ampfing und Neumarkt-St. Veit hatten früher Probleme, jetzt sind es wieder viele Kinder. Aber insgesamt gehen die Mitgliederzahlen eher zurück.

Finden Sie genug Leute, die Verantwortung übernehmen?

Viele sind natürlich nicht mehr bereit, im Vorstand mitzuarbeiten. Das liegt auch an den Anforderungen, die immer höher werden, zum Beispiel beim Datenschutz. Wir haben aber Glück und derzeit alle wichtigen Positionen im Verein besetzt. Nur ein Vorplattler fehlt uns derzeit, das merkt man schon. Und unser Fähnrich hat aus gesundheitlichen Gründen aufgehört, auch da gibt es noch keinen Nachfolger.

Wo kommen die Trachtler im öffentlichen Leben der Stadt vor?

Wir haben sehr schöne Veranstaltungen wie das Maibaumaufstellen, der Volksfestauszug und der Schützenzug oder den Kirta. Es gibt öffentliche Auftritte zum Beispiel in Autohäusern. Es sind viele kleine Dinge.

Autohäuser sind ein ungewöhnlicher Ort. Warum?

Firmen merken, dass ihre Kunden es toll finden, wenn sie bayerische Traditionen pflegen. Sie zeigen damit, dass die bayerische Kultur zu ihnen gehört.

Stellen Sie eine stärkere Rückbesinnung auf traditionelle Dinge fest?

Es gibt zum Beispiel eine Rückbesinnung auf die Tracht. Nehmen Sie das Volksfest. Die Zeit der ganz großen Landhaussachen ist vorbei, man will heute wieder näher am Original sein. Das hängt vielleicht auch mit den Gebirgstrachtenerhaltungsvereinen zusammen, die immer auf die Originaltrachten Wert gelegt haben.

Sie sagten, Trachten seien kostspielig. Woran liegt das?

Wir fördern mit unseren Trachten das alte Handwerk, das schlägt sich natürlich im Preis nieder. Für uns ist das nicht ganz einfach, da es bei uns keine Trachtenschneiderei mehr gibt. Wir müssen uns dazu schon weiter umschauen. Auch bei den Ehrenamtlichen gibt es immer weniger, die geschickt mit Nadel und Faden umgehen können.

Markus Honervogt

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.04.2019

 

Dachschaden sorgt für Turbulenzen

Knecht Theo (Markus Kolm, links) und Dr. Dr. Träutel (Florian Hoisl) wollen dem angeschlagenen Bauern (Ludwig Koller) auf die Beine helfen.

Die Theatergruppe des Trachtenvereins begeistert mit „Ramba Zamba im Hirnkastl“. Das unterhaltsame Stück ist noch dreimal zu sehen.

Mühldorf – Ein Dachschaden ist etwas sehr Unangenehmes. Wenn aber lose Schindeln vom Dach fallen, jemanden am Kopf treffen und dabei einen Dachschaden einschließlich Gedächtnisverlust auslösen, kann das durchaus für einige Turbulenzen sorgen. Thema ist dies in der Komödie „Ramba Zamba im Hirnkastl“, das der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf unter der Leitung von Marille Bernhart jetzt auf die Bühne beim Spirklwirt in Mößling gebracht hat.

Es ist schon ein Malheur, wenn auf einem Bauernhof Knecht und Magd nicht dem folgen, was der Bauer aufträgt, und die eigene Frau die „heilige“ Karl-May-Buch- Sammlung nicht genügend respektiert. Das erfährt Bauer Kilian Lanzing (gespielt von Ludwig Koller) Tag für Tag. Da verwundert es kaum, dass er deshalb immer grantiger und unliebsamer wurde. Bis eben zu dem Tag, als dem Bauern Killian Schindel auf den Kopf fallen und er sein Gedächtnis verliert und sich fortan, als Karl-May-Liebhaber, für Winnetou hält.

Dies stellt natürlich nicht nur seine Frau Gunda (Rosi Wagner) und Schwiegervater Lenz Weigand (Josef Penzenstadler) vor eine ungeahnte Herausforderung, sondern auch das ganze Dorf. Denn dass er Pfarrersköchin Rosamunde (Gerlinde Eulberg) für seine Indianerverlobte Ribana hält und später noch den langhaarigen Förster Lambert (Josef Eisner) ebenfalls, geht dann doch zu weit. Doch wo selbst die Gebete von Pfarrer Baumgarten (Franz Maier) und die Ratschläge von Dr. Dr. Träutel (Florian Hoisl) versagten, schritt die nun selbstbewusst auftretende Frau Gunda entschieden zur Tat, und bereitete dem Indianerspuk ein jähes Ende.

Besondere Höhepunkte in dem sehr humorvollen und unterhaltsamen Theaterstück stellten immer die Auftritte von dem eher dümmlichen Knecht Theo (Markus Kolm) und der Magd Liddy (Angelika Reichgruber) dar, die zu jedem Szenenauftritt das passende Lied auf den Lippen hatte. Auch Bühnenneuling Christian Wagner als fieser Bauunternehmer reihte sich nahtlos in die souverän aufspielende Theatergruppe.

Zu sehen ist „Ramba Zamba im Hirnkastl“ im Gasthaus Spirkl noch M Freitag; 29. März; 20 Uhr; und Samstag; 30. März; 20 Uhr.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.03.2019

 

Trachtler blicken auf 100 Jahre zurück

Der Vereinsmusiker Norbert Neumann (Mitte) wurde von Georg Waldinger und Schriftführerin Rita Fleidl für 25-jährige Mitgliedschaft geehrt. Foto Waldinger

Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird ein großer Gauheimatabend am 11. Mai im Inn-Careé sein.

Mühldorf – 2019 wird für den Mühldorfer Trachtenverein G.T.E.V. „Edelweiß“ ein besonderes Jahr. Der Grund: Der Verein feiert seinen 100. Geburtstag.

Vorsitzender Georg Waldinger erläuterte auf einer Zusammenkunft der Edelweißtrachtler die zahlreichen Veranstaltungen, die unmittelbar mit dem Jubiläumsjahr in Zusammenhang stehen, ging aber auch auf die vielen anderen Termine ein:

Bereits in dieser Woche am Donnerstag, 14. Februar besteht im Vereinsheim in der Schützenstraße um 20 Uhr die Gelegenheit, sich mit den Volkstänzen vertraut zu machen. Rita und Anton Fleidl werden wieder mit anderen Tänzern Anfängern und Fortgeschrittenen einige Figurentänze zeigen. Die Jahreshauptversammlung findet am 9. März um 20 Uhr im Gasthaus Spirkl, Mößling statt.

„Ramba-Zamba im Hirnkastl“ heißt das diesjährige Theaterstück, das von der Theatergruppe unter der Leitung von Marille Bernhart in diesem Jahr wieder im Spirklsaal aufgeführt wird. Aufführungstermine sind: 16. März, 23. März, 29. März und am 30. März jeweils um 20 Uhr sowie Sonntag, 17. März und 24. März jeweils um 18 Uhr.

Ein Drei-Vereine-Preisplatteln mit den Trachtenvereinen aus Ampfing, Wasentegernbach und Mühldorf findet am 6. April um 13.30 Uhr beim Kreuzerwirt in Mettenheim statt. Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres wird ein großer Gauheimatabend am 11. Mai um 20 Uhr im Inn-Careé sein. Neben einheimischen Gruppen treten die Gaugruppe und die Gaujugendgruppe auf, in denen die besten Plattler und Dirndldreherinnen des gesamten Gauverbandes beteiligt sind. Dieser Heimatabend wird ein Augen- und Ohrenschmaus besonderer Art werden.

Am 19. Mai ziehen wieder Tausende von Trachtlerinnen und Trachtlern von Siegsdorf bei der Gauwallfahrt betend nach Maria Eck hoch, auch um der Gefallenen der Weltkriege zu gedenken, aber auch der vielen Opfer von Gewalttaten und Terror der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Zwei weitere Veranstaltungen, die unmittelbar mit dem Jubiläumsjahr zu tun haben, finden am 24. und 25. Mai in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf statt: das Gebiets- und das Gebietspreisplatteln des Gebiets Inn-Salzach wird an diesen Tagen in Mühldorf stattfinden. Zahlreiche Kinder, Jugendliche und Erwachsene versuchen den kritischen Augen der Preisrichter standzuhalten und als jeweils bester Plattler oder beste Dreherin einen vorderen Platz einzunehmen. Schließlich laden die Edelweißtrachtler noch zu einem Festgottesdienst um 10 Uhr in St. Laurentius mit anschließendem Frühschoppen in der Mehrzweckhalle am 26. Mai in Altmühldorf ein.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.02.2019

 

Nikolausdienst des Trachtenvereins

Mühldorf – Der Trachtenverein Mühldorf organisiert wieder einen Nikolausdienst in Mühldorf und der näheren Umgebung. Im Umgang mit kleinen und großen Kindern seit Jahren geübt und gelobt kommt der heilige Nikolaus auf Wunsch auch mit dem Kramperl gerne zu ihnen nach Hause. Terminabsprache bei Familie Hellbauer unter der Telefonnummer 08631/8091.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.11.2018

Turnhalle für Trachtler öffnen

Kreisverband der Trachtenjugend organisiert im Oktober 2019 Heimatabend.

Ampfing – Einen Heimatabend veranstaltet der Kreisverband der Trachtenjugend nächstes Jahr im Oktober. Diesen wollen die Trachtler am liebsten in der Ampfinger Turnhalle abhalten, wie Bürgermeister Josef Grundner (CSU) bei der jüngsten Sitzung des Ampfinger Gemeinderats informierte.

Georg Eisner (CSU), der auch Vorstand beim Trachtenverein Isentaler Ampfing ist, erklärte, dass bereits vor fünf Jahren ein solcher Heimatabend in der Turnhalle stattgefunden habe. „Alle Teilnehmer waren von den Räumlichkeiten begeistert.“

Für ihn sprechen mehrere Aspekte dafür: Ampfing sei zentral im Landkreis gelegen, die Mitglieder hätten ihre Unterstützung bereits zugesichert und der Ort könne sich präsentieren. Eine Anregung hatte er noch: „Die Bühne müsste man funktioneller gestalten.“ Denn gerade für die große Teilnehmerzahl sei diese zu eng. Es brauche eine Absicherung, damit sich die Dirndl nicht von der Bühne drahn.

Rainer Stöger (Grüne) unterstützte die Anfrage, denn genau für solche Veranstaltungen sei die Halle ausgestattet. Daher sprach er sich für eine Grundsatzentscheidung aus, wer die Halle nutzen darf.

Einzig zu berücksichtigen sei, dass der Sportboden in der Halle durch Straßenschuhe zu stark beansprucht werden könnte.

Einstimmig war sich der Gemeinderat einig, dass nächstes Jahr der Heimatabend der Trachtler in der Ampfinger Turnhalle stattfinden kann. hi

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.10.2018

Volkstanz in Mettenheim

Mühldorf/Mettenheim – Volkstanz steht am kommenden Freitag, 3. August, um 20 Uhr im Gasthaus Kreuzerwirt in Mettenheim auf dem Programm. Für die Musik sorgt die Passauer Volkstanzmusi. Die Tanzleitung liegt bei Rita und Anton Fleidl. Veranstalter ist der Trachtenverein Mühldorf.

Weitere Informationen unter Telefon 08631/8972.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 01.08.2018

Schönstes Kirta-Wetter bei den Trachtlern

Die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler mussten gestern schwitzen. Nicht nur, weil es schönstes, warmes Kirta-Wetter auf dem Hackner-Hof gab, sondern weil sie pausenlos neue Biertische herankarrten, wo die vielen Besucher dann Platz nehmen konnten.

Knapp 100 Steckerlfische, daneben die 110 Kilogramm schwere Sau am Spieß – schnell waren die Kirchweihschmankerl vergriffen, doch auch die zahllosen Kuchen und Torten fanden reißend Absatz. Gefällige Volksmusik tönte über den Hackner-Hof, zwischendrin tanzte und plattelten die Trachtler, Jung und Alt , so wie es schon seit Jahrzehnten der Fall ist. Und die Kinder tobten sich entweder in der Bulldog-Hüpfburg aus oder schaukelten sich auf der Kirtahutsch’n schwindelig (rechts). Eins durfte nicht fehlen: Die Versteigerung des Saukopfes, die Vorstand Georg Waldinger zugunsten der Trachtlerkasse selbst vorgenommen hat. Fotos je

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.09.2018

Trachtler-Nähstube auch auf der Kirta

Am Sonntag, 16. September, ab 11.30 Uhr laden die Mühldorfer Edelweißtrachtler wieder zum Hackner Hof in Altmühdorf ein, um Kirta zu feiern. Die Kinder und Aktiven des Vereins zeigen dabei Plattler und baierische Tänze. Besucher können außerdem einen Blick in die Nähstube werfen, die bereits beim Internationalen Schützen- und Trachtenzug die Blicke auf sich zog (Foto). Die Idee dafür kam auf, da sich die aktiven Frauen des Vereins anlässlich des bevorstehenden 100-jährigen Gründungsfestes 2019 mit neuen Vereinsdirndln ausstatten. Die ersten Exemplare des neuen Dirndls können ebenfalls begutachtet werden. Der Aufbau für den Kirta ist für Freitag, 14. September ab 14 Uhr geplant.Foto ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.09.2018

Trachtler unterwegs

Mühldorf – Für den Vereinsausflug der Edelweißtrachtler vom 6. bis 7. Oktober nach Arnsbruck zum Glasdorf Weingartner sind noch Plätze frei. Anmeldungen nimmt Georg Waldinger unter 08631/15512 entgegen. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.09.2018

Termine der Trachtler

Mühldorf – Beim Trachtenverein G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf stehen auch in den Pfingstferien wieder einige Termine auf dem Programm: Am kommenden Sonntag, 27. Mai, findet die traditionelle Wallfahrt des Gauverbandes I von Siegsdorf nach Maria Eck statt, woran sich auch der Trachtenverein „Edelweiß“ beteiligt. Abfahrt ist um 7.15 Uhr mit Privat-Pkw vom Stadtwall. Die aktiven Buam sowie die Männer tragen die lange schwarze Hose. Hutschmuck wird nicht getragen. Die Dirndl gehen ohne Blumenschmuck. Ebenso lädt der Verein zur Teilnahme an der Fronleichnamsprozession am Donnerstag, 31. Mai, in Altmühldorf, Pfarrei St. Laurentius, ein. Treffpunkt ist hier um 7.45 Uhr.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.08.2018

Neuer Maibaum in Mößling

Mößling bekommt einen neuen Maibaum: Der Wildererverein stellt ihn am Dienstag, 1. Mai, auf. Der von Familie Niederschweiberer gespendete und im Januar von den Wilderern gefällte Baum wurde zwischenzeitlich gestohlen.

Vorstand Helmut Lohr gelang es allerdings, ihn auszulösen, sodass dem Fest am 1. Mai nichts entgegensteht. Die Rückkehr des Baums wird um 10 Uhr am Kirchenvorplatz erwartet.

Nach dem Anbringen der Vereins- und Zunfttafeln sowie des Kranzes und der Krone stellen Wilderer und die Diebe gemeinsam den 27 Meter langen Baum auf. Das Aufstellen wird von den Böllerschützen Mößling und dem Trachtenverein Mühldorf umrahmt. Foto sb

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.04.2018

Für sämtliche Positionen gab es Kandidaten

Mühldorf. – Georg Waldinger und Alois Wagner stehen in den nächsten drei Jahren weiterhin an der Spitze des Trachtenvereins G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf. Das teilte der Verein jetzt mit. Auch sich für die anderen Positionen standen ausreichend Kandidaten zur Verfügung stellten.

Schriftführerin Rita Fleidl berichtete zunächst von den zahlreichen Veranstaltungen, die die Mühldorfer Trachtler besuchten oder für die sie verantwortlich waren. Durchschnittlich sechsmal im Monat waren die Edelweißtrachtler für die Trachtensache örtlich oder überörtlich unterwegs. Zu den Höhepunkten zählten dabei die Trachtenwallfahrt von Siegsdorf nach Maria Eck, das Gaufest in Bad Feilnbach, der Ball der Vereine in Altmühldorf und das Gebietspreisplatteln, ebenfalls in Altmühldorf. Weitere wichtige Veranstaltungen waren das Maibaumaufstellen, das Drei-Vereine-Preisplatteln Ampfing, Mühldorf und Wasentegernbach, der Volkstanz beim Kreuzerwirt in Mettenheim, der Kirta im Hackner Hof sowie die Theateraufführungen im Gasthof Spirkl in Mößling. Mit den Besuchen der Freunde vom Schützenverein St. Hubertus aus Harsewinkel und des Patenvereins Rosenheim Stamm I zum Heurigenabend der Altmühldorfer Frauen konnte sich die Trachtler wieder einem größeren Publikum präsentieren.

Als Vertreterin des Jugendteams ging Bernadette Fleidl auf die Nachwuchsarbeit ein. Zwar sei die Kindergruppe relativ klein, so die Jugendleiterin, aber durch kontinuierliche Probenarbeit und einem erfreulichen Freizeitangebot werde versucht, die Kinder an den Verein zu binden. Sie hoffe, dass die weiteren Mitglieder des Jugendteams sich verstärkt in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren, damit für die Kinder der Trachtenverein immer interessanter werde.

Vorstand Waldinger ging auf das Engagement der Mitglieder des Vereins ein. „Wenn ich euch brauche, seid ihr meistens da. Eigene Veranstaltungen können nur durch die Bereitschaft der Mitglieder, mitzuhelfen, durchgeführt werden.“ Die zahlreichen Veranstaltungen, die im Vereinsjahr veranstaltet wurden, seien, so Waldinger, ein beredtes Zeugnis für diese Unterstützung.

Er wünsche sich, dass auch bei externen Veranstaltungen mehr Teilnehmer dabei wären und dass auf die ureigene Aufgabe des Trachtenvereins, der Pflege und Tragen der Tracht mehr Augenmerk gelegt werde. Durch die geplante Neuanschaffung eines Vereinsdirndls könne die Grundlage dafür geschaffen werden und sich dadurch wieder mehr Mitglieder eine Festtracht anschaffen.

Für 2019 kündigte Georg Waldinger im Rahmen des einhundertjährigen Bestehens des Vereins einige Veranstaltungen an. Nach den derzeitigen Planungen werde der Gauheimatabend des Gauverbandes I in Mühldorf abgehalten. Weitere Höhepunkte seien das Gebietspreisplatteln, ein Festgottesdienst mit anschließendem Frühschoppen und der Kinder- und Jugendvolkstanz des Gebiets Inn-Salzach.

Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag betonte, dass die Mühldorfer Trachtler immer wieder die Stadt im engeren und weiteren Umfeld repräsentierten. Der Einsatz zur Erhaltung des Brauchtums, der Tracht und der Traditionen werde von den Verantwortlichen der Stadt immer wertgeschätzt und die Bedeutung hierfür anerkannt. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.04.2018


Dem Wetter auf die Sprünge geholfen

Ein humorvolles und abwechslungsreiches Theaterstück spielen die Mühldorfer Trachtler. © OVB

Mühldorf. – Turbulent, humorvoll und abwechslungsreich – so lässt sich das diesjährige Theaterstück „Malefiz, Donnerblitz“ des Trachtenvereins Mühldorf beschreiben.

Denn neben der in Bauerntheatern üblichen Liebesgeschichte wird auch noch das Treiben der beiden Wetterhexen Blitz-Burgl und Sonnen-Res beleuchtet, und es entsteht dabei eben ein wildes Durcheinander, das für einige Wetterkapriolen sorgt.

April, April – der weiß nicht, was er will. Dieser Spruch wird gerne bemüht, wenn sich das Wetter im Frühjahr umstellt. Woher diese sprunghaften Wetterwechsel aber herrühren, das zeigt sich auch in „Malefiz, Donnerblitz“, dem Bauernschwank von Ralph Wallner. Denn in dieser Zeit treffen sich die beiden Wetterhexen Blitz-Burgl (dargestellt von Angelika Reichgruber) und Sonnen-Res (Jenny Bernhart), um das Wetter „auszukarteln“.

Dabei verstehen es die beiden vorzüglich, ihr miesepetriges beziehungsweise strahlendes Gemüt zum Ausdruck zu bringen, vor allem, wenn sie mit Phrasen mit Anlehnung ans Wetter um sich dreschen wie „Du siehst ja aus wie Sieben-Tage-Regenwetter“.

Doch bevor es zu diesem Aufeinandertreffen kommt, wird noch die Geschichte von Schneider Zacharias Zwirn (Franz Maier) und seiner Frau Alma Zwirn (Rosi Wagner) erzählt. Denn deren Tochter Mona (Seline Rieder) befindet sich schon im heiratsfähigen Alter und in ihr sind bereits auch die ersten Frühlingsgefühle erwacht. Jetzt stellt sich aber die Frage, wer soll der Mann an der Seite von Mona werden? Der langweilige Großbauernbube Bibi (Josef Eisner) oder der Halbitaliener, die Mischung aus Stradivari und Charivari, Luca (Markus Kolm)?

Es wird auf jeden Fall fast mit allen Mitteln, um die Mona geworben, was sogar in einer handfesten Keilerei ausartet. Dazwischen funken dabei immer die beiden Wetterhexen und als der Koffer mit all den Wetterpülverchen auch noch verschwindet, sind die nächsten Turbulenzen vorprogrammiert.

Komplettiert wird der Darstellerreigen durch die beiden Figuren der Fichtbäuerin (Gerlinde Eulberg) und Zwirns besten Freund Wuisler (Ludwig Koller). Sie sorgen für die zusätzlichen Lacher, während die eine als farbenfroher Paradiesvogel bekannt ist und der andere als wetterfühliger Jammerer, der es noch immer nicht zu einer Frau geschafft hat.

Spielleiterin Marille Bernhart hat mit „Malefiz, Donnerblitz“ ein Stück gefunden, bei dem, obwohl es nur auf der Bühne regnet, kein Auge trocken bleibt.

Die weiteren Aufführungstermine sind kommenden Freitag, 16., und Samstag, 17. März, um 20 Uhr sowie am Sonntag, 18. März, um 18 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei „Tracht und Trend“, Stadtplatz 26, und unter der Telefonnummer 08631/168195. et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.03.2018


Wetterkapriolen auf der Theaterbühne

„Malefitz Donnerblitz“: Premiere ist am kommenden Samstag. et © OVB

Mühldorf. – Wer würde nicht gerne das Wetter beeinflussen können?

Sei es, wenn es darum geht einen Ausflug zu organisieren oder ein Fest zu veranstalten? Oder eben ein Fest ins Wasser fallen zu lassen: Genau das würde dem armen Schneider Zwirn gefallen, denn ihm steht die Hochzeit seiner Tochter mit dem unliebsamen Schwiegersohn ins Haus, die er zu gern verhindern würde.

Da kommt es ihm gerade recht, dass die zwei Wetterhexen Blitz-Burgl und Sonnen-Res aus heiterem Himmel auftauchen. Denn mit ihren Fähigkeiten, über Sonnenschein und Regenschauer zu bestimmen, lässt sich so einiges bewirken. Dass dabei auch vieles schief kann gehen und Komplikationen beinahe vorprogrammiert sind, ist mehr als offensichtlich. So nimmt die komödiantische Geschichte ihren Lauf, der einiges parat hat – eben von heiter bis wolkig.

Auf die Bühne bringt de Komödie die Theatergruppe des Trachtenvereins G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf unter der Spielleiterin Marille Bernhart. Premiere dieses Stückes, über dessen Ausgang nicht einmal der Wetterbericht Angaben machen kann, ist am kommenden Samstag, 10. März, um 20 Uhr im Gasthaus Spirkl in Mößling.

Die weiteren Aufführungstermine sind an den Sonntagen, 11. und 18. März, um 18 Uhr sowie am Freitag und Samstag, 16. und 17. März, um 20 Uhr. et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.03.2018


Von der Jahreshauptversammlung bis zum Theaterabend

Die Edelweiß-Trachtler legen ihr Frühjahrsprogramm mit zahlreichen Terminen vor.

Mühldorf – Ab März nehmen auch die Aktivitäten der Trachtler des Gautrachtenvereins „Edelweiß“ Mühldorf wieder zu. So laden am kommenden Donnerstag, 1. März, Rita und Anton Fleidl wieder zum Volkstanzübungsabend in das Vereinsheim in der Schützenstraße ein. Beginn ist um 20 Uhr. Auch Anfänger können sich jederzeit beteiligen, jeder Tanz wird von den beiden erfahrenen Volkstanzleitern gezeigt.

Die Jahreshauptversammlung der Edelweißtrachtler findet dann am Freitag, 9. März, um 20 Uhr im Ehringer Hof statt. Unter anderem stehen auf der Tagesordnung Neuwahlen der gesamten Vorstandschaft und Informationen zu den im nächsten Jahr geplanten Jubiläumsfeiern anlässlich des hundertjährigen Bestehens des Mühldorfer Trachtenvereins. Vorstand Georg Waldinger bezeichnet es als Glücksfall, dass es gelungen sei, „alle Positionen des Vereinsvorstands und des -ausschusses wieder besetzen zu können“.

Bereits einen Tag später, am Samstag, 10. März, will die Theatergruppe des Vereins im Spirklsaal in Mößling um 20 Uhr mit dem neu einstudierten Stück „Malefiz Donnerblitz“ die Besucher nach den großen Erfolgen der letzten Jahre wieder begeistern. Weitere Aufführungstermine sind: Sonntag, 11. März, um 18 Uhr; Freitag, 16. März, um 20 Uhr; Samstag, 17. März, um 20 Uhr sowie Sonntag, 18. März, wiederum um 18 Uhr.

Für die Funktionsträger des Vereins hält der 18. März noch einen wichtigen Termin bereit: die Gaufrühjahrsversammlung in Waging. Hier treffen sich Delegierte aus den 117 Trachtenvereinen des Gauverbandes I und werden wieder wegweisende Beschlüsse im Trachtenwesen fassen, die auch Bedeutung für den Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf haben.

Weitere Termine der Edelweißtrachtler: am Freitag, 13. April, um 20 Uhr ist Vereinsabend beim Steer in Altmühldorf; am Samstag, 14. April, um 13 Uhr ist Drei-Vereine-Preisplatteln im Vereinsheim Wasentegernbach mit den Trachtenvereinen Ampfing, Mühldorf und Wasentegernbach; am Freitag, 20. April, um 20 Uhr ist Vorplattlerprobe beim Holzmannwirt in Oberneukirchen und am Freitag, 27. April, um 19 Uhr ist Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Altmühldorfer Vereine.re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.02.2018


Im Zeichen des Jubiläums

Die Geehrten zusammen mit Bernadette Fleidl, Jugendleiterin (links), sowie Vorstand Georg Waldinger (Zweiter von rechts). re © OVB

Mühldorf. – Ehrungen verdienter Mitglieder standen im Mittelpunkt der letzten Versammlung des Trachtenvereins G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf.

Vorstand Georg Waldinger verkündete zudem, dass der Trachtenverein im kommenden Jahr sein 100-jähriges Gründungsfest feiern wird. Einer der Höhepunkte soll dabei voraussichtlich die Durchführung des Gauheimatabends, bei dem Sänger, Musikanten und Gruppen aus dem gesamten Gaugebiet auftreten, sein. Das Jubiläumsjahr, so Waldinger weiter, werde geprägt sein von verschiedenen lokalen, regionalen und überregionalen Veranstaltungen, die die Vielfalt des Brauchtums und der Tradition darstellen.

Geehrt wurden Michael Vorbuchner (25 Jahre Mitglied), Pamela Kliegl (25 Jahre), Michael Hüther (10 Jahre), Anne Eisner (40 Jahre), Marietta Zuber (30 Jahre) und Dieter Neumann (30 Jahre). re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.01.2018

 

Heurigenabend in Altmühldorf ein voller Erfolg

Der Heurigenabend in St. Laurentius bot beste Unterhaltung. re © OVB

Mühldorf – Einen unterhaltsamen musikalischen Abend erlebten die Besucher des Heurigenabends der Frauen von St. Laurentius im Pfarrheim in Altmühldorf.

Die beiden Trachtenvereine G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf und G.T.E.V. I Stamm Rosenheim legten ihren Vereinshoagartn und ihr Patentreffen anlässlich des Heurigenabends zusammen und unterhielten die Besucher zusammen mit der Derfi Musi mit Blasmusik und Volksmusik.

Christine Schmid als Vorsitzende der Frauen von St. Laurentius, Hans Salfer, Vorstand des Fördervereins zu Renovierung der Laurentiuskirche und Trachtlervorstand Georg Waldinger sowie Pastoralreferentin Claudia Stadler begrüßten die Gäste und freuten sich über den vollen Pfarrsaal. Der Erste Vorstand der Rosenheimer Trachtler stellte die „Freundschaftsmusik“ vor, welche der Stammverein mitgebracht hatte. Diese ließen anschließend ihre ersten Töne erklingen. Im Laufe des Abends erweiterte sich die Musik um die jungen Musikanten des Trachtenvereins Rosenheim. Die Derfi Musi wechselte sich im Laufe des Abends mit den Rosenheimer Musikanten immer wieder ab, so dass die Besucher die Vielfalt der bayerischen Musik erleben und hören konnten. Später ließen es sich die Gäste auch nicht nehmen das Tanzbein zu schwingen. So wurden Boarischer, Polka und Walzer getanzt und am Ende sogar die Ambosspolka als Gemeinschaftsplattler geplattelt.

Die „nichttrachtlerischen“ Gäste waren von der Darbietung begeistert. Und so stand der ganze Abend unter dem Motto der Musik und der Gemeinsamkeit. Der Erlös des Abends kam dem Förderverein für die Renovierung der Pfarrkirche St. Laurentius zugute.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.11.2017

Einladung zum Heurigenabend

Mühldorf. – Die Frauen von St. Laurentius und der Förderverein für die Renovierung der Pfarrkirche Altmühldorf veranstalten morgen, Samstag, um 19 Uhr im Pfarrheim Altmühldorf ein gemütliches Beieinandersein mit Musik, Südtiroler Brotzeit, Wein und Bier.

Die eingeladenen Trachtenvereine aus Rosenheim und Mühldorf werden ihre schönsten Musikstücke zum Besten geben. Der Erlös aus dem Brotzeit und Getränkeverkauf beim Heurigenabend der Pfarrei St. Laurentius kommt komplett dem Förderverein für die Renovierung der Pfarrkirche St. Laurentius Altmühldorf zugute.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.10.2017


Mühldorfer Trachtler haben viele Aktivitäten in nächster Zeit

Mühldorf. – Für die Mitglieder des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf beginnt nach einer kurzen Erholungspause nach der beliebten Trachtlerkirta im September wieder eine Zeit voller Aktivitäten:

Den Beginn macht am 12. Oktober die Gebietsbesprechung in der Kantine in Töging, zu der der Trachtenverein Enzian Töging und Gebietsvertreter Sepp Sperr alle Vorstände und Delegierte des Gebiets Inn-Salzach einladen. Insbesondere werden hier Organisations- und Terminfragen behandelt.

Zeitgleich laden Rita und Anton Fleidl Volkstanzbegeisterte und alle die es werden wollen zum Volkstanzübungsabend in den Probenraum des Trachtenvereins Mühldorf im Vereinsheim an der Schützenstraße ein. Beginn ist 20 Uhr, wichtig dabei wären Schuhe, mit denen man gut tanzen kann.

Der monatliche Vereinsabend, zu dem Interessierte gerne eingeladen sind, findet dieses Mal am Samstag, 14 . Oktober, im Ehringer Hof ab 20 Uhr statt.

Ein weiterer wichtiger Termin für alle Funktionäre der Trachtenvereine des Gauverbandes I ist am 27. Oktober um 19 Uhr in Prutting. Dort lädt der Gauverband zur Vorstände- und Gauherbstversammlung ein. Prutting ist Austragungsort für das Gaufest 2018.

Ein besonderer Abend verspricht der 28. Oktober zu werden: die Frauengemeinschaft Altmühldorf lädt zum traditionellen Heurigenabend ins Pfarrheim St. Laurentius ein. Der Patenverein der Mühldorfer Trachtler, der Trachtenverein Rosenheim Stamm I, möchte diese Veranstaltung nutzen, um seinen Paten einen Besuch abzustatten und bringt dazu zahlreiche Trachtler, Musikanten und aktive Plattler und Dirndl mit, so dass der Heurigenabend zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Brauchtumsfreunde zu werden verspricht. Die Frauengemeinschaft freut sich auf zahlreichen Besuch.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.10.2017

Auch das schlechte Wetter konnte die gute Stimmung am Hackner-Hof nicht eintrüben

Auch das schlechte Wetter konnte die gute Stimmung am Hackner-Hof nicht eintrüben. © OVB

Trotz der schlechten Witterung war der Trachtler-Kirta am Sonntag wieder sehr gut besucht. Kein Wunder: Die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler sind bekannt für ihre Steckerlfische und die Sau am Grill, die auch heuer wieder am Hackner-Hof in Altmühldorf reißend Absatz fanden. Die „Stammtischmusi“ unterhielt die Gäste, die sich zum gemütlichen Ratsch schon um die Mittagszeit im Hof eingefunden hatten. Die Kinder schaukelten an der Kirta-Hutsch‘n oder schauten den Tänzen der Trachtler, Groß und Klein, von Schuhplattler bis Volkstänzen, zu. Trachtler-Vorstand Georg Waldinger war jedenfalls zufrieden über den guten Zuspruch, dem sich der Kirta Jahr für Jahr erfreut. Und so war es auch ein Leichtes, die letzte Portion Sau, den Schweinskopf, im Rahmen einer Versteigerung an den Mann zu bringen. et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.09.2017


Auf zum Tanz: Kirta in Altmühldorf

Musik und Tanz: Morgen ist Trachtlerkirta in Altmühldorf. re © OVB

Mühldorf. – Sie gehört zu den beliebtesten Traditionsveranstaltungen in Mühldorf: die Mühldorfer Trachtlerkirta im Hackner Hof in Altmühldorf.

Am morgigen Sonntag, 10. September, ist es wieder so weit. Ab 11.30 Uhr bieten die Edelweiß-Trachtler ihren Gästen Sau vom Grill, Steckerlfisch sowie Kaffee und Kuchen. Bei Musik- und Tanzaufführungen, Hüpfburg und natürlich der Kirtahutschn kann sich die ganze Familie einen schönen Tag mit den Mühldorfer Trachtlern machen. Durch eine Überdachungskonstruktion ist gewährleistet, dass die Besucher auch bei feuchter Witterung im Trockenen sitzen können. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 09.09.2017


Trachtler haben viel vor

Mühldorf – Zwischen dem Mitte Juli stattgefundenen Gaufest des Gauverbandes I und dem Beginn der neuen Saison haben die Edelweißtrachtler aus Mühldorf nur wenige Wochen der Erholung.

Schon in dieser Woche zeigen sich die Mühldorfer Trachtler beim Volksfestauszug wieder von ihrer feschen Seite.

Gegen 17 Uhr treffen sich die aktiven Trachtler am Stadtwall zur Aufstellung. Zu diesem Anlass tragen die aktiven Dirndl das Vereinsdirndl, die Buam zeigen sich in ihrer traditionellen Miesbacher Tracht.

Am Tag des Schützen- und Trachtenzugs am 3.September beteiligen sich die Aktiven in der Festtracht zunächst ab 10 Uhr am Empfang der auswärtigen Vereine und nehmen anschließend am Festzug teil. Treffpunkt ist hier um circa 13.15 Uhr ebenfalls am Stadtwall.

Da sich in diesem Jahr wieder der Schützenverein St. Hubertus aus Harsewinkel am Schützen- und Trachtenzug beteiligt, empfängt der Trachtenverein die Harsewinkler Freunde am Samstag, 2.September, um 10 Uhr im Hackner Hof in Altmühldorf. Die über 30 Jahre alte Freundschaft zwischen den Bayern und den Westfalen wird an den sich anschließenden Tagen sicherlich wieder entsprechend vertieft.

Bereits eine Woche später heißt es für die Mitglieder des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins, Ärmel hochkrempeln und fleißig beim traditionsreichen Mühldorfer Kirta mithelfen. Am Freitag, 9.September, ab 14 Uhr werden wieder zahlreiche Helfer für den Aufbau, der sich auch auf den darauffolgenden Samstag hinziehen wird, gesucht. Der eigentliche Kirta findet in diesem Jahr bereits am 10.September im Hackner Hof in Altmühldorf ab 11.30 Uhr statt. Natürlich gibt es auch heuer wieder die traditionelle Kirta-Hutschn. Der Abbau ist wieder für Montag, 11.September, geplant.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.08.2017


Trachtler feiern Himmelfahrt

Mühldorf. – Die Mitglieder sowie die Kinder und Aktiven des Trachtenvereins „Edelweiß“ Mühldorf beteiligen sich am Fest Maria Himmelfahrt (15. August) gegen 18 Uhr am „Bayerischen Auf d’Nacht“ im Jettenbacher Hof in Altmühldorf. Ab 20 Uhr findet an gleicher Stelle der monatliche Vereinsabend statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.08.2017


Volkstanz als Lebensart

Vortänzer und Taktgeber: Rita und Anton Fleidl wollen vielen Menschen Spaß am Volkstanz vermitteln. vk © OVB

Vom Boarischen bis zum Figurenlandler: Rita und Anton Fleidl bringen jedem, der es lernen möchte, bayerische Volkstänze näher.

Auseinander und wieder zusammen und eins zwei drei vier, locker ein Zweischrittdreher im Kreis. Sieht eigentlich ganz einfach aus, fast gemütlich wie Rita und Anton Fleidl im Vereinsheim im ersten Stock einen Boarischen tanzen. Der Boarische, egal ob in seiner offenen oder geschlossenen Tanzfassung, ist einer der bekanntesten Tänze im Alpenraum. Wenn es um die bayerische Lebensart und Identität geht, gehört für das Ehepaar Fleidl aus Mettenheim der Volkstanz ebenso dazu wie Brezn, Dirndl, Lederhosen oder Volksmusik.

Als kleines Mädchen hat Rita Fleidls Mutter sie zu einem Tanzkurs mitgenommen, mittlerweile gibt sie seit über 20 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann einmal im Monat Kurse.

Donnerstagsabends treffen sich um 20 Uhr im Vereinsheim des GTEV „Edelweiß“ in Mühldorf am Stadtsaal Männer und Frauen, die seit Jahren einfache und schwierige Figurentänze, Figuren-Landler und die Francaise üben. Zugegeben: Ein Figurenlandler ist schon etwas schwieriger als normale Volkstänze und erfordert ein wenig Übung. Beim niederbayerischen Landler etwa wird mitgesungen, geklatscht, gestampft. „Vorschwingen , rückschwingen, durchdrehen“, gibt Rita Fleidl Hilfestellung. Auch der Siebenschritt hat es in sich. Der basiert auf dem Boarischen und wird um Figuren erweitert. Oder etwa die Zigeunerpolka, bei der die Partner wechseln.

Volkstanzgruppen, die die Tradition pflegen und Walzer, Polka und speziell den Boarischen üben, sind nicht ungewöhnlich. Aber was ihre Kurse besonders macht, ist die Kombination aus Volks- und Figurentanz. Die Basistänze werden dabei um Figuren erweitert.

Die Fleidls möchten beides zusammenbringen: „Jeder Figurentanz hat seine eigene Melodie.“ Die könne aber längst nicht jeder Musiker spielen, sagt Rita Fleidl. „Einfache Volkstänze hingegen hat jede Blaskapelle im Repertoire.“

Wer schon Walzer und vielleicht auch noch Polka tanzen kann, kann auch gleich bei den einfachen, offenen Figurentänzen mitmachen, so die Überzeugung der 51-Jährigen. Weil ihr die Pflege des Volkstanzes ein ganz persönliches Anliegen ist, hat sie für alle Interessierten aktuell einen Neu- und Wiedereinsteigerkurs „Fit für den Volkstanz“ auf die Beine gestellt: „Dort kann man die Grundschritte von Beginn an lernen – Polka, Walzer, Boarischer.“ Mitmachen kann jeder, Einzelne ebenso wie Gruppen, beteuert sie: „Für junge Leute ist das bestimmt ein Spaß, wenn sie zusammen Volkstanz lernen.“

Es gibt drei Termine, jeweils Donnerstag von 20 bis 22 Uhr am 29. Juni, 6. Juli und 27. Juli im Vereinsheim des GTEV „Edelweiß“ Mühldorf in der Schützenstraße 2, gleich hinter dem Stadtsaal. Der Kurs ist gleichzeitig als Vorbereitung für den Mettenheimer Volkstanz am 5. August gedacht. Dann spielen die „Ochsentreiber“ aus der Holledau beim Kreuzerwirt auf und jeder, der mag, kann sich einreihen. Wer weiß: Vielleicht ergeht es dem Volkstanz ja wie der Trachtenmode, die seit Jahren eine wahre Renaissance erlebt?

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.06.2017


Gebietspreisplatteln in Altmühldorf

Mühldorf. – Zwei Tage lang steht der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf im Mittelpunkt des Interesses des Gebiets „Inn-Salzach“, dem organisatorischen Zusammenschluss der Trachtenvereine der Landkreise Altötting und Mühldorf sowie der beiden Erdinger Vereine in Gebensbach und Wasentegernbach, wenn sich die Kinder, Jugendlichen und Aktiven der Vereine bei den Gebietspreisplatteln am 26.und 27. Mai in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf treffen.

Für Vorstand Georg Waldinger und die Mühldorfer Trachtler bedeutet dies neben einer Menge Arbeit vor allem auch, dass mit diesen wichtigen Brauchtumsveranstaltungen wiederum das vielfältige Bild des Trachtenwesens und die damit verbundenen unterschiedlichen Aufgaben der Trachtenvereine der Öffentlichkeit präsentiert werden können. Er weist darauf hin, dass sich die Mitglieder des Vereins am Mittwoch, 24. Mai, um 18 Uhr in der Mehrzweckhalle zu den Aufbauarbeiten treffen.

„Gäste sind willkommen“, lädt der Trachtenvorstand ein, „wir beginnen am Freitag, 26. Mai, um 19.30 Uhr mit dem Aktivenpreisplatteln und setzen am Samstag, 27. Mai, um 9.30 Uhr mit den Gebietsjugendpreisplatteln, zu dem über einhundert Kinder und Jugendliche aus über einem Dutzend Vereine erwartet werden, die Preisplattelwettbewerbe fort.“ Auf die Zuschauer und Aktiven warten spannende Tage, die einen Überblick über den Leistungsstand der jungen und älteren Trachtlerinnen und Trachtler geben werden.

Ein besonderer Höhepunkt für die Zuschauer sind die über einhundert Kinder, die beim Gebietsjugendpreisplatteln antreten werden. Sie zeigen die ganz speziellen Plattler, die das Publikum begeistern werden.

Die Aufgabe, die sowohl die jüngeren Trachtlerinnen und Trachtler als auch die Aktiven zu bewältigen haben, ist, bei den Buam den ihnen vorgegebenen Plattler fehlerfrei zu platteln. Dazu kommt bei den Älteren, dass sie einen Walzer im Takt und in perfekter Harmonie tanzen und der Bua das sich um die eigene Achse drehende Dirndl „einfängt“ und die beiden den Walzer ohne sichtbaren Bruch weitertanzen.

Die Dirndl müssen die Aufgabe meistern, während sie sich um die eigene Achse drehen, einen möglichst perfekten Kreis zwei Runden lang zu schaffen. Preisrichter bewerten dann aufgrund verschiedener Kriterien die Leistungen und benoten gegebenenfalls durch Punktabzug die Dirndl und Buam.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.05.2017


Schnalzende Schläge und drehende Teller

In einem spannenden Wettstreit stellten sich 50 junge Trachtlerinnen und Trachtler beim „Drei-Vereine-Preisplatteln und Dirndldrahn“ in Ampfing den kritischen Preisrichtern.

Ampfing – So einen großen Andrang hatten die Verantwortlichen – Bernadette Fleidl aus Mühldorf, Kathrin Mühlhuber aus Wasentegernbach und Otti Gantenhammer aus Ampfing – im Saal des Gasthauses Hinterecker in Ampfing nicht erwartet. Rund 50 Kinder und Jugendliche traten zum Vergleich im „Drei-Vereine -Preisplatteln und -Dirndldrahn“ in Ampfing an. Die Teilnehmer wurden dazu in acht Gruppen aufgeteilt. Die feschen Dreher, die schneidigen Plattler und die akkuraten Walzer hatten die Preisrichter – Christian Wolf aus Oberneukirchen, Alexander Haindlfinger und Andreas Haindlfinger (beide Neumarkt-St. Veit), Thomas Lohr aus Mühldorf, Liese Weichselgartner aus Wasentegernbach und Adolf Pointl aus Ampfing – ebenso zu bewerten, wie eine korrekte Frisur, ein exaktes Auftreten und eine vollständige Tracht. Nach der Auswertung standen die Sieger der einzelnen Gruppen fest und alle bekamen ihre Urkunden, Pokale und Preise von den Vorständen überreicht.

Den „Heisei“ absolvierten am besten: Florian Gantenhammer vor Benedikt Obermaier und Felix Striehn (alle „Isentaler“ Ampfing).

Das Drehen bei den Dirndl I gewann Maria Strasser (Almenrausch Wasentegernbach) vor Susi Reichenberger (Edelweiß) Mühldorf und Lena Rössler (Almenrausch).

Den „Birkenstoana“ bei den Buam II plattelte am besten Matthias Opper, ihm folgten Jonas Schuller und Lorenz Kiermaier (Almenrausch Wasentegernbach).

Bei den Dirndln II siegte Gina Ladenburger vor Melanie Eder (beide Isentaler Ampfing) und Margarethe Stehbeck („Almenrausch“ Wasentegernbach).

Im Wettbewerb bei den Buam II („Inzeller“) gingen als Sieger Johannes Wlasiuk, vor Jakob Meindl (beide Almenrausch Wasentegernbach) und Lukas Obermaier (Isentaler Ampfing) hervor.

In der Kategorie Dirndl III siegte Sarah Eder (Isentaler Ampfing) vor Lea Schneider und Simone Wagner (beide Edelweiß Mühldorf).

Die Buam IV hatten zum „Gauplattler“ auch den exakten Tanzschritt im Walzertakt zu setzen. Das schaffte am besten Sebastian Mayer vor Markus Mühlhuber (beide Amenrausch Wasentegernbach) und Kevin Obermeier (Isentaler Ampfing).

Im letzten Wettkampf traten die Mädchen IV auf das Parkett. Hier siegte Theresa Wlasiuk vor Antonia Meindl und Barbara Meindl (alle Almenrausch Wasentegernbach).

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.05.2017


Frühlingsfest im Heilig-Geist-Spital

© OVB

Ob es nun an der guten Verbindung nach „Oben“, an der Nähe der Nikolauskirche, oder einfach nur am Glück lag: pünktlich zum Frühlingsfest im Altenheim Caritas Heilig-Geist-Spital gab der Frühling ein warmes und sonniges Stelldichein.

Zum Auftakt am Vormittag tanzten die jungen Nachwuchstrachtler des G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf das „Hiatamadl“. Im Anschluss daran wurde der Maibaum, der nach den Farben der Stadt Mühldorf und der Caritas rot-weiß bemalt war, wieder in Position gebracht. Musiker Martl Mayerhofer unterhielt dann Bewohner und Besucher bis in den späten Nachmittag. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.05.2017

Maibaum in Mühldorf: Ein hartes Stück Arbeit

Am Ende wurde dann doch alles gut. Nachdem die Mühldorfer-Edelweiß-Trachtler lange nicht wussten, wer ihren Maibaum gestohlen hatte und umgekehrt die Diebe des Stammtischs „Durcharanand“ Weidenbach rätselten, welchen Maibaum sie denn in Polling da eigentlich erwischt hatten, kamen „Opfer“ und „Täter“ gerade noch rechtzeitig zusammen.

Wie an vielen Orten im Landkreis war dann das Aufstellen des Maibaums an der Innbrücke ein hartes Stück Arbeit für alle Beteiligten – musikalisch begleitet von der Stadtkapelle Mühldorf und tänzerisch umrahmt von den Edelweiß-Trachtlern. Nach gut zwei Stunden Schwaiberl-Plackerei hieß es dann: „Da Baam steht.“ ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 02.05.2017


Trachtler lassen Muskeln spielen: Neuer Maibaum für die Stadt

Mühldorf. – Die Edelweißtrachtler stellen am Montag, 1. Mai, um 13 Uhr an der Innbrücke den Maibaum auf – vorausgesetzt, die Diebe liefern den Baum pünktlich an.

Die Trachtler wollen den neuen Maibaum nach altem Brauch mit sogenannten „Schweiberln“ aufstellen. „Zwar wird der Maibaum dabei durch einen Kran gesichert, aber das Aufstellen wird weitestgehend durch Muskelkraft bewerkstelligt“, erklärt Trachtler-Vorstand Georg Waldinger. Starke Männer unter den Zuschauern sollen deshalb mithelfen, damit es dann wieder heißt: „Da Baam steht“.

Zur Deckung der Unkosten bieten Edelweiß-Trachtlerinnen und Trachtler kleine Maibaumzeichen zum Verkauf an. Für den musikalischen Rahmen beim Festzug um 12.30 Uhr und später sorgt die Stadt- und Jugendkapelle. Dazu zeigen die Kinder- und Aktivengruppen unverfälschtes Brauchtum. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.04.2017


Viel zu lachen mit dem „Deifi Sparifankerl“

Viel zu lachen mit dem „Deifi Sparifankerl“. wag © OVB

„Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ – ein abgewandelter Spruch, der bestens auf das Theaterstück „Deifi Sparifankerl“ der Theatergruppe des G.T.E.V.Edelweiß Mühldorf passt. Es bleibt spannend bis zum Schluss und strapaziert die Lachmuskeln der Zuschauer aufs Äußerste. Das erlebten bei der Premiere am Samstag und der Vorstellung am Sonntag im Gasthaus Spirkl bereits mehr als 200 Besucher, die durchweg begeistert von der Darbietung der Akteure waren. Sei es Franz Maier als Luziferius „Lucki“ Sparifankerl (rechts), Jenny Bernhart als Senta Geißhofer, die sich um ihren Bruder Bertl (Michael Woidich) sorgt, Marille Bernhart (links) und Gerlinde Eulberg als Goldtalerin und Blechhoferin, Florian Wagner als Ferdl Graf von Falkenkamm, die vergessliche Ungerin, gespielt von Rosi Wagner oder auch Nepomuk Stutz, der von Ludwig Koller verkörpert wird. Die weiteren Aufführungen sind am Sonntag, 2. April, um 18 Uhr, Freitag, 7. April, um 20 Uhr und Samstag, 8. April, ebenfalls um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 in Mühldorf und an der Abendkasse. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.03.2017


„Deifi Sparifankerl“: Premiere am Samstag

“Deifi Sparifankerl”: Heute abend ist Premiere des neuen Stücks vom G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf im Saal des Gasthauses Spirkl in Mößling. wag © OVB

„Deifi Sparifankerl“ heißt das Stück des G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf, das am Samstag, 25. März, um 20 Uhr seine Premiere im Saal des Gasthauses Spirkl in Mößling hat. Es ist ein höllisch-heiterer Schwank in drei Akten aus der Feder von Manfred Wallner, bei dem der fidele Teufel Luziferius Sparifankerl (Franz Maier) die Hauptrolle spielt und auf Geheiß seiner Großmutter den jungen Bertl (Michael Woidich) zu Untaten anstiften soll. Dafür erscheint der Belzebub in Menschengestalt bei dem armen Ziegenbauern und seiner Schwester Senta (Jenny Bernhart). Die Aufgabe wäre für den Sparifankerl ja ein Kinderspiel, wenn da nur nicht das gute irdische Essen, die weibliche Versuchung oder die Dummheit und Klugheit gewisser Leute sowie nicht zuletzt der verflixte Schnaps im Spiel wären. In den weiteren Rollen spielen Marille Bernhart die reiche Goldtalerin, Florian Wagner den Grafen Ferdinand, Gerlinde Eulberg die mannstolle Blechhoferin, Rosi Wagner die vergessliche Ungerin und Ludwig Koller den Freund Stutz vom Bertl. Die weiteren Aufführungstermine sind am Sonntag, 26. März, um 18 Uhr; Sonntag, 2. April, um 18 Uhr; Freitag, 7. April, um 20 Uhr und Samstag, 8. April, ebenfalls um 20 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 in Mühldorf.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.03.2017


Franzosen tanzten bayerisch

Die anfängliche Scheu war schnell überwunden: Französische Austauschschüler beim Tanz, angeleitet von Bernadette Fleidl und Engelbert Buchner (ganz rechts). re © OVB

Mühldorf. – Eine Einführung ins bayerische Brauchtum erhielten 23 junge Franzosen, die derzeit als Austauschschüler am Ruperti-Gymnasium zu Gast sind.

Den Auftakt machte eine Unterrichtseinheit bayerischer Volkstanz durch Bernadette Fleidl und Engelbert Buchner vom Trachtenverein Edelweiß Mühldorf.

Die Trachtler erwarteten die Schüler aus Boën in der Turnhalle natürlich in Tracht und stellten den Gästen aus dem Nachbarland drei einfache Tänze vor.

Bei der Aufstellung zum „Bauernmadl“ zeigte sich zunächst noch eine gewisse Scheu, sodass sich vorwiegend Mädchen- und Jungenpaare zusammenfanden, doch die „Kuckuckspolka“ erfüllte dann ihren Zweck und mischte die Tanzpaare durch.

Die Buben erhielten außerdem eine Lektion im Schuhplattln, bei der sie mit dem „Gauschlag/Wössner“ die ersten drei Bewegungsabläufe einstudierten.

Die Einführung in bayerisches Brauchtum wurde am Abend durch Fingerhakeln, Masskrugstemmen, Nageln und Zungenbrecher ergänzt, vorbereitet von der Fachschaft Französisch unter der Federführung von Sabine Kaspar. Anschließend gab es bayerische Brotzeit. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.03.2017


Trachtler spielen „Deifi Sparifankerl“

Unter der Spielleitung von Marille Bernhart laufen die Proben bereits auf Hochtouren. wag © OVB

Mühldorf – Die Proben der Theatergruppe des GTEV Edelweiß Mühldorf für ihr neues Theaterstück sind schon in vollem Gange.

„Deifi Sparifankerl“ heißt das Stück, das am 25. März, um 20 Uhr seine Premiere im Saal des Gasthauses Spirkl in Mößling hat – ein höllisch- heiterer Schwank in drei Akten aus der Feder von Manfred Wallner, bei dem der fidele Teufel Luziferius Sparifankerl (Franz Maier) die Hauptrolle spielt und auf Geheiß seiner Großmutter den jungen Bertl (Michael Woidich) zu Untaten anstiften soll.

Der Mühldorfer Anzeiger verlost fünfmal zwei Eintrittskarten für die Premiere. Und so geht‘s: Wer gewinnen will, sendet bis spätestens morgen Abend (24 Uhr) eine SMS mit dem Stichwort „ovb deifi“ an die Nummer 1111.

Name und Adresse nicht vergessen, die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt. Wer kein Glück hat, kann noch Karten im Vorverkauf bei bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 in Mühldorf erwerben. Die Termine: Sonntag, 26. März, um 18 Uhr; Sonntag, 2. April, um 18 Uhr; Freitag, 7. April, um 20 Uhr und Samstag, 8. April, um 20 Uhr. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.03.2017


Maibaumdieb: Trachtlern ist der Baum gestohlen worden

Mühldorf. – Wie Trachtlervorstand Georg Waldinger mitteilte, mussten die Mühldorfer Edelweißtrachtler bestürzt feststellen, dass ihnen der von der Stadt Mühldorf zur Verfügung gestellte und für das Maibaumaufstellen am 1.Mai an der Innbrücke vorgesehene Baum abhanden gekommen ist.

„Die Befragung unserer Mitglieder ergab keinen Hinweis auf den Verbleib, wir müssen also davon ausgehen, dass der gut bewachte Baum in einer Nacht- und Nebelaktion gestohlen worden ist“, so Georg Waldinger.

Bereits vor drei Jahren, ebenfalls in den Monaten vor dem Aufstellen, entwendeten skrupellose und keine Gefahr scheuende Diebe den Baum und nur durch geschickte und harte Verhandlungen gelang es ihnen, einen geschmückten Maibaum zurückzuerhalten.

„Diesmal wollten wir noch besser auf unseren Baum achten. Wer denkt schon daran, dass ein entasteter und grob von der Rinde befreiter Baum gestohlen wird. Unser Trost ist, dass der Baum, sollte er wieder an die Trachtler zurück gelangen, sich hoffentlich als schön herausgeputzter Maibaum präsentieren wird.

Doch dazu wäre es zunächst erforderlich, wenn sich die Diebe mit dem Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf in Verbindung setzen oder sonstige sachdienliche Hinweise auf den Verbleib des Baumes eingehen würden.

„Wer Angaben zu dem Maibaum machen kann“, so Vorstand Georg Waldinger, „bitte unter der E-Mail-Adresse ge1org@aol.com oder 0160/6676669 dringend melden.“

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.02.2017


Trachtenkapelle und Trachtler bei der Grünen Woche

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Eindrucksvoll präsentierten sich die Trachtenblaskapelle Ramsau und der Trachtenverein Reichertsheim auf der Internationalen Grünen Woche 2017 in Berlin.

Höhepunkt und krönender Abschluss war der Auftritt mit feinster Blasmusik und originalem bayerischen Brauchtum in der Bayernhalle am letzten Sonntagvormittag. Dicht gedrängt und beeindruckt vom hohen musikalischen Niveau der Trachtenblaskapelle Ramsau scharten sich die Messebesucher um das Podium in der Bayernhalle und lauschten aufmerksam den bayerischen und böhmischen Klängen, welche die Musikanten unter der Stabführung von Ludwig Keilhacker in genau abgestimmter Lautstärke von der Bühne in die Halle zauberten. Begeistert waren die Messebesucher von den schwungvollen Trachtentänzen, wie das Mühlradl, der Zwoa steyrer und der Kronentanz, und den schneidigen Plattlern, darunter der Bankerlplattler und ein Marschplattlertrio, der aktiven Dirndl und Buam des Reichertsheimer Trachtenvereins, die von den Brudervereinen Wasentegernbach und Mühldorf verstärkt wurden. Zweiter Bürgermeister Gust Grundner stellte die Gemeinde Reichertsheim mit den beiden Dörfern Reichertsheim und Ramsau, in denen Trachtenblaskapelle und Trachtenverein beheimatet sind, vor und brachte den Messebesuchern auch den Landkreis Mühldorf und die Urlaubsregion Inn-Salzach näher. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.02.2017


Gefeiert beim Ball der Altmühldorfer Vereine

© OVB

Beim großen Ball der Altmühldorfer Vereine herrschte am letzten Samstag in der Mehrzweckhalle Altmühldorf ausgezeichnete Stimmung.

Der beliebte Ball zählt mittlerweile zu den traditionellen Faschingsbällen, wo auch heuer wieder viele prominente Bürger, angeführt von Bürgermeisterin Marianne Zollner als Oberindianerin, den Fasching ausgiebig feierten. Die Tanzfläche wurde diesmal mächtig von der bekannten Partyband Groove Garage – diesmal als Engel und Teufel verkleidet - gerockt: Dies hieß Mega-Stimmung mit Hits und Classics. Zu den Showhöhepunkten zählte der Auftritt des aktuellen Prinzenpaares und der Dance Nation der Inntalia Mühldorf. Die schönsten Masken waren authentische Indianer und Elvis. Fliegende Röcke waren in Altmühldorf zu sehen. stl

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.01.2017


So wurde Samstag zwischen Inn und Salzach Fasching gefeiert – Ball der Altmühldorfer Vereine

© Ludwig Stuffer

Der beliebte Ball zählt mittlerweile zu den traditionellen Faschingsbällen, wo auch heuer wieder viele prominente Bürger angeführt von Bürgermeisterin Marianne Zollner als Oberindianerin den Fasching ausgiebig feierten. Die Tanzfläche wurde diesmal mächtig von der bekannten Partyband Groove Garage gerockt: Dafür gab es eine Mega-Stimmung mit Hits und Classics. Zu den Showhöhepunkten zählte der Auftritt des aktuellen Prinzenpaares und der Dance Nation der Inntalia Mühldorf. Die schönsten Masken waren authentische Indianer, Elvis und gleich fünf junge Männer der Inntalia Mühldorf die sich einen Spaß als Partyfotografen für Inntalia24.de machten. Die Innsalzach24-Redaktion fügt hier hinzu: Danke, Ihr habt echt sehr authentisch gewirkt. Eine Anlehnung an unser Label war nicht zu übersehen. 

Bericht auf innsalzach24.de, 30.01.2017


Heute Abend ist der „Ball der Altmühldorfer Vereine“

Foto: STL

Am heutigen Samstag steigt in der Altmühldorfer Mehrzweckhalle der Ball der Vereine. Veranstalter sind die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein „Edelweiß“ Mühldorf. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19  Uhr. Musikalisch wird erstmals die Band „Groove Garage“ den Besuchern einheizen. Im Rahmenprogramm sorgen die „Dance Nation“ der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühldorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Karten für Kurzentschlossene gibt es heute an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 28.01.2017


Mit Mühlbachtauben ins Märchenland

© OVB

Das Altmühldorfer Männerballett „Die Mühlbachtauben“ bestimmt schon seit Jahren den Fasching in Altmühldorf.

Jedes Jahr stellen die Männer eine Choreografie auf die Beine, in der sie in die Rollen von Mongolen, steppende Iren oder sogar Synchronschwimmerinnen schlüpfen. In diesem Jahr haben sie wieder ein fast 15 -minütiges Programm zusammengestellt, das diesmal in das Märchenland entführen soll. Fixe Termine sind in jedem Fasching der Pfarrfasching und der Kinderfasching in der Pfarrei St. Laurentius. Doch die große Premiere ihres Programms wird traditionell gegen Mitternacht beim Ball der Altmühldorfer Vereine am kommenden Samstag, 28. Januar, gefeiert. Wer sich den Auftritt auf diesem maskierten Ball nicht entgehen lassen will, kann sich noch Karten im Vorverkauf sichern bei den Vorständen Georg Waldinger (Telefon 08631/15512) oder Sepp Bernhart (Telefon 08631/143 41). re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.01.2017


Die große Familie ist sein Lebenselixier

Josef Kirmeier. six © OVB

Heldenstein – Erdverbundenheit und Heimattreue, diese Eigenschaften zeichnen Josef Kirmeier aus, der in Niederheldenstein seinen 80. Geburtstag feiern konnte. Umgeben von seiner Familie und liebevoll umsorgt von seiner Ehefrau Karoline beging er diesen Tag wie es seiner Natur entspricht – in seinem Zuhause.

Am 10. Januar 1937 wurde er in Niederheldenstein geboren und mit einer Schwester und fünf Brüdern erlebte er eine unbeschwerte Kindheit auf dem landwirtschaftlichen Anwesen seiner Eltern, und war nach seiner Schulzeit zunächst eingebunden in die Arbeitsabläufe des elterlichen Hofes.

Ab 1957 machte er eine Ausbildung als Maurer und arbeitete danach in dem Betrieb in Haigerloh mit. Im Jahr 1963 stieg er in Aschau-Werk bei der Firma Nitrochemie ein und war 34 Jahre lang als Chemiearbeiter beschäftigt, bis er in Rente ging. Neben seiner beruflichen Entwicklung war auch die eigene Landwirtschaft zu versorgen, eine Doppelbelastung, die viel Kraft erforderte.

Der Trachtenverein Mühldorf war sozusagen Vermittler für sein Lebensglück, denn dort lernte er Karoline Aumann kennen. 1969 gaben sie sich in Heldenstein das Jawort. Eine Tochter und fünf Söhne bilden die Familie.

Josef Kirmeier hatte neben all seinen Aufgaben ein Hobby, das er meisterlich beherrschte. Er brauchte kein Möbelhaus für die Ausstattung seiner Wohnräume, keinen Schreiner für die Herstellung von Türen, Fenstern und gestalterischen Ausstattungen des Hauses – er machte dies alles mit dem angeborenen Talent und großem Fleiß. Und als die Kinder und danach die Enkelkinder sich selbstständig machten, war er zur Stelle und half bei Ausbau und Ausstattung.

Gemeinsam mit seiner Frau ist er immer für die Kinder, die elf Enkel und die sechs Urenkel da, es gibt immer viel Besuch, alle sind gerne bei Opa und Oma, das sieht man ihnen an. Sohn Josef und Enkel Andreas wohnen mit ihren Familien in direkter Nachbarschaft und auch die anderen Kinder halten ständigen Kontakt zu den Eltern.

Immer noch gehört Josef Kirmeier dem Trachtenverein Mühldorf an, ist auch Mitglied des Musikvereins, des Gartenbauvereins und der FFW Heldenstein. six

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.01.2017


Karten für Trachtenverein-Theater

Mühldorf. – Der Mühldorfer Trachtenverein G.T.E.V.Edelweiß Mühldorf spielt auch in diesem Jahr wieder ein Theaterstück, Aufführungsort ist das Gasthaus Spirkl in Mößling. Der Kartenvorverkauf beginnt am Montag, 23. Januar, bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26.

Die Aufführungstermine für das neue Stück „Deifi Sparifankerl“ sind am 25. und 26. März und am 2., 7. und 8. April. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.01.2017


Änderungen beim Ball der Vereine

Mühldorf. – Zu den traditionellen Faschingsbällen im Stadtbereich Mühldorf zählt seit vielen Jahren der Ball der Altmühldorfer Vereine.

In diesem Jahr laden hierzu die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf am Samstag, 28. Januar, in die Mehrzweckhalle Altmühldorf ein.

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Musikalisch wird die Band „Groove Garage“ den Besuchern einheizen, die zum ersten Mal beim Ball der Altmühldorfer Vereine in der Mehrzweckhalle dabei sein werden. Selbstverständlich ist dafür gesorgt, dass die Ballbesucher weder Durst noch Hunger leiden müssen und während der Tanzpausen können an der Bar gepflegte Getränke genossen werden. Im Rahmenprogramm sorgen die „Dance Nation“ der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühl dorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Kartenvorverkauf und Tischreservierungen sind bei den Vorständen der durchführenden Vereine Sepp Bernhart (Telefon 08631/14341) und Georg Waldinger (Telefon 08631/15512) möglich.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.01.2017


Ball der Vereine in Altmühldorf

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Zu den traditionellen Faschingsbällen im Stadtbereich Mühldorfs zählt seit vielen Jahren der Ball der Altmühldorfer Vereine.

In diesem Jahr laden hierzu die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf am Samstag, 28. Januar, in die Mehrzweckhalle Altmühldorf ein. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Musikalisch wird heuer erstmals beim Ball der Altmühldorfer Vereine die weitum bekannte Band „Groove Garage“ den Besuchern einheizen. Selbstverständlich ist dafür gesorgt, dass die Ballbesucher weder Durst noch Hunger leiden müssen und während der Tanzpausen können an der Bar gepflegte Getränke genossen werden. Im Rahmenprogramm sorgen die „Dance Nation“ der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühldorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Kartenvorverkauf und Tischreservierungen sind bei den Vorständen der durchführenden Vereine Sepp Bernhart (Telefon 08631/14341) und Georg Waldinger (Telefon 08631/15512) möglich. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.01.2017

 

Sternstunden-Erfolg bei Bayer. Trachtenverband – 2017 wieder Adventmarkt

Sternstunden-Stand beim heurigen Adventmarkt in Holzhausen

Ein wahrer Sternenregen hat sich im Oktober und November über der Geschäftsstelle der Bayerischen Trachtenjugend ergossen – mit dem Adventmarkt-Erlös von 4.363 Euro für die BR-Sternstunden.

Über 100 Gauverbände, Vereine und Einzelpersonen haben die verschiedensten Sterne aus allen erdenklichen Materialien hergestellt. Papiersterne, Strohsterne, Filzsterne, Perlensterne, Klöppelsterne, Wachssterne, Häckelsterne, Holzsterne… „Wir waren ganz überrascht, wie kreativ und einfallsreich die Bastlerinnen und Bastler waren“, zeigt sich der Landesjugendvertreter, Günter Frey, begeistert. Auch von der Vielzahl der Pakete waren alle überrascht. „Wir haben seit Anfang Oktober kontinuierlich Päckchen und Packete aus den Gauverbänden und Vereinen, aber auch von einzelnen Trachtlerinnen und Trachtlern, bekommen“, berichtet Inge Neudecker aus der Geschäftsstelle der Bayerischen Trachtenjugend. „Wir waren ziemlich lange mit dem Erfassen und Sortieren beschäftigt.“ Insgesamt wurden rund 10.000 Sterne an die Bayerische Trachtenjugend geschickt.

„Dass die Aktion beim ersten Adventsmarkt so einschlagen würde, haben wir uns zwar gewünscht, aber mit diesem Erfolg haben wir nicht gerechnet. Das zeigt einmal mehr, wie stark wir Trachtler sind, wenn wir uns ein so schönes Projekt vornehmen,“ so der Landesjugendvertreter.

Die gesamte Vorstandschaft der Bayerischen Trachtenjugend möchte auf diesem Weg ein herzliches Vergelt`s Gott an die über 100 Gauverbände, Vereine und Einzelpersonen aussprechen, die zum Gelingen dieser Aktion beigetragen haben.

Auch im nächsten Jahr soll die Sternaktion wieder aufgegriffen werden. Die Sterne werden dann wieder auf dem Adventsmarkt in Holzhausen verkauft. 2017 findet er wieder am 1. Adventswochenende vom 01. bis zum 03. Dezember statt.

Bericht aus den Samerberger Nachrichten, 21.12.2016


Unterhaltsames Sommerfest der Feuerwehr Altmühldorf

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Bei idealem Wetter waren die Sitzplätze beim Sommerfest der Feuerwehr Altmühldorf bald rar.

Während sich die Erwachsenen Speisen und Getränke schmecken ließen, vergnügten sich die kleinen Gäste auf der Hüpfburg oder bei einer Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto. Ein großer Anziehungspunkt war das erstmals ausgetragene Menschenkicker-Turnier. Zehn Mannschaften kämpften vor vielen Zuschauern, darunter die Zweite Bürgermeisterin Ilse Preisinger-Sontag in der Verteidigung und Stadtrat Oskar Stoiber im Tor (Foto), um den Turniersieg. Im spannenden Endspiel hatten die Trachtler des GTEV Mühldorf das bessere Ende für sich und verwiesen die Mühlbachtauben auf den zweiten Platz. Dritter wurde die Blaskapelle Altmühldorf. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.09.2016


Trachtler-Kirta am Hacknerhof

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Trotz des schlechten Wetters kamen viele zum traditionellen Trachtler-Kirta der Mühldorfer Trachtler am Hacknerhof in Altmühldorf.

Vorstand Georg Waldinger und seine Mitstreiter konnten zufrieden sein. Eine Scheibe von 498 Gramm musste vom Mühldorfer Maibaum abgesägt werden, um den Wettbewerb zu gewinnen. 498 Jahre alt ist die Altmühldorfer Kirche. Viele probierten ihr Sägeglück. sb

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.09.2016


Wo ist nur der Maibaum hin?

Seit einigen Tagen fehlt etwas an der Mühldorfer Innbrücke. © OVB

„Wir haben den Maibaum für einen guten Zweck abgebaut“, erklärt Georg Waldinger, Vorstand der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler. Bei der Kirta in Altmühldorf am morgigen Sonntag (ab 11 Uhr) steht nämlich ein Maibaumgewichtssägen auf dem Programm. Den Erlös stiftet der Trachtenverein dem Förderverein zur Renovierung der Pfarrkirche St. Laurentius. „Wir waren überrascht über den guten Zustand, in dem der Maibaum noch war. Er stand jetzt schon seit fast drei Jahren“, stellt Waldinger fest. Wer ein Stück Maibaum für den heimischen Garten erwerben will, kann sich bei Georg Waldinger unter Telefon 01 60/6 67 66 69 melden. Bis Mühldorf einen neuen Maibaum bekommt, dauert es bis zum 1. Mai. ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.09.2016


„Auch wir haben Nachwuchssorgen“

Die Plattler des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf bei ihrem Auftritt im letzten Jahr. je © OVB

AKTUELLES INTERVIEW: EDELWEIß-VORSTAND GEORG WALDINGER

Viele Trachtenvereine in Bayern haben Schwierigkeiten mit dem Nachwuchs. Ein Problem, das auch Georg Waldinger, erster Vorstand des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf, kennt. Ein Interview mit Blick auf den Trachtlerkirta in Altmühldorf am Sonntag.

Ja, leider. Momentan haben wir 20 Mitglieder unter 27 Jahre. Früher waren das wesentlich mehr.

Wie erklären Sie sich diesen Rückgang?

Die Kinder haben heute einerseits ein viel größeres Angebot an Freizeitaktivitäten als früher. Andererseits nehmen die weiterführenden Schulen die Kinder stärker in Anspruch, sodass insgesamt weniger Zeit für Hobbys bleibt. Deswegen ist uns die Jugendarbeit auch sehr wichtig. Es gibt häufig Mitglieder, die wieder zum Trachtenverein kommen, wenn sie älter sind. Oft dann mit ihren eigenen Kindern.

Gibt es Familien, die schon über mehrere Generationen hinweg Mitglied im Trachtenverein sind?

Wir haben einige Mitglieder, die schon in der zweiten und dritten Generation bei uns im Verein sind. Auch wenn das heute nicht mehr so oft vorkommt wie früher. Manchmal begleiten Großeltern ihre Kinder in den Trachtenverein. Meist wollen sie dann ebenfalls Mitglied werden. Dann treten oft auch die Eltern in den Verein ein.

Welche Möglichkeiten hat der Trachtenverein Kinder und Jugendliche für dieses Hobby zu begeistern?

Vor den Schulferien haben wir beim Sommerfest des St. Laurentius Kindergartens Flugblätter an Eltern und Kinder ausgeteilt. Darin enthalten war unter anderem eine Einladung zum Probeplatteln. Manchmal überreden aber auch Buben und Mädchen, die schon im Verein sind, ihre Freunde doch mal vorbeizuschauen. So gewinnen wir viele Mitglieder.

Welche Möglichkeiten gibt es für Kinder und Jugendliche im Trachtenverein mitzuwirken?

Alle Altersgruppen sind bei uns im Trachtenverein willkommen. Für Kinder haben wir extra Gruppen, in denen sie Tanzen und Platteln lernen können. Der Gauverband hat unsere Jugendleiter dafür speziell ausgebildet. Außerdem werden regelmäßig Schulungen und Kurse für die Gruppenleiter angeboten. hij

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.09.2016


Gaufest in Peterskirchen

Mühldorf. – Vereinsabend des Trachtenvereins G.T.E.V. Am Samstag, 16. Juli, treffen sich zunächst die Delegierten der 118 angeschlossenen Vereine, um über die internen Angelegenheiten des Gaunerbandes zu diskutieren und die Berichte der Sachgebietsverantwortlichen entgegenzunehmen.

„Edelweiß“ Mühldorf beim „Steer“ in Altmühldorf. Höhepunkt des Vereinsjahres wird laut Vorstand Georg Waldinger das Gaufest des Gaunerbandes I, das der Trachtenverein „D’Mörntaler“ Peterskirchen am kommenden Wochenende ausrichten. Über 7500 Trachtlerinnen und Trachtler aus dem gesamten Gaugebiet sowie zahlreiche Musikkapellen werden mit ihren einzigartigen Trachten zu sehen sein.

Nach Standkonzert und Totengedenken findet dann um 20 Uhr der große Gauheimatabend im Festzelt statt, zu dem selbstverständlich auch Nichttrachtler eingeladen sind.

Über 7500 Trachtler

Sonntag, 17. Juli, ist dann der große Festtag für den ausrichtenden Verein und die Mitglieder der Trachtenvereine. Nach dem Kirchenzug, der um 9 Uhr beginnt, und dem anschließenden Festgottesdienst zeigen die Trachtlerinnen und Trachtler auf dem Festzug, dass das Tragen der Tracht ein lebendiger Ausdruck der bayerischen Lebensart ist und diese Tradition auch auf die jungen Trachtlerinnen und Trachtler übergegangen ist. Ehrentänze und gemütliches Beisammensein beschließen dann im Festzelt den Tag.

Zur Organisation teilt Vorstand Waldinger mit, dass am Sonntag gemeinsam mit Privat-Pkw nach Peterskirchen gefahren wird. Treffpunkt ist um 7.30 Uhr am Parkplatz am Stadtwall. Es besteht auch Mitfahrgelegenheit zur Delegiertensitzung am Samstag, Abfahrt ist hier um 13.15 Uhr. Weitere Informationen gibt es unter Telefon 0 86 31/1 55 12. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.07.2016


Trachtenjugend hat neue Vorsitzende

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Mühldorf. – Bernadette Stalleder aus Ampfing ist neue Vorsitzende des Kreisverbandes der Trachtenjugend Mühldorf, im Gauverband I. In der Versammlung gab die scheidende Vorsitzende Marlene Gründl einen Rechenschaftsbericht über die Tätigkeiten im Verband ab.

Ihr Stellvertreter ist Stefan Wimmer aus Reichertsheim und Kassier bleibt Werner Frenzel aus Neumarkt. In der Versammlung wurde neben Marlene Gründl auch Jugendleiter Sepp Schwarzenböck aus Lengmoos verabschiedet. Schwarzenböck war über 25 Jahre für den Kreisverband tätig.

Diese beinhaltete auch verschiedene Vorstandssitzungen deren thematischer Inhalt, die zukünftige Arbeit des Kreisverbandes, waren. Höhepunkt betonte Gründl bei der Verbandsarbeit sei und bleibe der Kreisheimatabend, der die wichtige Arbeit der Trachtenjugend in der Öffentlichkeit darstelle.

Alle fünf Jahre veranstaltet der Kreisverband diesen Abend, an dem sich die Kinder und Jugendlichen in den verschiedenen Vereinen kennenlernen und die ihre Trachten präsentieren können.

Der Kreisverband ist der Zusammenschluss der im Landkreis vertretenen Trachtenjugend aus Ampfing, Aschau, Mühldorf, Oberneukirchen, Reichertsheim, Neumarkt-St. Veit und Lengmoos. Er ist die Interessenvertretung der Trachtenjugend unter anderem gegenüber dem Kreisjugendring.

Schwerpunkte sind der Austausch der in der Jugendarbeit Engagierten. Daneben wird die Grundförderung des KJR gemeinsam abgerufen und es finden regelmäßig Sitzungen zu bestimmten Themen statt, wie der Umgang mit schwierigen Kindern, generationenübergreifende Arbeit und Erste-Hilfe-Kurs für Erwachsene und Kinder. stn

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.05.2016


Termine des Trachtenvereins

Mühldorf. – Die Zeit um Pfingsten und die nachfolgenden Wochen sind traditionell für die Edelweiß-Trachtler aus Mühldorf immer von zahlreichen Terminen geprägt. Den Beginn macht am kommenden Sonntag, 22. Mai, die Trachtlerwallfahrt von Siegsdorf nach Maria Eck. Zum 66. Male ziehen Tausende von Trachtlerinnen und Trachtler mit ihren Hoffnungen und ihren Dankgebeten hinauf zur Muttergottes. Der Ursprung dieser Wallfahrt war der Dank für die glückliche Heimkehr aus dem Zweiten Weltkrieg und seither gehört diese Wallfahrt zu den größten Trachtlerwallfahrten in Bayern. Die Mühldorfer Trachtler treffen sich um 7.30 Uhr am Stadtwall hinter der Nikolauskirche zur gemeinsamen Abfahrt mit Privat-Pkws.

Am 26. Mai beteiligt sich der Trachtenverein „Edelweiß“ an der Fronleichnamsprozession der Stadtkirche in St . Nikolaus. Beginn ist um 8 Uhr mit dem Gottesdienst, anschließend bei günstiger Witterung findet die Prozession statt.

Am gleichen Tag findet um 19.30 Uhr der diesjährige Volkstanz beim Kreuzerwirt in Mettenheim statt. Aufspielen wird die Dorfner Musi. Die Tanzleitung haben in bewährter Weise Rita und Anton Fleidl.

Einige Wochen später führt der Trachtenverein „Isentaler“ Ampfing die diesjährigen Gebietspreisplatteln durch. Am 17. Juni um 19.30 Uhr beginnen die Aktiven mit ihrem Preisplatteln, am 18. Juni ab 9.30 Uhr platteln und tanzen die Kinder und Jugendlichen um die ersten Ränge.

Der Höhepunkt der diesjährigen Trachtenveranstal-tungen wird am 16. und 17. Juli das Gaufest in Peterskirchen sein. Die Vorstandschaft des Trachtenvereins würde sich über zahlreiche Beteiligung bei den anstehenden kirchlichen und weltlichen Festen der Mitglieder freuen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.05.2016


Neues Vereinsjahr der Edelweißtrachtler

Mühldorf. – Für die Mühldorfer Edelweißtrachtler beginnt nun wieder die aktive Zeit im Vereinsjahr mit zahlreichen Veranstaltungen. Die aktiven Mühldorfer Trachtlerinnen und Trachtler beginnen ihre „Saison“ mit einem Auftritt anlässlich der Eröffnung des Inn-Careé am Sonntag, 20. März.

Nach der Jahreshauptversammlung stellt zunächst die Gauvorstandschaft ihre Arbeit des vergangenen Jahres vor und diskutiert mit den Delegierten der 117 Trachtenvereine im Gauverband I.

Knapp zwei Wochen später beteiligen sie die Edelweißtrachtler am Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Altmühldorfer Vereine. Dieser Gottesdienst beginnt um 19 Uhr und findet im Pfarrheim statt.

Für die Freunde des Volkstanzes finden allmonatlich im Vereinsheim in der Schützenstraße Volkstanzübungsabende statt. Die Tanzleiter Rita und Anton Fleidl laden hierzu am Donnerstag, 14. April, ein. Mitmachen kann dabei jeder, der Freude am Volkstanz hat. Schwierigere Figuren werden gezeigt und erläutert, sodass nach kurzer Übung die Angst vor den Figurentänzen bei den Teilnehmern überwunden sein dürfte.

Zu allen Veranstaltungen der Mühldorfer Trachtler gibt es weitere Informationen im Internet unter www.tv-muehldorf.de und bei Vorstand Georg Waldinger, unter Telefon 0 86 31/1 55 12. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 14.03.2016


Im Pfarrhaus is der Deife los

Die junge Jenny (rechts) sucht Zuflucht im Pfarrhaus bei Pfarrer Wolf (Zweiter von rechts), was dem Pfarrer Bürstel weniger passt. Doch der wird von seiner Schwester Mechthild umgestimmt. wag © OVB

Mühldorf– „Mia san ausverkauft“, sagte Spielleiterin Marille Bernhard mit einem strahlenden Lächeln bei der Premiere der Komödie „Im Pfarrhaus is der Deife los“ im Saal des Gasthaus Spirkl in Mößling. Über 200 Gäste waren gekommen, um sich diesjährige Aufführung der Theatergruppe des G.T.E.V. „Edelweiß“ Mühldorf anzuschauen – und sie wurden nicht enttäuscht.

Denn im Pfarrhaus war tatsächlich „der Deife los“. Nach einer strengen Schelte für seine beiden Ministranten Maxi (Julian Käsmeier) und Franzl (Michael Woidich) für deren Juckpulveraktion und anderer Streiche, musste Pfarrer Bürstel (Florian Wagner) seinerseits einiges einstecken. Hatte sich doch seine Schwester und Haushälterin Mechtild (Rosi Wagner) in den Kopf gesetzt, ihn auf fleischlose Diät zu setzen. Ein Umstand der Hochwürden gar nicht passte, war sie ihm doch obendrein auch noch auf die Schliche gekommen, wo er seine Süßigkeiten versteckt hatte.

Gut dass es da die Vorsitzende des Kirchenrates, Gundula Krätz (Gerlinde Eulberg), gab, die ihren Pfarrer mit Schmalznudeln und anderen Leckereien versorgte. Als dann noch der Pfarrer die Treppe hinabstürzt, sich den Mittelfuß bricht und das Ordinariat, an Stelle des von ihm so verehrten Mentors Pfarrer Ackermann, den jungen und milieuerfahrenen Aushilfspfarrer Karl Wolf schickt, ist das Tohuwabohu perfekt.

Allein schon, dass dieser mit einem Motorrad anreist und in Lederjacke eintritt, sorgt beim Ortspfarrer für Unbehagen. Bürstel besteht auf das Bewährte und Wolf will reformieren – was im Übrigen auch der Chorleiterin Monika (Rita Locker) entgegenkommt, die schon lange vergeblich beim Bürstel um eine Reformierung der musikalischen Gestaltung angesucht hatte. Ein Dialog, der auch aus dem richtigen Leben stammen könnte.

Und dann taucht plötzlich die junge Jenny (Angelika Reichgruber) auf und sucht Schutz bei ihrem „Charlie“, wie sie den Pfarrer Wolf nennt, den sie aus ihrer „Milieuzeit“ kennt. Ein Umstand, der Bürstel ob deren Vergangenheit natürlich nicht passt. Der Grund für ihr Schutzbedürfnis sind der Zuhälter und Ganove Checker (Josef Penzenstadler) und sein Leibwächter Bonzo (Ludwig Koller), die hinter ihr her sind, wenig später auch im Pfarrhaus auftauchen und die Jenny als Pfand einbehalten, solange bis der Pfarrer Wolf die 20000 Euro Forderung aufbringt. Die Beschaffung führt wiederum zu Verdächtigungen seitens der umtriebigen Krätz, die felsenfest behauptet, es handle sich bei Pfarrer Wolf und der Jenny um ein Gaunerduo und diese hätten die Figur des heiligen Michael aus der Kirche gestohlen. Eine Verdächtigung, die der Pfarrer Bürstel nur anfangs teilt, sich im Laufe des dritten Aktes dann aber immer mehr auf die Seite des jungen Aushilfspfarrers – im wahrsten Sinne des Wortes – schlägt und schlussendlich mit ihm gemeinsam den Checker und den Bonzo niederringt.

Eine Szene, die ob ihrer Darbietung die Zuschauer zu einem kräftigen Zwischenapplaus inspirierte. Zudem sie ja auch noch eine, technisch unterstützte, Zeitlupennachstellung geliefert bekamen. Wo denn der verschwundene heilige Michael verblieben war, klärten dann die beiden Ministranten auf.

Schlussendlich kam es dann doch, wie es ja eigentlich kommen musste: Bürstel entschuldigte sich bei seinem Vertreter für all die Verdächtigungen und startete mit ihm als Sozius zu einem Wirtshaus, in dem es „einen Schweinsbraten zum Niederknien“ gibt, wie Wolf sagte. Was wiederum dem Bürstel ob der angekündigten Grünkernpflanzerl seiner Haushälterin ganz gelegen kam. Alles in allem eine gelungene Premiere. Weitere Aufführungen im Spirklsaal sind am Samstag, 5. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 6. März, um 18 Uhr. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.02.2016


Trachtler aus Wald zielten am besten

So sehen Sieger aus: Die Mannschaftsführer der ersten vier Teams. re © OVB

Mühldorf. – 17 Mannschaften aus den Landkreisen Mühldorf und Altötting nahmen am Gebietseisstockturnier der Trachtenvereine Inn-Salzach teil. Aufgeteilt in zwei Gruppen wurden zunächst im Spiel jeder gegen jeden die besten Mannschaften der Gruppen ermittelt.

In der ersten Gruppe setzten sich die Mannschaften aus Wald/Alz und aus Töging durch, in der zweiten Gruppe lagen eine weitere Mannschaft aus Wald/Alz und eine aus Aschau vorn.

Im Spiel um Platz drei standen sich D’Stoabacher Aschau I und Enzian Buam Töging gegenüber, das Aschau mit 14:5 für sich entschied. Im Finalspiel besiegten Unterbergler Wald/Alz IV die Unterbergler Wald/Alz I mit 22:8. Die Preisverleihung fand anschließend im Jettenbacher Hof statt, wo Gebietsvertreter Sepp Sperr den vier erstplatzierten Mannschaften je einen Humpen überreicht hat. Die Ergebnisse:

Gruppe A: 1. Unterbergler Wald/Alz I; 2. Enzian Buam Töging; 3. D’Stoabacher Aschau II; 4. D’Holzlandler Pleiskirchen; 5. Edelweiß Mühldorf II; 6. Allmannsau-Lengmoos II; 7. Unterbergler Wald/Alz II; 8.Almröserl Oberneukirchen II; 9. Taubenbergler Neumarkt II.

Gruppe B: 1. Unterbergler Wald/Alz IV; 2. D’Stoabacher Aschau I; 3. Almröserl Oberneukirchen I; 4. Taubenbergler Neumarkt St. Veit I; 5. Edelweiß Mühldorf I; 6. Unterbergler Wald/Alz III; 7. Isentaler Ampfing; 8. Allmannsau-Lengmoos I

Spiel um Platz drei: D’Stoabacher Aschau I – Enzian Töging 14:5; Endspiel: Unterbergler IV - Unterbergler I 22:8. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.02.2016


„Im Pfarrhaus is der Deife los“

Die Theatergruppe mit (vorne von links) Rosi Wagner, Florian Wagner, Marille Bernhart, (Mitte von links) Rita Locker, Souffleuse Irmi Sommerstorfer, Gerlinde Eulberg, Michael Woidich, Josef Penzenstadler und Franz Maier, (hinten von links) Julian Käsmaier und Ludwig Koller. wag © OVB

Mühldorf. – „Im Pfarrhaus is der Deife los“ – so heißt die Komödie in drei Akten von Sebastian Kolb und Markus Scheble, die die Theatergruppe des Edelweiß Mühldorf Ende Februar und Anfang März im Saal des Gasthof Spirkl in Mößling zur Aufführung bringt.

Zum Inhalt: der stockkonservative Pfarrer Bürstel ist gegen alles Moderne und jegliche Neuerungen. Er eifert stets seinem alten Mentor, dem Pfarrer Ackermann nach, der seine Gottesdienste wie im Mittelalter von der Kanzel herunter predigt und dabei selten ein gutes Haar an seinen Schäfchen lässt.

Als sich Bürstel bei einem Treppensturz das Bein bricht, bittet er beim Ordinariat um einen Vertreter und hofft dabei auf Ackermann. Doch als der Aushilfspfarrer eintrifft, erlebt Bürstel eine gewaltige Überraschung.

Die Aufführungstage des Theaters in Mößling sind am Samstag, 27. Februar, um 20 Uhr, Sonntag, 28. Februar, um 18 Uhr, Samstag, 5. März, um 20 Uhr und Sonntag, 6. März, um 18 Uhr. Karten im Vorverkauf gibt es ab Montag, 01. Februar, bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 in Mühldorf, auch telefonisch unter 0 86 31/ 16 81 95. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.01.2016

 

Volles Haus bei der 31. Trachtler-Kirta

Foto: je

Und doch hatten die Trachtler von Edelweiß Mühldorf wieder volles Haus, als sie zur Kirta im Hackner-Hof in Altmühldorf einluden. Ab 11 Uhr Vormittag wurden die Plätze zur Mangelware, und die Sau am Spieß war entsprechend schnell verputzt. Doch auch Steckerlfische, Gegrilltes sowie das reichhaltiges Kuchenbüfett sorgten für leckere Alternativen. Das Duo "Stammtischmusi" sorgte unentwegt für musikalische Unterhaltung, dazwischen boten Kindergruppe und Aktive Tänze oder plattelten eifrig auf. Die Kinder schaukelten sich mit der Kirtahutschn in die Höhe und tobten sich in der Hüftburg aus. Zusätzlich sorgte Versteigerer Alois Wagner für eine Aufbesserung der Vereinskasse, in dem er den Saukof versteigerte - immerhin 50 Euro war dem Ersteigerer dieser Genuss wert.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.09.2015


Edelweiß-Trachtler laden zur Kirta im Hackner Hof

Seit über dreißig Jahren feiern die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler auf dem Hackner Hof in Altmühldorf zusammen mit zahlreichen Besuchern ihre traditionelle Trachtlerkirta. © OVB Foto: re

Am kommenden Sonntag, 20. September ist es ab 11.30 Uhr soweit und die Trachtler werden ihre Gäste mit köstlichen Schmankerln verwöhnen. Natürlich gibt es wieder die beliebte Sau vom Grill, Steckerlfisch und Schweinswürstl, süffiges Bier und Erfrischungsgetränke, Kaffee, Kuchen und Torten und die begehrten "Auszog'nen". Aufspui'n wird dieses Jahr die Stammtisch-Musi und die Kinder- und Aktivengruppen zeigen ihr Können mit verschiedenen Tänzen und Plattlern. Aufgrund eines Regenschutzes findet die Kirta bei jeder Witterung statt und die Mühldorfer Trachtler würden sich wieder auf zahlreichen Besuch freuen. Die aktiven Dirndl und Buam werden auf der Trachtlerkirta am 20. September auf dem Hackner Hof in Altmühldorf wieder ihr Können im Platteln und Tanzen zeigen. Dazu spielt die Stammtisch-Musi.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.09.2015


Termine der Trachtler

Mühldorf - Viele Termine stehen für die Mühldorfer Edelweißtrachtler in den nächsten Wochen wieder auf dem Programm: Am morgigen Freitag, 28. August, treffen sich die Trachtler um 17.30 Uhr am Stadtwall zum Volksfestauszug. Zwei Tage später, am 30. August, gestalten die aktiven Dirndl und Buam des Trachtenvereins zusammen mit Goaßlschnalzer, der Blaskapelle des Trachtenvereins Burghausen und den Volkstanzlern des Vereins ab 16 Uhr den Nachmittag im Zelt zur "Oidn Wiesn". Neben verschiedensten Auftritten mit Plattlern und Tänzen wird die Lindacher Blaskapelle aus Burghausen auch zum boarischen Tanz aufspielen. Natürlich beteiligen sich die Trachtler auch beim Empfang der auswärtigen Vereine sowie beim Schützen- und Trachtenzug am 6. September. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.08.2015


Fahrt zum 125. Gaufest

Bus bringt Trachtler nach Rosenheim

Mühldorf/Rosenheim - 125 Jahre besteht der Gauverband I der oberbayerischen Gebirgstrachtenerhaltungsvereine und ist mit seinen mehr als 40000 Mitgliedern der größte Trachtengauverband Bayerns. Dieses Jubiläum wird mit dem 125. Gaufest gefeiert, das der Trachtenverein Rosenheim Stamm I am kommenden Sonntag, 19. Juli, ausrichtet.

Für die Mühldorfer Edelweißtrachtler wird die Teilnahme an diesem Trachtenfest eine besondere Bedeutung haben, denn der Stammverein hatte zweimal - 1922 und 1974 - die Patenschaft übernommen, den Mühldorfern wurde diese Ehre 1960 erwiesen.

Damit sich für die Mühldorfer Trachtler An- und Abreise zum Trachtenfest möglichst unkompliziert darstellt, wird ein Bus mit drei Zusteigemöglichkeiten eingesetzt. Um 6.45 Uhr ist der erste Halt in Mettenheim-Hart an der Sparkasse, der zweite Stopp ist für 6.50 Uhr an der Schule in Altmühldorf vorgesehen, dort werden auch die Musikanten der Blaskapelle Altmühldorf einsteigen. Der dritte Zusteigepunkt ist am Hallenbad in Mühldorf um 7 Uhr. Die Rückfahrt ist nach dem Mittagessen geplant.

Nach Information der Festleitung ist für das Gaufest folgender Ablaufplan vorgesehen: Abmarsch zum etwa 1,3 Kilometer langen Kirchenzug ist pünktlich um 9 Uhr, anschließend Festgottesdienst mit Kardinal Reinhard Marx. Die Länge des Festzuges durch Rosenheim beträgt etwa drei Kilometer und endet schließlich am Festplatz, wo das größte Trachtenfest Bayerns gemütlich ausklingt.

Vorstand Georg Waldinger lädt alle aktiven Trachtlerinnen und Trachtler ein, sich an diesem Fest zu beteiligen. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.07.2015


Spannendes Gebietspreisplatteln der Trachtenvereine

200 aktive Dirndl und Buam aus den Trachtenvereinen des Gebiets Inn-Salzach tanzten in Altmühldorf.

Mühldorf - Fast 200 aktive Dirndl und Buam aus den Trachtenvereinen des Gebiets Inn-Salzach, das die Landkreise Altötting, Mühldorf sowie Teile von Erding umfasst, beteiligten sich an den Gebiets- und Gebietsjugendpreisplatteln in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf, das in diesem Jahr vom G.T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf ausgerichtet wurde.

Für die Wertungsrichter keine leicht zu bewältigende Aufgabe, lagen die Ergebnispunkte teilweise nur ein- bis zweizehntel Punkte auseinander und manches Dirndl und mancher Plattler musste sich einem nervraubenden Rittern stellen, um noch eine bessere Platzierung zu erreichen.

Dabei achten die Preisrichter auf die verschiedensten Punkte, um das beste Dirndl im "Drahn" oder den besten Plattlerbuam zu finden. So zählt natürlich die Beherrschung des Plattlers genau so dazu, wie der Gesamteindruck oder die saubere und vollständige Tracht. Die Dirndl müssen um die eigene Achse drehend zweimal einen Kreis um den plattelnden Buam beschreiben, wobei sie nicht an Geschwindigkeit verlieren dürfen.

Außerdem sollte der Drehrock stets eine horizontale Richtung einhalten. Nur durch diszipliniertes Training können auch beim Preisplatteln und Dirndldrahn vordere Plätze erreicht werden.

Gebietsvertreter Sepp Sperr konnte am Schluss der jeweiligen Preisplattelwettbewerbe zusammen mit dem Mühldorfer Vorstand Georg Waldinger den Bestplatzierten jeweils einen Pokal überreichen, wobei er sich bei allen Mitwirkenden, den Organisatoren, Preisrichtern und Musikanten bedankte, da sie dazu beitrugen, dass wertvolle Kultur- und Brauchtumsarbeit durchgeführt werden konnte.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Aktive Dirndl (Haushammer): 1. Maria Eisner, Isentaler Ampfing, 77,7 Punkte, 2. Lisa Randl, Edelweiß Burgkirchen, 77,4, 3. Anna Berreiter, Edelweiß Burgkirchen 76,7.

Aktive Buam I (Reit im Winkler): 1. Elias Wimmer, Enzian Töging, 76,8, 2. Alexander Haindlfinger Taubenbergler Neumarkt, 75,5, 3. Matthias Hager, Altötting, 74,8.

Aktive Buam II (Mooswinkler): 1. Florian Brückner, Edelweiß Burgkirchen, 78, 2. Christoph Asenkerschbaumer, Edelweiß Burgkirchen, 77,9, (77,9 nach Rittern), 3. Peter Mayer, Almrausch Wasentegernbach 77,9 (77,8 nach Rittern).

Aktive Buam III (Wössner): 1. Bastian Aschl, Almröserl Oberneukirchen, 38,4, 2. Hans Hellbauer, D'Holzlandler Pleiskirchen, 37,8, 3. Gerhard Hellbauer, D'Holzlandler Pleiskirchen, 37 (37,1 nach Rittern).

Aktive Buam IV (Rembacher): 1. Martin Hoferer, Isentaler Ampfing, 38,7, 2. Christian Wolf, Almröserl Oberneukirchen, 37,8, 3. Ludwig Huber, D'Stoabacher Aschau, 36,9.

Gruppe Aktive (Ruhpoldinger II): 1. D'Holzlandler Pleiskirchen, 72,4, 2. Allmannsau-Lengmoos, 71,4.

Kinder Buam I (Heisei): 1. Maximilian Wolf, Almröserl Oberneukirchen, 37,3, 2. Jonas Schuler, Almrausch Wasentegernbach, 36,1, 3. Patrick Schuster, Enzian Töging, 35,9.

Kinder Dirndl I (Haushammer): 1. Elisabeth Straßer, Edelweiß Burgkirchen, 37,8, 2. Gina Ladenburger, Isentaler Ampfing, 37,1, 3. Sophia Donislreiter, Almröserl Oberneukirchen, 36,7 (36,2 nach Rittern).

Buam II (Birkenstoaner): 1. Christian Mayerhofer, Almröserl Oberneukirchen, 37,1, 2. Andreas Mayerhofer, Almröserl Oberneukirchen, 36,8, 3. Lukas Krause, Almenrausch Burghausen, 36,3.

Dirndl II: 1. Alexia Csorto-Stein, Enzian Töging, 37,6, 2. Theresa Straßer, Edelweiß Burgkirchen, 37,5, 3. Andrea Donislreiter, Almröserl Oberneukirchen, 37,3.

Buam III (Schlechinger): 1. Markus Mühlhuber, Almrausch Wasentegernbach, 38,2, 2. Sebastian Mayer, Almrausch Wasentegernbach, 38,1, 3. Wolfgang Reiter, Almenrausch Burghausen, 36,7.

Dirndl III: 1. Eva-Maria Mayerhofer, Almröserl Oberneukirchen, 37,1, 2. Miriam Kriegl, Altötting, 37, 3. Simone Staudhammer, Almenrausch Burghausen, 36,8.

Buam IV (Wössner): 1. Alexander Gröer, Almenrausch Burghausen, 36,7, 2. Manuel Werner, Enzian Töging, 36, 3. Ferdinand Rothkopf, Taubenbergler Stamm, Neumarkt, 35,9.

Dirndl IV: 1. Beatrice Niedermeier, Almenrausch Burghausen, 37,6, 2. Monika Ernst, Almrausch Wasentegernbach, 37,5, 3. Marina Braun, Almenrausch Burghausen, 36,5.

Gruppe Kinder (Heisei): 1. Enzian Töging, 35,6, 2. Taubenbergler Stamm, Neumarkt, 34,6, 3. Allmannsau Lengmoos, 33,6. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 09.07.2015


Dirndl drahtn se und de Burschen ham plattelt

Die Kinder traten im Platteln und Drahn an. Foto stn © OVB

Die Kinder der Isentaler und des GTEV Edelweiß trafen sich zum Zwei-Vereine-Preisplattln.

Ampfing - Aufgeregt ging es zu, als sich die Kinder der beiden Trachtenvereine Isentaler Ampfing und Edelweiß Mühldorf zum Zwei-Vereine- Platteln trafen. Gut vorbereitet durch die Jugendleiter gingen die Buam und Dirndl an den Start.

Beim Zwei-Vereine-Preisplatteln können die Kinder zeigen was sie in den Proben erlernt haben und sich dazu in freundschaftlichen Wettkampf messen. Die Preisrichter achteten unter anderem auf die Sauberkeit der Tracht und beim Drahn darf nichts verloren gehen. Beim Platteln ist es wichtig, dass der Bua auf Zehenspitzen steht, die Hände sauber streckt und die Arme im leicht spitzen Winkel nach oben hält. Jeder Schlag muss gleichmäßig sitzen.

Für die Buam kamen die Plattler "Heisei" und "Birkenstoaner" zur Wertung, die Dirndl drahten sich zum "Vöglfanger". Die Kinder wurden von Martin Hoferer zum Auftritt gerufen und das hieß dann auch Einsatz für die beiden Musiker Norbert Neumann und Sepp Sperr. Nach gut eineinhalb Stunden standen die Sieger fest. Bei den Buam I zum "Heisei" siegte Florian Gantenhammer vor Korbinian Hoferer und Benedikt Obermaier (alle Ampfing). Bei den Dirndl I zum "Vöglfanger" drahte sich erfolgreich Melanie Eder vor Gina Ladenburger und Marika Templ (alle Ampfing). Zum "Birkenstoaner" der Buam II. belegte Florian Niederschweiberer Platz eins vor Lukas Obermaier (beide Ampfing) und Benedikt Schneider (Mühldorf). Bei den Dirndl II zum "Vöglfanger" ging Platz eins an Sarah Eder (Ampfing) gefolgt von Simone Wagner und Larissa Hüther (beide Mühldorf). Bei den Baum III siegte Tobias Lechner vor Quirin Hoferer und Michael Hüther aus Mühldorf. Die Sieger erhielten einen Pokal. stn

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 05.06.2015


Edelweiß-Trachtler organisieren das Preisplatteln

Einer strengen Wertung unterziehen sich die Dirndl und Buam bei einem Preisplatteln. Oftmals entscheiden Zehntelpunkte darüber, ob ein Pokalplatz erreicht wird. Die Leistungsdichte im Gebiet Inn-Salzach ist sehr hoch. Keine einfache Aufgabe für die sechs Preisrichter aus dem Gauverband I. Foto re © OVB

Trachtenverein führt zahlreiche Veranstaltungen durch.

Mühldorf - Zwei Tage lang steht der Trachtenverein "Edelweiß" im Mittelpunkt des Interesses des Gebiets Inn -Salzach. Die beiden Gebiets- und Gebietsjugendpreisplatteln werden in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf durchgeführt.

Beginn ist am Freitag, 19. Juni, um 19 Uhr mit dem Preisplatteln der Aktiven und am Samstag beim Gebietsjugendpreisplatteln um 9.30 Uhr mit den Kindern und Jugendlichen bis 17 Jahren.

Die Mithelfer treffen sich bereits am Donnerstag, 18. Juni, ab 17 Uhr zum Aufbau. Vorstand Georg Waldinger bittet in diesem Zusammenhang um zahlreiche Helfer aus den Reihen der Edelweißtrachtler für diese beiden Tage. Bisher haben sich weit über 250 Teilnehmer angesagt, so dass die Preisplatteln sicherlich zu einem der Höhepunkte in der Trachtlersaison 2015 werden.

Viele Trachtenvereine nutzen diese Gebietspreisplatteln um den Leistungsstand für die anstehenden Gaupreisplatteln zu ermitteln. Dieses Jahr ist anlässlich des 125. Gaufestes der Mühldorfer Patenverein Rosenheim Stamm I Ausrichter des Gaudirndldrahns am 26. Juli.

Für den Trachtenverein sind das aber nicht die einzigen Termine in den nächsten Wochen und Monaten. Vorstand Waldinger lädt die Vereinsmitglieder und Interessierte auch zu folgenden Veranstaltungen ein und hofft auf zahlreiche Beteiligung:

Donnerstag, 4. Juni, 8 Uhr Gottesdienst und Beteiligung an der Fronleichnamsprozession in St. Laurentius, Altmühldorf. 5. bis 7. Juni Kulturtage in Töging anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Gauverbandes I der oberbayerischen Gebirgstrachtenerhaltungsvereine. 13. Juni, 20 Uhr Vereinsabend im Jettenbacher Hof, Altmühldorf. 14. Juni Vierseithoffest des Trachtenvereins "D'Holzlandler" Pleiskirchen in Englsperg. 19. bis 26. Juni Festwoche anlässlich des 125. Gaufestes in Rosenheim. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.06.2015


Preisplatteln startet wieder

Mühldorf - Ein Zwei-Vereine-Preisplatteln zwischen den Trachtenvereinen "Isentaler" Ampfing und dem G.T.E .V. "Edelweiß" Mühldorf steht am kommenden Samstag, 23. Mai, ab 13.30 Uhr in Stefanskirchen auf dem Programm. Diese spannende Brauchtumsveranstaltung ist für die aktiven Dirndl und Buam der beiden teilnehmenden Vereine die Gelegenheit, sich über den eigenen Leistungsstand ein Bild zu machen: vier Wochen später findet in Mühldorf in der Mehrzweckhalle Altmühldorf das Gebiets- und Gebietsjugendpreisplatteln mit vielen Trachtenvereinen des Gebiets Inn-Salzach statt. Die Isentaler- und Edelweißtrachtler laden Interessierte zum Platteln als Zuschauer ein. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.05.2015


Wie man einen ungeliebten Besuch wieder los wird

Theater-Brotzeit: Dass Tante Emma (Rosi Wagner, Bildmitte) keine gute Stimmung verbreitete, war auch bei der Brotzeit offensichtlich. Foto wag

"D'Emma is kemma" heißt das neue Theaterstück des GTEV Edelweiß Mühldorf - Weitere Aufführungen am Wochenende.

Mühldorf - An die hundert Besucher hatten sich auf den Weg in den Turmbräugartensaal in Mühldorf gemacht, um die Premiere des neuen Bühnenstücks der Theatergruppe des Trachtenvereins Edelweiß zu erleben. Ein Lustspiel in drei Akten, in dem sich alles um die ungeliebte Tante Emma Jaschke (Rosi Wagner) dreht, ihres Zeichens Schwägerin des Lachingerbauern (Florian Wagner, der mit diesem Stück sein gelungenes Debüt als Laienschauspieler gab), die schon allein mit der Ankündigung ihres Erscheinens Panik unter den Betroffenen auslöst.

Neben dem Bauern, auch bei seinen Kindern Anderl (Franz Maier) und Kuni (Jenny Bernhart) sowie bei Kathi Krausberger (Gerlinde Eulberg), Hauserin beim Lachinger und ihrer Schwester Anna (Marille Bernhart, die auch die Spielleitung inne hatte). Und auch dem Bürgermeister Anton Schnauzer (Alois Müller) laufen noch Schauer über den Rücken, wenn er an ihren letzten Aufenthalt denkt.

Das Unheil in Person der Tante Emma lässt sich jedoch nicht aufhalten und präsentiert sich bereits bei ihrer Ankunft so, wie es alle befürchtet haben. Sie nörgelt, kritisiert und will sogleich das Zepter in die Hand nehmen . Ein Umstand, der auf keine große Gegenliebe stößt und die von ihr Gegängelten zu einem Plan treibt, mit dem man die Tante wohl wieder vom Hof bringen könnte. Kurzerhand wird im Theater wieder Theater gespielt und Bauer Lachinger mimt einen Professor, seine Kinder Kuni und Anderl zwei Studierende und die Hauserin Kathi Krausberger gibt die vornehme Pensionswirtin.

Mit dieser perfekten Verwandlung und mit Hilfe des Bürgermeisters, der diese Personalien bestätigt, schaffen sie es, die Tante Emma so zu verwirren, dass sie letztendlich nicht mehr weiß, ob sie Jaschke, Mooskugler oder Kugelmoser heißt. Eine vom Bürgermeister angeratene Untersuchung durch den Professor und dessen Diagnose einer "Quadratur der Gehirnzellen" gibt ihr den Rest. Die Tante bricht ihren Aufenthalt umgehend ab und verabschiedet sich unter Tränen von den nicht ganz so traurigen Familienangehörigen. 

Ein Lustspiel, das Lust auf mehr macht und mit seiner Besetzung und Leitung für einen unterhaltsamen Abend sorgte. Weitere Aufführungen finden noch am kommenden Wochenende, Samstag um 20 Uhr und Sonntag um 18 Uhr, im Turmbräugarten statt. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.04.2015


Volkstanz lernen

April-Termine für die Edelweiß-Trachtler.

Mühldorf - Am morgigen Donnerstag findet um 20 Uhr ein Volkstanzübungsabend der Edelweiß-Trachtler im Vereinsheim in der Schützenstraße statt.

Unter der Leitung von Rita und Anton Fleidl lernen die Teilnehmer anspruchsvolle Volkstänze. Am Freitag, 10. April, stehen für die Edelweißtrachtler gleich mehrere Termine auf dem Programm: zum einen feiert die Gemeinschaft der Altmühldorfer Vereine um 19 Uhr in der Pfarrkirche St. Laurentius den Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, anschließend ist beim Steer Vereinsabend. Für die Verantwortlichen in den Plattlerproben veranstaltet der Trachtenverein "Almrausch" Burghausen am Freitag, 24. April, um 20 Uhr im Vereinsheim die Frühjahrsvorplattlerprobe. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.04.2015


GTEV-Theater: Karten zu gewinnen

Nach einem Jahr Pause spielt die Theatergruppe des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf wieder ein Theaterstück. © OVB

"D'Emma is kemma" lautet der Titel des Dreiakters von Fred Bosch, der am Freitag, 10. April, um 20 Uhr im Turmbräugartensaal Premiere feiert. Weitere Aufführungstermine: 11. und 18. April (jeweils 20 Uhr) sowie 12. und 19. April (jeweils 18 Uhr). Karten gibt es im Vorverkauf bei "Tracht & Trend" am Stadtplatz in Mühldorf und an der Abendkasse. Die fünf ersten Anrufer, die am heutigen Mittwoch ab 13.30 Uhr in der Redaktion des Mühldorfer Anzeigers unter Telefon 08631/987814 anrufen, gewinnen jeweils zwei Eintrittskarten für die Premiere oder eine andere Vorstellung ihrer Wahl. Foto wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.04.2015




Junge Arbeitsgruppe übernimmt Verantwortung

Die junge Arbeitsgruppe mit (von links) Bertl Buchner, Maria Fleidl, Florian Hellbauer, Sonja Groß, Michael und Sophia Vorbuchner

Mühldorf - Schon die Ankündigung und Einladung zur Jahreshauptversammlung des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf, transportierte eine klare Botschaft an die Mitglieder. Im Zuge der turnusmäßig anstehenden Neuwahlen, wolle man mit der Bildung von Arbeitsgruppen, die bestimmte Sachbereichsaufgaben übernehmen, einer zu großen zeitlichen Inanspruchnahme einzelner Personen entgegenwirken.

Dies war auch das Credo des Ersten Vorstands, Georg Waldinger, der auf der Jahreshauptversammlung im Vorfeld der Wahl noch einmal um die Unterstützung der Mitglieder bat: "wir sind ein Verein mit 200 Mitgliedern, dessen Größe einem mittelständischen Unternehmen entspricht. Es bedarf bei der Vielzahl von Aktivitäten einer Menge an Arbeit, die großteils auch im Hintergrund abläuft. Diese Arbeit gilt es, auf mehrere Schultern zu verteilen, auch wenn wir uns glücklich schätzen dürfen, die vier Positionen Erster und Zweiter Vorsitzender sowie Kassier und Schriftführer besetzen zu können", so Waldinger und appellierte an die Versammlung, Verantwortung zu übernehmen: "wir brauchen noch mehr Leute, die zupacken".

Das Problem sei, jemanden zu finden, der drei Jahre alleine Verantwortung übernimmt. Insofern sei man bestrebt, Arbeitsgruppen zu bilden, die sich speziell in den Bereichen Vorplattler, Vortänzer und Jugendleitung die Arbeit teilen. Ein Appell, der in der Versammlung auf offene Ohren stieß. Nach der von Sepp Sperr, Gebietsvertreter der Region Inn-Salzach, geleiteten Wahl, bei der Georg Waldinger als Erster Vorsitzender, Alois Wagner als sein Stellvertreter, Rita Fleidl als Schriftführerin und Thomas Lohr als Kassier bestätigt wurden, ging es an die Bildung der oben genannten Arbeitsgruppe.

Nach einer kurzen Pause, die sich die vorgeschlagenen jungen Mitglieder für eine kurze Besprechung erbaten , kam die - nicht nur für Waldinger - erfreuliche Botschaft: "Wir machen das!" Mit Bertl Buchner, Maria Fleidl, Sonja Groß, Michael Vorbuchner, Sophia Vorbuchner und Thomas Bernhart stellen sich künftig sechs junge Leute dieser Verantwortung und werden dabei von Florian Hellbauer als Aushilfe unterstützt. Eine Zusammensetzung, die von der Versammlung mit großem Applaus angenommen wurde.

Welchen Umfang die Aktivitäten des Trachtenvereins haben, zeigten die Berichte der einzelnen Sparten, von den Kindern über die Aktiven bis hin zur Theatergruppe, die in diesem Jahr wieder ein Stück im Turmbräugarten aufführt. Welchen Stellenwert diese Aktivitäten und der Verein in der Kreisstadt haben, unterstrich Bürgermeisterin Marianne Zollner in ihrem Grußwort: "Euer Trachtenverein ist ein sehr rühriger Verein, wie man nicht nur aus den Berichten entnehmen kann. Ihr pflegt das Brauchtum und seid ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Lebens. Für dieses Engagement möchte ich Euch herzlich danken."

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.03.2015


Trachtler ehren langjährige Mitglieder

Während der Jahreshauptversammlung im Turmbräugarten ehrten Mühldorfs Edelweiß-Trachtler auch in diesem Jahr wieder langjährige Vereins-Mitglieder: Vorstand Georg Waldinger (links) und Bürgermeisterin Zollner (rechts) überreichten den Geehrten ihre Urkunden und dankten für ihr langjähriges Engagement: Josef Kirmeier ist seit 60 Jahren Mitglied im Verein, Gertrud Wimmer 50, Anna Malich 50 Jahre, Fritz Zeise 40 Jahre, Bernadette Fleidl 20 Jahre und Peter Pecher 25 Jahre. Mit dabei auch Gebietsvertreter Sepp Sperr (Mitte hinten).

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.03.2015


"D'Emma is kemma"

Noch in Zivil, aber bereits fleißig am Proben - die Theatergruppe des G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf mit (von links) Florian Wagner, Gerlinde Eulberg, Andrea Rund (Soufleuse), Rosmarie Wagner, Marille Bernhart (Spielleitung), Franz Mayer, Jenny Bernhart und Alois Müller. Foto wag

Lachmuskelstrapazierender Abend erwartet die Besucher.

Mühldorf - Nach einem Jahr Pause ist es nun wieder soweit. Die Theatergruppe des G.T.E.V. Edelweiß Mühldorf bringt wieder ein Theaterstück zur Aufführung, dessen Geschichte einen lachmuskelstrapazierenden Abend verspricht: Wohltuender Frieden und Idylle herrschen auf dem Bauernhof mit angeschlossener Pension von Bauer Hans Lachinger.

Alles wäre bestens, wenn da nicht die Schwägerin und Tante Emma wäre. Lachinger und seine Kinder Anderl und Kuni müssen ständig befürchten, dass sie auftaucht. Gefürchtet ist sie vor allem wegen ihrer Rechthaberei und Besserwisserei, mit der sie nicht nur den Familienfrieden auf dem Hof, sondern auch den des Nachbarn Anton Schnauzer gehörig durcheinanderbringt.

Und die Befürchtung wird zur Gewissheit - "D'Emma is kemma" und keiner, nicht einmal der Bürgermeister, bleibt von ihr verschon ... bis Lachinger auf eine Idee kommt!

Die Premiere des Lustspiels ist am Freitag, 10. April, um 20 Uhr im Turmbräugartensaal. Weitere Termine sind Samstag, 11. April, um 20 Uhr, Sonntag, 12. April, um 18 Uhr, Samstag, 18. April um 20 Uhr und Sonntag, 19. April, um 18 Uhr. Karten gibt es im Vorverkauf ab Montag, 16. März, bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 in Mühldorf. Telefon 0 86 31/16 81 95. wag

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.03.2015


Trachtenverein mit Versammlung

Mühldorf - Zur Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen lädt der Trachtenverein G.T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf für kommenden Samstag, 14. März, um 20 Uhr seine Mitglieder in das Gasthaus Spirkl in Mößling ein.

Satzungsgemäß müssen alle Vorstands- und Sachbereichspositionen neu gewählt werden und auch der Trachtenverein muss die Erfahrung machen, dass die Bereitschaft, ein Ehrenamt zu übernehmen, immer geringer wird. Innerhalb der Vorstandschaft hat man sich daher darüber Gedanken gemacht und versucht mit der Bildung von Teams, die gemeinsam bestimmte Aufgaben übernehmen, einer zu großen zeitlichen Inanspruchnahme entgegenzuwirken.

Hierzu ist es aber erforderlich, dass sich eine größere Anzahl von Mitgliedern bereit erklärt, in überschaubarem zeitlichem Rahmen, Aufgaben zu übernehmen.

Als weitere Termine neben der Jahreshauptversammlung stehen am kommenden Donnerstag, 12. März, um 20 Uhr ein Volkstanzübungsabend im Vereinsheim in der Schützenstraße sowie die Besprechung der Jugendleiter des gesamten Gaugebietes am Sonntag, 15. März, um 9 Uhr im Festsaal in Siegsdorf auf dem Programm. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.03.2015


Soll Mühldorf das Gaufest 2017 ausrichten?

Mühldorf - Am kommenden Samstag, 21. Februar, findet um 20 Uhr im Gasthaus Spirkl, Mößling, eine außerordentliche Mitgliederversammlung des G.T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf statt.

Der wichtigste Tagesordnungspunkt dabei dreht sich um die Frage, ob die Edelweißtrachtler sich um die Ausrichtung des Gaufestes 2017 bewerben sollen.

Das Gaufest des Gauverbandes I der oberbayerischen Gebirgstrachtenerhaltungsvereine ist mit 7000 bis 9000 Trachtlerinnen und Trachtler wohl das größte Trachtenfest Bayerns und fand zuletzt 1997 in Mühldorf statt.

Darüber hinaus ist es ein Anziehungspunkt für zahlreiche Zuschauer, die bei den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Gaufestes bodenständiges Brauchtum und unverfälschte traditionelle Volkskultur erleben können.

Der organisatorische und auch finanzielle Aufwand, eine derartige Großveranstaltung auf die Füße zu stellen, führt naturgemäß zu lebhaften Debatten im Verein und daher wird auf dieser Mitgliederversammlung eine Abstimmung herbeigeführt, wobei durch die Anzahl der anwesenden stimmberechtigten Trachtlerinnen und Trachtler die Bedeutung dieser Versammlung unterstrichen wird. Daher hofft die Vorstandschaft auf reges Interesse. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.02.2015

 

 

Vereinsausflug des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf zum Samerberg

Beeindruckendes Panorama vom Gipfel der Hochries: unten ein schier undurchdringliches Nebelmeer und dann der Blick auf die Zentralalpen

Die Wettervorhersage versprach mehr als sie halten konnte: beim Vereinsausflug des Trachtenvereins “Edelweiß” Mühldorf in die Hochtalregion Samerberg waren die äußeren Bedingungen zwar im Tal nicht optimal und der Hochnebel löste sich kaum auf.

Als aber die Edelweißtrachtler sich mit Sesselbahn und Kabinenbahn auf den Gipfel der Hochries machten, konnten sie auf ein beeindruckendes Nebelmeer und ein traumhaftes Panorama blicken. Somit – und auch aufgrund der herzlichen Gastlichkeit, die ihnen auf dem Samerberg geboten wurde – fühlten sich die Mühldorfer Trachtler sehr wohl und genossen den Ausflug.

Bericht aus den Samerberger Nachrichten, 05.10.2014




Kirta der Trachtler: Den letzten warmen Tag am Hackner-Hof genossen

Foto: je

Trachtler-Vorstand Georg Waldinger war skeptisch: Wird das Wetter halten? Oder bleiben die Gäste aus?

Letztlich blieb es weitgehend trocken beim Trachtler-Kirta der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler, die zur Mittagsstunde dann sogar eifrig Bierbänke aufstellen mussten, um den vielen Gästen einen Sitzplatz anbieten zu können.

Den hatten derweil die vielen Kinder schon auf der Kirtahutschn gefunden, die sich über viele Stunden hinweg hin und her bewegte. Sau vom Grill, Steckerlfische, Schweinswürstl oder später am Nachmittag Kaffee und Kuchen fanden reißenden Absatz, sodass die Trachtler schließlich von einem gelungenen Fest am idyllischen Hackner-Hof sprechen konnten, das die Vereinskasse wieder aufgebessert hat. Die Hoizschupfa-Musi sorgte mit unterhaltsamen Weisen für die musikalische Unterhaltung (links) und schließlich wurde auch getanzt, als die Kinder- und Jugendgruppe Tänze wie das Mühlradl oder die Sternpolka aufführte und die Buam mit schneidigen Plattlern die Blicke auf sich zogen. Die obligatorische Versteigerung des Saukopfes, dem einzigen Überbleibsel der bis auf die letzte Faser verputzten Grillsau, fiel aber aus. "Der Kopf is so kloa, den g'hoit i mia selber", erklärte Trachtlermitglied Alois Wagner. Fotos je

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.09.2014


Wieder traditioneller Trachtlerkirta in Altmühldorf am Hackner-Hof

Foto: je

Am kommenden Sonntag, 21. September, ist es wieder soweit: die Edelweißtrachtler laden zur traditionellen Trachtlerkirta in den Hackner Hof in Altmühldorf ein. Natürlich werden die Trachtler ihre Gäste mit Sau vom Grill, süffigem Bier, Steckerlfisch und Schweinswürstl, Kaffee, Kuchen und Torten verwöhnen. Die musikalische Umrahmung übernimmt in diesem Jahr die "Hoizschupfa-Musi" aus Lengmoos. Und die Kinder- und Aktivengruppen zeigen ihr Können mit verschiedenen Tänzen und Plattlern (Bild). Außerdem kann der diesjährige Festwagen des Trachtenvereins "Edelweiß" besichtigt werden. Den Schützen- und Trachtenzug bereicherten die Trachtler ja mit einer funktionsfähigen Seilerei. Gegen eine kleine Spende kann man sich so im wahrsten Sinne des Wortes "selber den Strick drehen." Aufgrund eines Regenschutzes findet die Kirta bei jeder Witterung statt. Foto je

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.09.2014


Trachtenverein Edelweiß lädt zur Trachtlerklausur

Die Trachtler haben viel vor. Foto je

Traditioneller Mühldorfer Kirta im Hackner Hof - Förderung des Kinder- und Jugendvolkstanzes.

Mühldorf - Nach Ende der Volksfestzeit in Mühldorf beginnt für den Trachtenverein G. T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf wieder die Zeit der Proben und der Aktivitäten. Gestartet wird erstmals mit einer Besonderheit: am 13. September ab 15 Uhr treffen sich aktive und passive Trachtlerinnen und Trachtler in der Ebinger Alm zu einer "Trachtlerklausur".

Wie Vorstand Georg Waldinger dazu mitteilt, soll dieses Treffen dazu beitragen, sich abseits von Plattlerproben, Vereinsausschuss-Treffen und Vereinsversammlungen Gedanken über die weitere Entwicklung des Trachtenvereins zu machen. Auch personelle Entwicklungen sollen angesprochen werden, da auch ein Verein wie die Edelweißtrachtler sich vor Personalprobleme gestellt sieht. Daher, so Waldinger, sind alle Mitglieder eingeladen.

Für die Kinder und Jugendlichen des Vereins sowie für die Aktiven beginnen am Montag, 15. September, im Vereinsheim in der Schützenstraße wieder die Plattlerproben. Beginn ist für die Kinder 18 Uhr, für die Aktiven 19.30 Uhr (hier jedoch nach Vereinbarung). Interessenten können sich beim Trachtlervorstand unter 0 86 31/1 55 12 informieren.

Der nächste Höhepunkt ist dann am 21. September die traditionelle Mühldorfer Kirta im Hackner Hof in Altmühldorf. Hierzu laden die Trachtler wieder ein zu Grillsau, Steckerlfisch, süffigem Bier, gepflegten Getränken, Kaffee und Kuchen, einer zünftigen Musi und Tanz- und Plattlerauftritten.

Zwei Veranstaltungen, die das Gebiet Inn-Salzach betreffen, stehen einige Tage danach an: Zum einen das Gebietstreffen beim Trachtenverein "Edelweiß" Reichertsheim am 26. September. Zum anderen eine zwanzigjährige Tradition am 3. Oktober im Stadtsaal in Burghausen. An diesem Tag findet wieder der Kinder- und Jugendvolkstanz statt, zu der Kinder und Jugendliche aus allen Gebietsvereinen zeigen können, dass sie auch im Volkstanz den Alten in nichts nachstehen. Mittänzer und Besucher sind herzlich willkommen.

Schließlich soll bei den Edelweißtrachtlern nach so vielen Veranstaltungen auch die Entspannung nicht zu kurz kommen. Der diesjährige Vereinsausflug führt am 4. Oktober in das Hochtalgebiet Samerberg. Anmeldungen werden ab sofort von Vorstand Georg Waldinger angenommen, dort können auch nähere Informationen eingeholt werden. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.09.2014


Abschied von Altbürgermeister Federer

Stadtpfarrer Alois Hopf stellte in seiner Predigt die „menschliche Wärme und Herzlichkeit“ von Josef Federer heraus. Ebenso seine Fürsorge um seine Familie. „66 Jahre haben Resi und Josef Federer den gemeinsamen Lebensweg in großer Liebe bestritten“, stellte Hopf heraus.

Trauerfeier in Mühldorf

Mühldorf - Er hat die Kreisstadt geprägt wie kaum ein anderer. Am Donnerstag nahm Mühldorf Abschied von Altbürgermeister Josef Federer, der am Samstag verstorben war.

Mit einem Trauergottesdienst in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus, der von den Stadtpfarrern Alois Hopf, Josef Maier, Georg Nunhofer und Roland Haimerl sowie von Diakon Jakob Unterreithmeier zelebriert wurde, begann die Verabschiedung von Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Federer. Die musikalische Gestaltung lag in den Händen von Josef und Ulrike Überacker sowie dem Kirchenchor St. Nikolaus.

Die Trauererde für den Mühldorf Altbürgermeister hielt auf Wunsch der Familie Altlandrat Erich Rambold, ein langer und persönlicher Wegbegleiter. Rambold blickte auf die nicht leichte Jugend des am 19. Februar 1921 in der Oberpfalz geborenen Josef Federer zurück. Rambold erinnerte auch an die politische Rivalität. „1966 wollte die CSU das Bürgermeisteramt, aber gegen die Liebenswürdigkeit von Josef Federer kam niemand an. Auch 1970, als er gegen mich als Landrat kandidierte, haben wir einen sauberen Wahlkampf geführt“, erklärte Rambold.

Der Altlandrat stellte die Leistungen von Josef Federer in den Bereichen Wasserversorgung, Abwasser, Elektrizität, Wohnungsbau und Baulandausweisung heraus. Die Neugestaltung der Mößlinger Unterführung und der Kanalbrücke seien, so Rambold, ein Verdienst des Verstorbenen. Ebenso seine Leistungen beim Bau der Mühldorfer Stadtbücherei, der Musikschule und des Feuerwehrhauses. „Er hat das Fundament gelegt, das die Stadt heute noch trägt und aus dem sich die weitere Entwicklung der Kreisstadt begründet“, erklärte Rambold. Bürgermeisterin Marianne Zollner dankte Josef Federer im Namen der Kreisstadt für seine herausragenden Leistungen. „Er war für mich der Übervater, der seine geliebte Stadt mit Herz und Verstand regiert hat“, sagte Zollner. Sein großes und enormes Engagement, so Zollner, wurde durch viele Auszeichnungen auch außerhalb der Stadt und des Landkreises gewürdigt. „Für mich war und ist Josef Federer ein großes Vorbild als Bürgermeister dieser Stadt“, betonte die Bürgermeisterin.

Landtagsabgeordneter Günther Knoblauch: „Wir könne froh und stolz sein, dass wir ihn in Mühldorf gehabt haben.“ Der Nachfolger von Josef Federer würdigte ebenfalls seine menschliche Art und die Fähigkeit zuhören zu können. „Er war über 50 Jahre ein herausragender bayerischer Sozialdemokrat, der das Wohl der Allgemeinheit immer an die erste Stelle gestellt hat“, erklärte Knoblauch. Erwin Baumgartner, Stellvertretender Bürgermeistersprecher des Landkreises, würdigte im Namen der Bürgermeisterkollegen das Wirken von Josef Federer.

Für die Mühldorfer Vereine sprach Georg Waldinger, Vorstand des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf. Er bezeichnete den Verstorbenen als „Mann der Mühldorfer Vereine und Verbände“. „Er war sich der Bedeutung des Ehrenamts und die gesellschaftliche Aufgabe der Vereine immer im Klaren. Besonders lag im die Jugendarbeit der Vereine am Herzen“, stellte Waldinger heraus.

Josef Federer fand im Alten Friedhof in Mühldorf neben seiner geliebte Frau Resi die letzte Ruhestätte. Die Stadtkapelle Mühldorf spielte den „Guten Kameraden“, während die Mühldorfer Feuerschützengesellschaft den Ehrensalut schoss und sich die Fahnen der Mühldorf Vereine über das offene Grab neigten.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.09.2014


Preisplatteln und Dirndldrahn der Trachtenvereine

Die Pokalgewinner des Zwei-Vereine-Preisplattelns mit "Isentaler" Ampfing und "Edelweiß" Mühldorf. Foto re

Jugendtrachtler zeigten in Mettenheim ihr Können.

Mettenheim - Gut drei Dutzend Dirndl und Buam der beiden Trachtenvereine "Isentaler" Ampfing und "Edelweiß" Mühldorf verglichen ihren Leistungsstand beim Preisplatteln und Dirndldrahn am vergangenen Sonntag beim Kreuzerwirt in Mettenheim.

Dabei konnten die Preisrichter Christian und Thomas Berger, Thomas Lohr und Adolf Pointl sich von der hohen Leistungsdichte der Teilnehmer überzeugen. Die knappen Wertungsergebnisse, die teilweise nur durch das sogenannte Rittern entschieden wurden, bewiesen, wie eng es bei der Bewertung werden konnte. Für die unverzichtbare Ziachbegleitung zeichnete Norbert Neumann verantwortlich, der von Bernadette Stalleder unterstützt wurde.

Die beiden Jugendverantwortlichen Bernadette Stalleder, Ampfing und Maria Fleidl, Mühldorf sowie die Vereinsvorstände Georg Eisner und Georg Waldinger, übernahmen die Siegerehrung und überreichten den jeweils drei Erstplatzierten einen Pokal und jedem Teilnehmer ein Erinnerungszeichen.

Die Ergebnisse:

Dirndl (Gruppe I) - Vöglfanger: 1. Sarah-Maria Eder, Ampfing; 2. Magdalena Mayerhofer, Mühldorf, 3. Marika Tempel, Ampfing.

Buam (Gruppe I) - Heisei: 1. Florian Gantenhammer, Ampfing; 2. Korbinian Hoferer, Ampfing; 3. Benedikt Schneider, Mühldorf.

Dirndl (Gruppe II) - Vöglfanger: 1. Ines Hecht, Mühldorf; 2. Janina Haindl, Mühldorf.

Buam (Gruppe II) - Birkenstoana: 1. Quirin Hoferer, Ampfing; 2. Tobias Lechner, Ampfing; 3. Felix Hecht, Mühldorf.

Buam (Gruppe III) - Inzeller: 1. Nick Bongard, Mühldorf; 2. Michael Hüther, Mühldorf.

Aktive Dirndl: 1. Maria Eisner, Ampfing; 2. Maria Fleidl, Mühldorf.

Aktive Buam: 1. Englbert Buchner, Mühldorf; 2. Thomas Bernhart, Mühldorf; 3. Thomas Lohr, Mühldorf.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.06.2014


Viele Veranstaltungen rund um das Brauchtum

Mühldorf - Nach dem erfolgreichen Ball der Vereine in Altmühldorf, den die Edelweißtrachtler zusammen mit der Blaskapelle Altmühldorf organisiert hatten, stehen nunmehr mit dem Erwachen des Frühlings wieder zahlreiche Termine für den Trachtenverein Mühldorf auf der Agenda.

Der Vereinsausschuss mit Vorstand Georg Waldinger hat auf seiner jüngsten Sitzung die anstehenden Veranstaltungen besprochen. Aufgrund der Umbaumaßnahmen im Turmbräugarten wird der nächste Vereinsabend am Samstag, 8. März, um 20 Uhr "Beim Steer" in Altmühldorf stattfinden. Eine Zusammenkunft aller Vorstände des Gebiets Inn-Salzach, das die Landkreise Altötting, Mühldorf sowie Teile des Landkreises Erding, findet am 3. April im Gasthaus Hinterecker in Ampfing statt. Hier wird Gebietsvertreter Sepp Sperr unter anderem auf die kommenden zahlreichen Trachtenveranstaltungen eingehen, die das vielfältige Brauchtum in unserer Region widerspiegeln.

Gut eine Woche später treffen sich dann in Traunstein die Delegierten des Gauverbandes I in Traunstein zu ihrer Gaufrühjahrsversammlung. Ein beeindruckendes Bild, wenn weit über 350 Trachtlerinnen und Trachtler von Berchtesgaden bis Bad Tölz und von Rosenheim bis Neumarkt/St. Veit sich auf die kommende Trachtlersaison einstimmen.

Die beiden Volkstanzwarte Rita und Anton Fleidl laden am 11. April um 19.30 Uhr alle Freunde des Volkstanzes zu einem Übungsabend ins Vereinsheim an der Schützenstraße ein.

Die Edelweißtrachtler werden mit einer Abordnung am 26. April ihren Patenverein Rosenheim "Stamm I" besuchen. Anlässlich des 125. Bestehens eines der ältesten Trachtenvereine im Gau lädt der Stammverein zum 50. Sänger- und Musikantenhoagart'n sowie einem Festabend ein.

Die beiden Theaterverantwortlichen Marielle Bernhart und Leo Eulberg mussten dem Ausschuss mitteilen, dass die geplanten Theateraufführungen im März aus organisatorischen Gründen abgesagt wurden. Sie sicherten aber zu, dass auf jeden Fall im November wieder "Komödi" gespielt wird.

Weiters wiesen sie darauf hin, dass sich gerne Interessenten aller Altersgruppen melden könnten, die Lust am Theaterspielen hätten. "Wir würden uns sehr freuen, wenn viele sich melden würden", so Leo Eulberg, "das Alter ist nahezu egal, auch Bühnenerfahrung ist kein Kriterium, wichtig ist die Freude am Spielen". Interessenten können sich bei Georg Waldinger, Telefon 0 86 31/1 55 12, oder Leo Eulberg, 0 86 31/79 95, melden. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 28.02.2014


Rauschende Ballnacht in Altmühldorf

Foto: et

Es war wie jedes Jahr wieder einmal alles bestens präpariert beim Ball der Altmühldorfer Vereine und somit stand einer rauschenden Ballnacht nichts mehr im Wege.

Viele verschiedene Masken tummelten sich auf der Tanzfläche bei diesem seit Jahren so beliebten Maskenball . Für Stimmung sorgten mit einer guten Mischung aus Schlager, Rock und Tanzmusik "De Bierfuizl" und zwischendrin gab es natürlich den Auftritt der Inntalia Garde. Zahlreiche Orden hatte dabei das Prinzenpaar für die Verantwortlichen der Blaskapelle Altmühldorf und des Trachtenvereins Mühldorfs parat, die in diesem Jahr Ausrichter des Balles waren. Zu späterer Stunde durfte ebenfalls der Auftritt der Mühlbachtauben nicht fehlen, die mit ihrem Männerballett schon seit Jahren ein fester Bestandteil des Altmühldorfer Faschings sind. So wurde es wieder eine unvergessliche Ballnacht, die geprägt war von toller Stimmung und ausgelassener Tanzfreude.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.01.2014


Heute Abend: "Ball der Vereine"

Foto: stl

Die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein "Edelweiß" Mühldorf veranstalten am heutigen Samstagabend in der Mehrzweckhalle Altmühldorf den "Ball der Vereine".

Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Musikalisch wird die Band "de Bierfuizl" den Besuchern einheizen, wie sie es in der Vergangenheit in Altmühldorf schon bewiesen hat. Im Rahmenprogramm sorgen die "Dance Nation" der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühldorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Kartenvorverkauf und Tischreservierungen sind bei den Vorständen Sepp Bernhart (Telefon 0 86 31/ 1 43 41) und Georg Waldinger (Telefon 0 86 31/1 55 12) möglich.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.01.2014


"Ball der Vereine" in Altmühldorf

Foto: stl

Zu den traditionellen Faschingsbällen im Stadtbereich Mühldorf zählt seit vielen Jahren der Ball der Altmühldorfer Vereine.

In diesem Jahr laden hierzu die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein G.T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf am Samstag, 25. Januar, in die Mehrzweckhalle Altmühldorf ein. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Musikalisch wird die Band "de Bierfuizl" den Besuchern einheizen, wie sie es in der Vergangenheit in Altmühldorf schon bewiesen und eine Riesenstimmung in die Mehrzweckhalle gebracht hat. Im Rahmenprogramm sorgen die "Dance Nation" der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühldorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Kartenvorverkauf und Tischreservierungen sind bei den Vorständen Sepp Bernhart (Telefon 0 86 31/ 1 43 41) und Georg Waldinger (Telefon 0 86 31/1 55 12) möglich.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.01.2014


Ball der Vereine

Mühldorf - Zu den traditionellen Faschingsbällen im Stadtbereich Mühldorfs zählt seit vielen Jahren der Ball der Altmühldorfer Vereine.

In diesem Jahr laden hierzu die Blaskapelle Altmühldorf und der Trachtenverein G.T.E.V. "Edelweiß" Mühldorf am Samstag, 25. Januar, in die Mehrzweckhalle Altmühldorf ein. Beginn ist um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr. Musikalisch wird die Band "de Bierfuizl" den Besuchern einheizen, wie sie es in der Vergangenheit in Altmühldorf schon bewiesen und eine Riesenstimmung in die Mehrzweckhalle gebracht hat. Im Rahmenprogramm sorgen die "Dance Nation" der Inntalia Mühldorf mit dem Mühldorfer Prinzenpaar und die Altmühldorfer Männergarde für beste Unterhaltung. Kartenvorverkauf und Tischreservierungen sind bei den Vorständen Sepp Bernhart (Telefon 0 86 31/ 1 43 41) und Georg Waldinger (Telefon 0 86 31/ 1 55 12) möglich.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.01.2014

 

Programm der Trachtler

Mühldorf - Die Planungen der Aktivitäten der Mühldorfer Edelweißtrachtler für den Rest des Jahres hinein in das Jahr 2014 laufen auf Hochtouren.

Am kommenden Samstag, 14. Dezember, findet im Turmbräugarten um 18.30 Uhr die vorweihnachtliche Feier für alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins statt. Die Edelweiß-Stubnmusi umrahmt musikalisch die besinnliche Stunde. Der Nikolaus bringt für die Trachtlerkinder sicher auch wieder einige Geschenke mit.

Der nächste Vereinsabend ist für den 11. Januar geplant. Aufgrund des Pächterwechsels im Turmbräugarten kann der Veranstaltungsort noch nicht angegeben werden.

Zusammen mit der Blaskapelle Altmühldorf richten die Trachtler am 25. Januar in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf den Ball der Altmühldorfer Vereine aus.

Die Aktivengruppe des Vereins beteiligt sich am 8. Februar an der Wintergaudi mit Schlittenfahren des Gauverbandes I in Inzell Adelgaß. Ein weiterer Höhepunkt des Winters wird sicherlich wieder das Gebiets-Eisstockschießen auf der Eisbahn in Mühldorf sein, das voraussichtlich am 15. Februar durchgeführt wird. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.12.2013


Gut besuchte Trachtler-Kirta

Die Mühldorfer Trachtler müssen einen besonderen Draht zu Petrus haben: Bei hervorragendem Wetter stand im Hackner Hof in Altmühldorf die Trachtlerkirta auf dem Programm - und die Besucher kamen in Strömen.

Angelockt durch Grillsau-Duft, Auszogne und viele andere kulinarische Spezialitäten erlebten die zahlreichen Gäste zu den Klängen der Drei-Boar-Musi (Bild) und den Auftritten der Kinder- und Aktivengruppen bayerisches Brauchtum und Heimatpflege. Für die Kinder war natürlich die Kirtahutsch'n die "Schau" (Bild rechts), aber auch die Hüpfburg des Kreisjugendrings war ständig belagert. Eine kleine Handarbeits- und Trachtenausstellung, zusammengestellt von Sabine Reichenberger und Grete Vorbuchner, ergänzte das Programm. Für Vorstand Georg Waldinger war es die 20. Kirta, die unter seiner Verantwortung durchgeführt wurde; die gleiche Zeit, die er als Vorstand den Trachtenverein "Edelweiß" Mühldorf führt. Die Vereinskinder überreichten ihm aus diesem Anlass ein kleines Geschenk und tanzten den "Auftanz" für ihn.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.09.2013


Ein Mühldorfer Dirndl

Für das Zeitungsfoto hat Anton Lindner eines der "Mühldorfer Dirndl" über die Kleiderpuppe gezogen. Später verschwindet es wieder im Schrank. Foto ha

Vor 60 Jahren entwarf Schneiderinnungs-Obermeisterin Maria Lindner eine neue "Mühldorfer Tracht". Reißenden Absatz fand sie nie.

Mühldorf - Natürlich sind die Dirndl noch da. "So etwas gibt man nicht weg", sagt Anton Lindner und streicht über die Ärmel der Blusen, die heute noch aufgereiht im Schrank hängen. Vieles in dem alten Schneiderzimmer erinnert noch an seine Mutter, die vor zwei Jahren gestorben ist: Der Meisterbrief an der Wand, die alte Nähmaschine im Eck und die beiden Kleiderpuppen. Eine trägt das erste "Mühldorfer Dirndl", das Maria Lindner vor genau 60 Jahren entworfen und geschneidert hat.

Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Anfang der 1950er Jahre der Ruf nach einer Wiederbelebung und Erneuerung der Trachtengewänder laut. "Die alte Inntaltracht, so beliebt sie auch sein mochte, hatte sich in unserer Zeit als recht unpraktisch erwiesen", hieß es damals im "Mühldorfer Anzeiger".

Deshalb machte sich Schneiderinnungs-Meisterin Maria Lindner 1953 in Zusammenarbeit mit dem Heimatbund Mühldorf daran, die traditionsreiche Inntal-Tracht umzuarbeiten. Als Vorlage dienten historische Unterlagen aus der Nachsalzburgerzeit. Das neue Dirndl erhielt unter anderem einen viereckigen Ausschnitt, ein Westchen sowie Rüschen am Rückenausschnitt.

1954 wurden die neuen Trachtengewänder dann zum ersten Mal öffentlich gezeigt - im Rahmen einer Modenschau des Bekleidungshandwerks beim "Tages des Handwerks" im Saal des Turmbräugartens. Zu sehen bekamen die Besucher die neue Tracht in allen Variationen: das Sommertrachtendirndl ebenso wie Festtracht, Männer-Sonntagstracht und weibliche Wintertracht.

Auf "lebhaftes Interesse" sei die Mühldorfer Tracht bei den Besuchern gestoßen, berichtet der "Anzeiger" in seiner Ausgabe vom 3./4. September 1954. Trotzdem: "Reißenden Absatz fand die Tracht nie", erinnert sich Anton Lindner. "Obwohl meine Mutter auch immer wieder auch Sonderwünsche berücksichtigte."

Nur etwa 50 Trachten wurden letztlich hergestellt und verkauft. Die Männertracht fand immerhin in leicht abgeänderter Form Einzug bei den Musikern der Mühldorfer Stadtkapelle. Und acht Mädchen der Katholischen Landjugend Aschau schneiderten sich in einem Kurs unter Anleitung von Maria Lindner ein paar "Mühldorfer Dirndl". Aber sonst?

"Die Jugend sehnte sich nach Jeans und Reißverschlüssen. Tracht war in den 60er Jahren nicht angesagt", erklärt sich Anton Lindner. "Eigentlich schade", findet er. "Denn meine Mutter hat in die Entwürfe viel Herzblut gesteckt." So verwendete sie unter anderem nur handgewebte Stoffe, die eigens bei einer Weberei im Bayerischen Wald bestellt wurden.

Inzwischen ist die "Mühldorfer Tracht" in Vergessenheit geraten. Nur Anton Lindner hat sie immer griffbereit - im alten Schneiderzimmer seiner Mutter in der Katharinenvorstadt. ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.07.2013


Leistungen gewürdigt

Albertine Wimmer vom ESC Mößling und Georg Waldinger vom Trachtenverein Edelweiß Mühldorf wurden geehrt.

Acht Funktionäre und 59 Sportler konnte Bürgermeister Günther Knoblauch bei der diesjährigen Funktionärs- und Sportlerehrung auszeichnen. "Wir sind stolz auf die Leistungen, die Sie erbracht haben", sagte der Bürgermeister.

Mühldorf - Bürgermeister Günther Knoblauch blickte bei dieser 23. Sportler- und Funktionärsehrung auf die Vergangenheit zurück. Vor 23 Jahren hatte der damalige Stadtrat Rainer Siebzehnriebl beantragt, verdiente Funktionäre durch die Stadt auszuzeichnen. Der damalige Sportreferent Hans Liebl beantragte dies für die erfolgreichen Sportler der Kreisstadt.

"In diesen 23 Jahren konnte ich 1624 verdiente Funktionäre und erfolgreiche Sportler auszeichnen. Das ist eine stolze Zahl und es waren sehr erfolgreiche Sportler dabei, die den Namen unserer Stadt in die Welt getragen haben", stellte Knoblauch heraus.

Besonders würdigte der Bürgermeister das langjährige Engagement und den Arbeitseinsatz der Funktionäre. Ohne deren Arbeit, so Knoblauch, wäre die Stadt Mühldorf in vielen Bereichen ärmer. "Wenn wir die ehrenamtlichen Funktionäre nicht hätten, die unseren Jugendlichen unter die Arme greifen, wären diese Erfolge nicht möglich", betonte der Bürgermeister.

Bei den 59 zu ehrenden Sportlern ragten wieder die Turner, Volleyballspieler und die Einradler heraus. "Wir sind in der glücklichen Lage, viele erfolgreiche Sportler in unseren Mauern zu haben. Ich bin sehr stolz auf die Leistungen, die im vergangenen Jahr von unseren Sportlern erbracht wurden", erklärte Knoblauch. sb

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.07.2013


"Cool, ein Trachtler zu sein"

Vollendete Darbietung: Beim Gebietspreisplatteln des Vereins "Almröserl" in Oberbergkirchen zeigten auch Kinder, wie weit ihre Fertigkeit reicht. Fast alle Trachtenvereine dürfen sich derzeit über großen Zulauf freuen. Foto re

Trachtenvereine erleben derzeit einen hohen Zuspruch von Kindern und Jugendlichen. Das gilt nicht nur auf dem Land sondern auch in der Stadt. Ein Grund mehr, endlich eine Briefmarke mit Trachtenmotiv zu drucken. Darum geht es bei der Aktion "Die Tracht wird zur Marke".

Mühldorf/Oberneukirchen - Jugendleiterin Marlene Niederschweiberer formuliert es als Frage: "Ist es cool beim Trachtenverein zu sein oder ist es uncool?" Wenn sie auf die Entwicklung ihrer Kindergruppen in Mühldorf schaut, ist die Antwort klar: "Es ist sehr cool". Das zeigen nicht nur die Zahlen der Kinder, die in den vergangenen Jahren zum Trachtenverein Edelweiß gefunden haben, das zeigt vor allem deren Auftreten in der Öffentlichkeit. In Lederhosen in die Schule oder zur Firmung, Schulvorführungen der Plattler oder das Bekenntnis: "Ich bin im Trachtenverein". Niederschweiberer spricht von einem "guten Stand in Familie und Gesellschaft: Wir erleben gerade einen Aufschwung."

Was für die Stadt gilt, gilt für das Land erst recht, sogar in viel größerer Dimension, wie ein Blick nach Oberneukirchen zeigt. 832 Einwohner hat das Dorf, 185 davon sind Jugendliche und Kinder unter 18 Jahren. Und von denen sind 60 beim Verein "Almröserl", jedes dritte Kind. "Wir haben einen guten Ruf", sagt Vorstand Georg Bernhart, aber das reicht wohl kaum aus. Denn auch für eine guten Ruf muss es Gründe geben.

Und so zählen die Almröserl-Trachtler Methoden auf, die unspektakulär daher kommen, in ihrer Gesamtheit aber zum Erfolg führen. Am Anfang steht vielleicht Kontinuität, wie sie Bettina Vorportner darstellt. Die 26 -Jährige kommt aus der Kinder- und Jugendarbeit und ist heute Jugendleiterin. "Immer wieder kommen 17- oder 18-Jährige nach", sagt sie. Derzeit sind es fünf Jugendleiter, die die Kinder in drei Gruppen betreuen.

Es ist die Gemeinschaft, die Einbindung ins Vereinsleben, die Vermeidung eines Unterschieds oder gar der Konfrontation zwischen Jung und Alt. "Wir zeigen von Anfang an: Wir gehören zusammen", sagt Pressewart und Ex-Jugendleiter Michael Bernhart. Das beweist sich nach seiner Ansicht nicht nur in der Jugendarbeit sondern im gesamten Verein: Am Gautrachtenfest nahmen 150 Vertreter des Vereins fest, bei 275 Mitgliedern eine sehr hohe Zahl.

Über allem aber steht wohl Geduld. "Wir hatten immer schon eine gute Jugendarbeit", erzählt Vorstand Bernhart, "den ganz hohen Anteil allerdings erst seit vier oder fünf Jahren." Mit viel Ausdauer habe der Verein daran gearbeitet: "Es braucht lang, bis es greift", sagt er und Ex-Jugendleiter Bernhart weiß: "Wir haben einen langen Atem gehabt."

Gibt es keine Probleme? Doch eins, sagt Bernhart: Bei der Kindermusikgruppe herrscht Mangel. Doch auch dafür haben die Almröserl-Verantwortlichen eine Plan und überlegen, Musikstunden anzubieten.

Egal, mit welchem Verein man spricht, die Jugendarbeiter betonen wie wichtig die Elternarbeit ist und auch, dass Eltern nicht über die Maßen belastet werden dürfen. Deshalb hat der Oberneukirchener Verein für alle Kinder Leihtrachten angeschafft, die gegen eine geringe Gebühr abgegeben werden. 25000 Euro hat das die "Almrösler" in fünf Jahren gekostet. Auch in Mühldorf müssen Kinder höchstens mal ein paar Socken kaufen. Die Trachten kommen von der Näherin des Vereins, wird sie zu klein, können die Kinder sie austauschen.

Jugendleiterin Marlene Niederschweiberer glaubt, dass die Einbindung der Eltern der wichtigste Erfolgsfaktor ist. Denn: "Das ist etwas für die ganze Familie." Eltern, auch wenn sie Nichttrachtenträger sind, wie Niederschweiberer es formuliert, fänden ihre Rolle, vom Biertisch stellen bis zum Fahrdienst, von gemeinsamen Ausflügen bis zu Festen. Und so, sagt Niederschweiberer, kommt manch Alter über die Jungen zur Tracht. hon

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.06.2013


Wallfahrt der Trachtler

Mühldorf - Der Trachtenverein "Edelweiß" Mühldorf beteiligt sich am kommenden Sonntag, 26. Mai, an der Wallfahrt des Gauverbandes I von Siegsdorf nach Maria Eck. Abfahrt ist um 7.15 Uhr vom Parkplatz Turmbräugarten mit Privat-Pkw. Es besteht Mitfahrgelegenheit. Gemeinsamer Abmarsch aller teilnehmenden Trachtenvereine von Siegsdorf aus ist um 9 Uhr. Nach der Wallfahrt ist Einkehr in der Gaststätte Maria Eck. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 22.05.2013


Rittern um den Pokal

Wenn die Tracht zum Wettkampf geht: Im Kulturhof Mettenheim drehen sich fesche junge Dindln, schneidige Buam massieren ihre Lederhose, um sie geschmeidiger zu machen. Schließlich sollen die Schläge beim Platteln besonders laut sein.

Mühldorf/Mettenheim/Ampfing - Preisplatteln - heißt es im Mettenheimer Kulturtempel. Zwei Vereine - die Isentaler aus Ampfing und die Edelweiß-Trachtler aus Mühldorf - stellen sich diesmal dem Wettkampf, bei dem es um jeden einzelnen Zehntel Zähler geht.

Schon die Kleinsten, die Jüngste um die fünf Jahre alt, wetteifern, wollen sich beim Mini-Dirndl-Drehen einen der begehrten Pokale holen. Neben dem Tragen einer ordentlich sitzenden Tracht zählen die Fertigkeiten beim Dirndldrehen. Exakt zwei Runden müssen die Dirndl schaffen, nachdem der Bua beim Eindrehen für den anfänglichen Schwung gesorgt hat. Besonders in der zweiten Hälfte erkennt man, dass dem ein oder anderen Mädchen etwas schwindelig wird, mit dem Gleichgewicht kämpft.

Felix Hecht, der bei den Buam I an den Start gegangen ist, ist ehrgeiziger, hat sich schon einen Pokal ausgerechnet, befürchtet aber Punktabzug: "Ich glaub mir ist unterm Platteln ein Strumpf runtergerutscht", ärgert er sich. Denn den vier Preisrichtern entgeht nichts. Die Plattler müssen während ihrer Darbietung innerhalb eines Kreises ebenfalls zwei Runden drehen. Der Absatz darf den Boden nicht berühren. Sitzt ein Schlag beim Platteln nicht so, wie er sein soll, verliert der Plattler einen Teil seines Flaums aufdem Hut; oder ist das Hemd nicht ordentlich aufgestrickt, kann das ebenso einen Punktabzug nach sich ziehen.

Wie beim Mühldorfer Trachtenvorstand Georg Waldinger, dem ein Stück vom Träger über die Schulter gerutscht ist und der nach absolviertem Walzer mit Plattler damit nur unglücklicher Vierter bei den Buam III und IV geworden ist. Doch bei Felix Hecht hat es gereicht: Platz zwei sollte es schließlich sein.

Während es der Vorstand sportlich sieht, fiebern selbst die ganz Kleinen gespannt der Pokalvergabe entgegen. Es wird Daumen gedrückt und auf den Fingernägeln gekaut. Die Nerven sind bis zum Zerreißen gespannt, wenn es nach der Auswertung heißt: Punktgleichstand, fertig machen zum Rittern, zum Stechen. Ausgerechnet die beiden Dindln aus Mühldorf - Ines Hecht und Janina Haindl - müssen nochmal ran und ihre zwei Runden drehen, um die Siegerin in ihrer Klasse zu ermitteln. Am Ende dreht Ines Hecht besser, bekommt den Pokal für Platz eins ausgehändigt. Von Enttäuschung bei Janina aber keine Spur: "Warum? ich hab doch auch einen Pokal bekommen", freut sich auch über Platz zwei.

Bis zuletzt zittert auch Edelweiß-Trachtler Nick Bongart, der immerhin schon Mal gewonnen hat. Auch diesmal ? Er weiß natürlich, dass der Ampfinger Quirin Hoferer einen nahezu perfekten "Birkenstoaner" geplattelt hat, der in seiner Klasse verlangt wird. Und der Ampfinger sollte tatsächlich die Nase vorne halten, sehr zum Jubel seiner Trachtlerkollegen, der Isentaler.

Der anfänglichen Enttäuschung weicht später das Jetzt-erst-recht-Gefühl. Beim nächsten Mal soll's wieder ein Platz ganz oben auf dem Treppchen sein. Und schließlich kann sich Nick Bongart trotzdem noch über einen ersten Platz freuen: Als Punktbester seines Vereins erhält er einen Sonderpokal. Ebenso wie auch Ines Hecht, die unter den Mühldorferinnen beim Drahn die meisten Punkte erhalten hat. je

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 22.05.2013


Bewahrung und Pflege der Gebirgstracht

25, 30 oder 40 Jahre halten sie dem Trachtenverein ihre Treue: Georg Waldinger (30 Jahre), Hans Liebl (25), Josef Knipf (25), Paul Punkes, Hilde Fuchs, Georg Fuchs (alle 40), Susanne Waldinger (30) und Brigitta Waldinger (25) zusammen mit Zweitem Vorstand Alois Wagner (von links). Foto re

Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins "Edelweiß" Mühldorf - Treue Mitglieder geehrt

Mühldorf - Über 60 Veranstaltungen standen 2012 auf dem Terminkalender des Trachtenvereins "Edelweiß" Mühldorf. Neben dem Rückblick standen vor allem Ehrungen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung der Edelweißtrachtler.

Die beiden Schriftführerinnen Rita Fleidl und Sabine Rückerl erinnerten in ihrem Rückblick auch an Höhepunkte wie die Beteiligung am Gaufest in Vagen, die Aufführungen des Stücks "A solchene Malefizratschen" durch die Theatergruppe des Vereins und den zweitägigen Vereinsausflug nach Wien.

Nachhaltig ist auch die Jugendarbeit innerhalb des Vereins: mit 25 Kindern im Alter von vier bis zwölf Jahren und über dreißig Aktiven hat die Nachwuchsarbeit einen herausragenden Stellenwert. Dass dabei die Sorge um qualifizierte Betreuer, Vorplattler und Vortänzerinnen ein stetes Anliegen der Jugendleitung darstellt, ließ sich aus den Ausführungen der Jugendleiterin Marlene Niederschweiberer entnehmen.

Finanziell steht der Verein auf gesunden Beinen, erklärte Kassier Thomas Lohr. Wenn auch Ausgaben und Einnahmen im fünfstelligen Umfang zu verbuchen waren, berichtete Lohr dennoch von einem positiven Jahresergebnis von etwas mehr als 2000 Euro.

Zweiter Bürgermeister Paul Schwarz lobte das Engagement des Vereins und dessen solide Finanzen.

Ein besonderes Anliegen von Vorstand Georg Waldinger war die Beteiligung der aktiven Trachtler bei auswärtigen Trachtenfesten. Er appellierte an die Anwesenden, dass ihre Mitarbeit bei der Durchführung von Veranstaltungen beispielhaft, aber die Bereitschaft sich an auswärtigen Trachtenfesten oder Terminen zu beteiligen, verbesserungsfähig sei. Dazu gehöre auch, sich daran zu erinnern, dass erste und vornehmste Aufgabe des Gebirgstrachtenerhaltungsvereins die Bewahrung und Pflege der bodenständigen Gebirgstracht sei. Deshalb werde sich der Vereinsausschuss an die Planung eines Gebrauchttrachtenmarktes machen, um noch mehr Mitglieder zu ermuntern, sich die Miesbacher Tracht anzuschaffen.

Höhepunkt der Versammlung war die Ehrung langjähriger Mitglieder. Geehrt wurden: Brigitta Waldinger, Hans Liebl, Josef Knipf (25 Jahre), Susanne und Georg Waldinger (30) sowie Paul Punkes, Hilde Fuchs und Georg Fuchs (40).

Zum Abschluss erinnerte Vorstand Georg Waldinger nochmals an die kommenden Termine: unter anderem die Beteiligung am 150-jährigen Jubiläum der Blaskapelle Altmühldorf (noch bis 12. Mai), die Maiandacht am 14 . Mai in Kleinötting um 19 Uhr, den Volkstanzübungsabend am 16. Mai um 20 Uhr im Vereinsheim, den Vereinsabend am 18. Mai im Jettenbacher Hof, die Beteiligung an der Trachtenwallfahrt am 26. Mai nach Maria Eck und an die Fronleichnamsprozession am 30. Mai, bei der die Trachtler diesmal in Altmühldorf mitgehen. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.05.2013


Die Rückkehr der Maibäume

Wie in Mühldorf packten gestern Nachmittag im ganzen Landkreis Maibaumdiebe und -besitzer tatkräftig mit an.

Natürlich nicht, um vorher über eine ordentliche Auslöse zu verhandeln. Und das wurde im Fall der Edelweiß -Trachtler nicht ganz billig: 20 Kisten Bier und eine deftige Brotzeit gingen an die Diebe des ESV Grünbach, die den Maibaum gleich nach dem Fällen im Wald gestohlen und für das Fest rund um den Turmbräugarten ordentlich geschmückt hatten. Das Aufstellen des 28-Meter-Baums, den die Stadt Mühldorf gestiftet hat, übernahm wie immer ein Kran. Wo im Landkreis die Maibäume alleine mit Muskelkraft aufgestellt wurden, erfahren Sie auf unserer Maibaum-Sonderseite in der heutigen Ausgabe auf Seite 18. Foto ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 02.05.2013


Hauptversammlung und Maibaum

Termine des Trachtenvereins "Edelweiß"

Mühldorf - Nach den Theateraufführungen der Edelweißtrachtler im Turmbräugarten stehen bereits die nächsten Termine auf der Agenda: Bereits am Freitag, 5. April, treffen sich die Trachtlerinnen und Trachtler des GTEV "Edelweiß" um 19 Uhr zum Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Altmühldorfer Vereine mit ihren Fahnenabordnungen in der Kirche St. Laurentius.

Am Freitag, 12. April, findet dann die Jahreshauptversammlung um 20 Uhr im Turmbräugarten statt. Auf der Tagesordnung stehen neben den Regularien wie Vereins- und Kassenberichte die Ehrungen langjähriger und verdienter Mitglieder sowie ein Bericht über die Aktivitäten des Bayerischen Trachtenverbandes und des Gauverbandes I auf dem Programm.

Ein weiterer Höhepunkt wird vom 19. bis 21. April das Treffen des Schützenvereins St. Hubertus aus Harsewinkel mit den Trachtlern aus Mühldorf sein. Seit über 30 Jahren pflegen sie eine westfälisch-bayerische Kameradschaft, die inzwischen weit in den privaten Bereich reicht. Die häufige Beteiligung am Schützen- und Trachtenzug ist ein Beweis für die enge Verbundenheit zwischen der westfälischen "Mähdrescherstadt" und der bayerischen Innstadt.

Vormerken sollte man sich den 1. Mai. Nach dreijähriger Pause stellen die Edelweißtrachtler gegen 13 Uhr gegenüber dem Turmbräugarten wieder den Maibaum auf. Nach harten Verhandlungen haben sich die Maibaumdiebe bereit erklärt, nach Zahlung horrender Auslösesummen den fertig gestalteten und geschmückten rot-weißen Maibaum zum Aufstellungsort zu bringen und gemeinsam mit den Mühldorfer Trachtlern aufzustellen. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.04.2013


Verwirrungen mit Happy End

Adrian (links) hat zwei linke Hände. Deswegen gibt es immer wieder Ärger mit seinem Onkel Anton, der seinen Neffen und Hoferben immer wieder zurechtweist.

Mit großem Engagement haben die Edelweißtrachtler ihr neues Stück: "Bloß koane Weiberröck" im Mühldorfer Turmbräugarten auf die Bühne gebracht. Mit viel Humor begeisterten sie die Besucher der Premiere.

Mühldorf - Es ist eine Geschichte mit vielen Verwirrungen und Verwechslungen, Missverständnissen und voller Witz, die die spielfreudige Theatergruppe des Trachtenvereins "Edelweiß" unter Leitung von Leo Eulberg im Turmbräugarten aufführte. Der Titel: "Bloß koane Weiberröck" ist das Motto des Bauern Anton Burgstaller, gespielt von Ludwig Koller. Er duldet auf seinem Hof, mit Ausnahme der Haushälterin Mariele (Rosi Wagner), keine Frau. Denn die, so seine Sorge, bringen nur Unruhe.

Doch damit nicht genug: Der einzig mögliche Hoferbe ist Neffe Adrian (Franz Maier). Er hat bei der Arbeit zwei linke Hände, "und zwei linke Füße beim Tanzen", wie sein bester Freund Max (Thomas Lohr) bemerkt.

Doch auch Haushälterin Mariele hat Probleme. Testamentsvollstrecker Würmling (Josef Penzenstadler) kommt eines Tages auf den Hof, und berichtet ihr von einer Nichte, die ins Dorf kommt und eine Unterkunft braucht. Als am nächsten Tag der Zug ankommt, bringen Marieles beste Freundin (Marille Bernhart) und deren Sohn Max die hübsche Veronika (Jenny Holly) in ihrem Haus unter, im Glauben, dass sie die Nichte sei.

Auf dem Bauernhof gibt es auch einen neuen Stallburschen: den Franzl, gespielt von Angelika Reichgruber, ihn hat der Vagabund Johann (Andreas Reichgruber) auf den Hof gebracht. Der Franz ist zwar sehr klein und schmächtig, arbeitet auf dem Hof aber perfekt mit. So provoziert er immer wieder den ungeschickten Enkel Adrian. Adrians Stimmung sinkt noch weiter, als sein bester Freund auch noch eine Beziehung mit der angeblichen Nichte Veronika anfängt, auf die auch Adrian ein Auge geworfen hat.

Und so nimmt das Verwirrspiel seinen Lauf: Plötzlich kommt das Gerücht auf, dass Veronika eine Betrügerin sei, bei einem Tanzabend verwandelt sich Stallbursche Franzl plötzlich in ein hübsches Mädchen und verwirrt im Dirndl den Hoferben Adrian. Die Lage auf dem Bauernhof scheint aussichtslos -doch klärt sich am Ende natürlich alles zu einem Happy End.

Obwohl oder gerade weil sie die meiste Zeit einen Jungen spielt, zeigte vor allem Angelika Reichgruber ihr schauspielerisches Talent. Als Franzl spielt sie überzeugend, führt alle hinters Licht, verhindert eine frühe Eskalation und verführt als attraktives Mädchen auch noch den Bauernneffen Adrian.

Wer wissen will, wie das lustige Verwirrspiel ausgeht, erfährt es bei den Aufführungen an den Samstagen, 9., 16., 23., und am Freitag, 15. März, jeweils um 20 Uhr im Turmbräugarten. Karten gibt es an der Abendkasse im Turmbräugarten. dit

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 05.03.2013


Maibaum der Trachtler ist spurlos verschwunden

Das Mühldorfer Traditionsstangerl soll ab 1. Mai wieder aufgestellt werden und rot-weiß in den weiß-blauen Himmel ragen. Foto re

Mühldorf - Zahlreiche Termine stehen für dieses Jahr auf dem Kalender der Mühldorfer Edelweißtrachtler. Für Vorstand Georg Waldinger ist dies der Beweis dafür, dass der Trachtenverein "Edelweiß" Mühldorf sich zu den aktivsten brauchtumserhaltenden Vereinen der Kreisstadt zählen darf.

Im Mittelpunkt der Aktivitäten in den nächsten Wochen und Monaten stehen sicherlich die Theateraufführungen im Turmbräugartensaal. Jeweils um 20 Uhr führt die Theatergruppe des Vereins noch am 9., 15. und 16. sowie am 23. März den Schwank "Bloß koane Weiberröck" auf. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tracht & Trend, Stadtplatz 26, Telefon 0 86 31/16 81 95, oder an der Abendkasse.

Ein vor allem für die in Altmühldorf ansässigen Vereine wichtiger Termin ist der 5. April. Um 19 Uhr begehen die Vereine, darunter auch die Trachtler, in der Kirche St. Laurentius einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder der Vereine.

Besuch aus Nordrhein-Westfalen erwartet der Trachtenverein am Wochenende vom 19. bis 21. April.

Der nächste Höhepunkt würde am 1. Mai auf dem Programm stehen. Nach drei Jahren würden die Trachtler gerne wieder einen Maibaum aufstellen, aber der eigentlich vorgesehene, bereits umgelegte Baum ist nicht mehr auffindbar. Trotz umfangreicher Suchaktionen lässt sich der Verbleib des Baumes nicht mehr feststellen. Zweiter Vorstand Alois Wagner und der gesamte Vereinsausschuss bitten daher um sachdienliche Hinweise bei der Suche nach dem vermissten Maibaum. Dann kann am 1. Mai an der Innbrücke wieder der weitum bekannte weiß-rote Maibaum aufgestellt werden.

Hinweise bitte an 0 86 31/ 1 55 12, Vorstand Georg Waldinger, oder 0 86 31/ 29 15, Zweiter Vorstand Alois Wagner. Mail: ausschuss@tv-muehldorf.de. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 05.03.2013


Karten für "Bloß koane Weiberröck"

"Bloß koane Weiberröck" heißt das Stück, das die Theatergruppe der "Edelweiß"-Trachtler aus Mühldorf heuer aufführt, ein heiterer Schwank von Anita Knöpfle in drei Akten, der am Samstag, 2. März, im Saal des Turmbräugartens Premiere feiert.

Es handelt von einem Bauern, der bekennender Frauenfeind ist und keine Weiberröck auf dem Hof duldet. Weil er selbst keine Kinder hat, wird wohl der ungeschickte Neffe Adrian eines Tages den Hof erben. Doch dann taucht eine Nichte auf, von der der Bauer bislang nichts wusste und das Verwirrspiel beginnt: Ist die Nichte etwa eine Betrügerin ? Die Antworten darauf gibt es an den Samstagen, 2. und 9. März, am Freitag, 15. März, sowie an den Samstagen 16. und 23. März, im Turmbräugarten. Spielbeginn ist jeweils 20 Uhr. Der Mühldorfer Anzeiger verlost für die Aufführungen fünf mal zwei Ehrenkarten. Die schnellsten Anrufer, die am heutigen Mittwoch, 27. Februar, ab 13 Uhr die Telefonnummer 08631/987814 wählen, gewinnen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.02.2013


Ein Riesenspektakel

Der Trachtenverein Mühldorf fuhr nach Berlin, weil's Fliegen ja nicht geht.

Mühldorf - Perfektes Wetter, ausgelassene Stimmung, viele toll verkleidete Gäste und viele aufwendig gestaltete Motivwagen: Das war der Faschingszug der Inntalia.

Der Faschingszug der Inntalia zog am gestrigen Sonntagnachmittag viele Schaulustige in die Mühldorfer Altstadt. Im Sonnenschein drängten sie sich in mehreren Reihen und sahen 41 Wagen, Fuß- und Musikgruppen, die vor allem lokale Themen aufnahmen, aber auch die große Politik nicht links liegen ließen.

Selten fanden sich so viele eindrucksvolle Motivwagen auf dem Stadtplatz ein. "Die Unterneukirchner" boten mit haushohem Windrad und eine bunten Fußgruppe weiblicher Windrädchen den ersten Blickfang, nachdem der Bauhof samt Böllerkanone Knoblauchs Sturm ins Maximilianeum beschrieben hatte.

Ob Organskandal oder Berliner Großflughafen: bundesweite Themen motivierten die Wagenbauer zu großer Themenvielfalt und beeindruckenden Konstruktionen. Der Mehringer Burschenstammtisch ließ einen Hubschrauber über dem Stadtplatz schweben, der im Auftrag von 007 viele James Bonds Richtung Altöttinger Tor brachte.

Auch aus den Nachbarstädten kamen Faschingsgesellschaften samt Prinzenpaaren und Garden, Neuötting war genauso vertreten wie die Waldburgia, die bereits am Samstag ihren Faschingszug durch Waldkraiburg geführt hatte. Natürlich waren viele Mühldorfer Vereine dabei, der Trachtenverein fuhr nach Berlin, weil's Fliegen ja nicht geht, der EKC bejubelte die zahlreichen archäologischen Funde in der Stadt, die das Bauen fast unmöglich machten.

Klaus Werkstetter, gelernter Polizist und Ex-Faschingsprinz, moderierte den einstündigen Zug, den wie immer der Prunkwagen der Inntalia beschloss. Auf ihm fuhr erstmals auch die neue Präsidentin Sandra Zellhuber mit Sie und Bürgermeister Günther Knoblauch begleiteten das Faschingsprinzenpaar Pamela und Bernd bei ihrem letzten Auftritt in der Kreisstadt.

Bis in die Abendstunden feierten viele ausgelassen und feucht-fröhlich auf dem Faschingsmarkt bei Live-Musik.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.02.2013


“Bloß koane Weiberröck”

Mühldorf - Die Theatergruppe des Trachtenverereins Mühldorf ist mitten in den Proben für ihr neues Theaterstück “Bloß koane Weiberröck”, das im Turmbräugarten zur Aufführung kommt. Ein heiterer Schwank von Anita Knöpfle in drei Akten.

Die Akteure Ludwig Koller, Rosi Wagner, Jenny Holly, Marille Bernhart, Thomas Lohr und Josef Penzenstadler werden von drei neuen Spielern (Angelika Reichgruber, Andreas Reichgruber und Franz Maier) unterstützt. Bis zur Premiere am 2. März hat die Theatergruppe noch einige Proben zu meistern. Spielleiter Leo Eulberg und die Souffleuse Irmi Sommerstorfer sind sehr zufrieden mit den Proben. Nach der Premiere wird das Stück noch am 9. März, 15. und 16. März und am 23. März aufgeführt. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tracht und Trend am Mühldorfer Stadtplatz.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.02.2013

 

Strahlende Gesichter bei Zwei-Vereine-Preisplatteln

Wurden Sieger in ihren Gruppen: Sonja Groß und Stefan Reichenberger. Foto et

Ampfinger und Mühldorfer Trachtler im freundschaftlichen Wettstreit

Mettenheim - Zum ersten Mal veranstalteten die beiden Trachtenverein G.T.E.V "Edelweiß" Mühldorf und der G .T.E.V "Isentaler" Ampfing ein gemeinsames Vereinspreisplatteln. Im Mettenheimer Kulturhof zeigten dabei die Buam und Dirndl beim Platteln und Drehen ihr Können, was am Ende bei der Preisverteilung für viele strahlende Gesichter sorgte. Unter den strengen Augen der Preisrichter Christian Aich (Töging), Sepp Furthner (Griesstätt), Georg Bernhart, Hans Kneißl (beide Oberneukirchen), Franz Wimmer (Reischach) und Christian Berger (Lengmoos) zeigten die Trachtler der beiden Vereine großartige Leistungen, die mit Pokalen und Hutabzeichen am Ende belohnt wurden.

Groß war die Aufregung bei den kleinsten Teilnehmern, die sich teilweise zum ersten Mal bei einem Preisplatteln beweisen mussten. Doch bei diesem Vereinspreisplatteln zählte hauptsächlich der Gedanke: "Dabei sein ist alles."

Für die beiden Vereine zeigte sich eindeutig, dass die Entscheidung, das Vereinspreisplatteln zusammen abzuhalten, goldrichtig war, und somit im nächsten Jahr seine Fortsetzung finden sollte.

Die Gewinner im Einzelnen:

Jugend Buam Gruppe I: 1. Felix Hecht (Mühldorf), 2. Florian Niederschweiberer , 3. Somin Eisner (beide Ampfing).

Dirndl Gruppe I: 1. Janina Haindl , 2. Magdalena Mayerhofer ( beide Mühldorf), 3. Sarah Maria Eder (Ampfing).

Buam Gruppe II: 1. Fabius Trieb, 2. Nick Bongard, 3. Maxi Mayerhofer (alle Mühldorf).

Dirndl Gruppe II: 1. Ines Hecht (Mühldorf), 2. Anna-Lena Söll (Ampfing).

Dirndl Gruppe IV: 1. Attenhauser Kathrin (Ampfing).

Aktive Dirndl: 1. Sonja Gross, 2. Maria Fleidl (beide Mühldorf), 3. Regina Dirnberger (Ampfing).

Aktive Buam I+II: 1. Stefan Reichenberger, 2. Thomas Lohr, 3. Bernhart Thomas (alle Mühldorf).

Aktive Buam III+IV: 1. Martin Hoferer (Ampfing), 2. Thomas Enzinger, 3. Michael Vorbuchner (beide Mühldorf).

Gruppenplatteln Aktive: 1. G.T.E.V. "Edelweiß"Mühldorf.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.05.2012


Buntes Fest rund um den Maibaum

”Samma wieder guat”: Ein versöhnendes Prost gab es zwischen Altmühldorfs KSK-Vorstand Franz Schwarzenböck (links) und Maibaumdieb Benjamin Bliemhuber (rechts) von der Altmühldorfer Jugendfeuerwehr gestern, nachdem der Maibaum am Jettenbacher Hof in Altmühldorf endlich stand. 21,5 Meter misst der Baum, den Landwirt Franz Bichlmeier gestiftet hat. Mit einem bunten Rahmenprogramm feierten Hunderte Mühldorfer bei herrlichem Frühsommerwetter ihren blau-weißen Baum. Für Unterhaltung sorgten die Derfi-Musi und die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler mit Auftritten der Kindergruppe und der Erwachsenen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 02.05.2012


Veranstaltungen des Trachtenvereins Edelweiß

Mühldorf - Der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf hat alle Termine bis zum Sommer bekannt gegeben.

Am heutigen Freitag, 13. April, um 19 Uhr feiern die Altmühldorfer Vereine in St. Laurentius einen Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder, an denen sich auch die Edelweißtrachtler in Tracht gekleidet beteiligen.

Am morgigen Samstag findet um 20 Uhr im Turmbräugarten die Jahreshauptversammlung statt. Neben den Neuwahlen der Vorstandschaft und des Vereinsausschusses werden verdiente Mitglieder geehrt.

Ein Vergleichspreisplatteln zwischen den Trachtenvereinen Isentaler Ampfing und Edelweiß Mühldorf steht am Samstag, 21. April, um 17 Uhr im Kulturhof in Mettenheim auf dem Programm.

Am Dienstag, 1. Mai, um 13 Uhr beteiligt sich der Trachtenverein Edelweiß am Maibaumaufstellen der Altmühldorfer Krieger- und Soldatenkameradschaft am Jettenbacher Hof.

Am Donnerstag, 10. Mai, um 20 Uhr findet im Vereinsheim an der Schützenstraße ein Volkstanzabend mit den beiden Tanzleitern Rita und Anton Fleidl statt. Dabei werden auch schwierigere Figurentänze geübt. Einsteiger können jedoch ebenso mitmachen.

Die Trachtler beteiligen sich am Donnerstag, 20. Mai, an der Gauwallfahrt nach Maria Eck bei Siegsdorf. Die Abfahrt mit Privatfahrzeugen ist um 7.30 Uhr am Parkplatz am Turmbräugarten.

Am Donnerstag, 7. Juni, beteiligt sich der Verein in Festtracht an der Fronleichnamsprozession in St. Nikolaus.

Am Freitag, 22. Juni, und am Samstag, 23. Juni, wird in Oberneukirchen das Gebiets- und Gebietsjugendpreisplatteln veranstaltet. Am Samstag, 14. Juli, und am Sonntag, 15. Juli, findet in Vagen das Gaufest statt. Am Freitag, 3. August, ist der Volkstanz beim Kreuzerwirt in Mettenheim.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter www.tv-muehldorf.de alb

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.03.2012


"Malefizratsch'n" begeisterte

Skeptisch blicken die Jungverliebten Regerl (Jenny Holly) und Peter (Thomas Lohr) zu Beginn des Stückes in ihre Zukunft. Foto wag

Mühldorf - Eine Handlung wie aus dem richtigen Leben, allerdings eher vor 50 Jahren als heute, liegt dem neuen Stück der Theatergruppe des Gebirgstrachten-Erhaltungsvereins Edelweiß Mühldorf zugrunde, das am Freitagabend im Turmbräugarten- Saal Premiere hatte.

Der Sohn des eher ärmlichen Bertl Wildmoser (Thomas Enzinger) liebt die Tochter des Großbauern und Bürgermeisters Ignaz Holzer (Ludwig Koller). Eine Verbindung, die dieser niemals dulden würde, wäre da nicht das Inserat von Wildmoser, das er für seine Schwester Fanny (Rosi Wagner) aus Amerika in der Tageszeitung schaltet und das auch Holzer liest.

Zwei Millionen für einen Bauernhof lassen den Sohn Peter plötzlich in einem anderen Licht erscheinen und machen ihn zu einer vermeintlich guten Partie, sodass Holzer alles daran setzt, seine bereits einem anderen versprochene Tochter Regerl wieder freizukaufen und den Wildmoser zu einer Heirat ihrer Kinder zu bewegen.

Mittendrin in all diesen Verwirrungen sind Wildmosers Haushälterin Kathi (Marille Bernhart), deren Verbleib auf dem Hof der Bauer seiner Frau auf dem Sterbebett versprochen hatte, und die Frau des Bürgermeisters, Rosl Holzer (Gerlinde Eulberg), die sich beide, gemäß dem Titel des Stückes, als wahre "Malefizratsch'n" entpuppen und so manche Tatsache in ein falsches Licht rücken - so wie es bei "Ratsch'n" eben häufig passiert.

Weitere Aufführungen finden am 16., 17. und 18. März, jeweils um 20 Uhr, im Turmbräugarten statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.03.2012


"A solchene Malefizratsch'n"

Der Gebirgstrachten-Erhaltungsverein Edelweiß Mühldorf spielt wieder Theater

In diesem schmissigen Bauernschwank bekommt der verarmte Bauer Bertl Wildmoser (Thomas Enzinger) von seiner Schwester Fanny aus Amerika (Rosi Wagner) den Auftrag, einen Bauernhof für 2 Millionen Mark zu kaufen. Der reiche Bauer und Bürgermeister Ignaz Holzer (Ludwig Koller), der die Liebe zwischen seiner Tochter Regerl (Jenny Holly) und dem Sohn von Bertl Wildmoser (Thomas Lohr) ursprünglich verhindern will, schwenkt daraufhin um. Dadurch entstehen viele Verwicklungen, in die die Haushälterin von Bertl Wildmoser, Kathi (Marille Bernhart), und die Frau des Bürgermeisters (Gerlinde Eulberg) heftig verstrickt sind und sich dabei als richtige Malefizratsch'n präsentieren (Foto).

Aufführungstermine sind am 9., 11., 16., 17. und 18. März, jeweils um 20 Uhr im Turmbräugartensaal. Karten gibt es im Vorverkauf bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 und an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 06.03.2012


Mühldorfer Trachtler spielen wieder Theater

Foto: et

Die neuformierte Theatergruppe des Trachtenvereins unter der Spielleitung von Leo Eulberg (Bild) probt schon seit einigen Wochen an dem Stück "A solchene Malefizratsch`n", einem schmissigen Bauernschwank in drei Akten von Fred Horndasch.

Im Gegensatz zu den bisherigen Aufführungen des Trachtlertheaters im Herbst fiel die Entscheidung für die Aufführungen dieses Mal auf das Frühjahr. Aufführungstermine für das Theater sind am 9., 11., 16., 17. und 18. März jeweils um 20 Uhr im Turmbräugartensaal. Der Kartenvorverkauf beginnt am heutigen Samstag bei "Tracht und Trend", Stadtplatz 56, Telefon 0 86 31/16 81 95.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.02.2012

 

Junge Trachtler schlafen auswärts

 Mühldorf - Trotz Urlaubszeit müssen die Edelweißtrachtler keine Angst vor Langeweile haben: Nach dem Gaufest Mitte Juli in Burghausen und dem Besuch einiger Feste befreundeter Trachtenvereine standen die jüngsten Trachtler im Mittelpunkt des Interesses.

Die Jugendleitung des Vereins bot den Nachwuchstrachtlern im Rahmen des Ferienprogramms die Besichtigung eines Bauernhofes mit Grillfest, Nachtwanderung und Übernachtung im Pfarrheim St. Pius an. Für manchen der jungen Trachtler war es das erste Mal, dass er oder sie ohne Mama und Papa auswärts übernachteten.

Darüber hinaus beteiligten sich die Trachtler am bayerischen Sommerfest im Jettenbacher Hof.

Vorstand Georg Waldinger nahm die Gelegenheit wahr und lud schon zu den nächsten Termine ein: Am heutigen Samstag beteiligt sich der Verein am Volksfestauszug. Treffpunkt ist um 13 Uhr am Stadtwall. Am Sonntag, 4. September, steht der Schützen- und Trachtenzug auf dem Programm. Den Höhepunkt der Veranstaltungsreihe der Trachtler wird dann am 11. September der traditionelle Altmühldorfer Kirta im Hackner Hof darstellen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.08.2011


Sechs Mühldörfer in Mühldorf

Mühldorf - Mühldorf ist nicht gleich Mühldorf. Sieben verschiedene Städte mit diesem Namen kamen am Wochenende in unserem Mühldorf, dem am Inn, beim 10. Internationalen Mühldorf-Treffen zusammen.

Die Stadt Mühldorf gibt es nicht nur hier am Inn, sondern auch in der Wachau, im Almtal, in Feldbach, in Mölltal, in Lavanttal und bei Feldkirchen. Insgesamt rund 400 Gäste aus diesen Städten sind am Wochenende nach Mühldorf am Inn gekommen, um das 10. Internationale Mühldorf-Treffen zu feiern.

Auf dem Programm standen ein Grillfest, Stadtführungen, verschiedene Ausflüge und ein Festabend im überdachten Haberkasten-Innenhof am Samstagabend. Erstmals fand dabei die Wahl der Miss und des Mister Mühldorf statt. Die Anwärter auf die Titel mussten sich im Seilspringen, Nägeleinschlagen und in einem Schätzspiel beweisen. Zu Beginn begrüßte Bürgermeister Günther Knoblauch die übrigen Mühldorf-Bürgermeister auf der Bühne. "Das sind die schönsten Europas", verkündete er. Die Schönheitskönig von Schneitzlreuth unterhielt das Pubikum anschließend mit einer Gesangseinlage.

Mühldorf am Inn war heuer zum zweiten Mal Austragungsort des Mühldorf-Treffens. "Der Ursprungsgedanke war ein touristischer", erklärt Peter Berger vom Kulturbüro. "Jetzt geht es rein um Gaudi. Alle Mühldorfer sollen hier ihren Spaß haben." Und der ist am Wochenende sicher nicht zu kurz gekommen.

Bericht von Innsalzach24.de, 30.05.2011


400 Mühldorfer in Mühldorf

Mühldorf - 400 Gäste aus sechs verschiedenen Mühldorfs haben am Wochenende beim zehnten Mühldorf -Treffen die Innstadt besucht. Sie erlebten ein abwechslungsreiches Programm.

Um den geplanten Einzug vor dem dem Rathaus nicht ins Wasser fallen lassen zu müssen, hat Bürgermeister Günther Knoblauch am Samstagmittag kurzerhand Regenschirme an seine Mühldorfer verteilt. Und schon konnte das Festwochenende beginnen. Die Turmbläser haben die Mühldorfer angeblasen, die Böllerschützen Mößling sie vom Turm aus angekündigt und die Königlich-privilegierten Feuerschützen sie mit einem dreifachen Ehrensalut gebührend willkommen geheißen. Die Blaskapellen der verschiedenen Mühldörfer gaben nach dem Einmarsch vor dem Rathaus ein Willkommens-Standkonzert.

Beim Weißbierempfang im Rathaus trugen sich die Bürgermeister aus Mühldorf bei Feldbach in der Oststeiermark, im Lavanttal in Kärnten, im Mölltal in Kärnten, im Almtal bei Scharnstein in Oberösterreich, in der Wachau und Feuerwehrkommandant Johann Thalhammer aus Mühldorf bei Feldkirchen an der Donau in Oberösterreich ins Goldene Buch der Stadt ein. Bürgermeister Günther Knoblauch hieß die Gäste herzlich willkommen. "Es ist für uns eine große Ehre, die Gastfreundschaft, die uns in den vergangenen Jahren bei diesen Treffen zuteilgeworden ist, zu erwidern", sagte er.

Mit einem umfangreichen Begleitprogramm präsentierte sich die Innstadt zwei Tage lang ihren Gästen. Die 400 Gäste konnten wählen zwischen Stadtführungen, Rundflügen oder Oldtimer-Ausfahrten über oder durch die Urlaubsregion Inn-Salzach, Brauereibesichtigung, Naturführungen am Inn, Museumsbesuchen oder Minigolf. Vor allem die Stadtführungen mit den drei Mühldorfer Stadtführerinnen Beate Fedtke-Gollwitzer, Marianne Zollner und Elfriede Zehentmaier auf den Nagelschmiedturm, über den Stadtplatz, zur Hexenkammer und in den Sitzungssaal im Rathaus kamen gut an.

Beim Festabend, moderiert von Thomas Enzinger, stand dann die Wahl des Mühldorfer Paares auf dem Programm. Je zwei Kandidaten aus jedem Mühldorf haben sich im Seilspringen und Wettnageln gemessen, bevor sie schätzen mussten, wie lang Weißbräu Wolfgang Unertl braucht, um 200 Bierflaschen zu öffnen. Gewonnen haben Andrea aus Mühldorf im Almtal und Michael aus Mühldorf im Lavanttal.

Nach der Übergabe der Gastgeschenke klang der Abend mit Tanzmusik der Mühlberg Musi und von Fritz Killermann mit Band gesellig aus. Helene Enzinger, Schönheitskönigin von Schneizelreuth, sorgte für Jubelstürme und Zugabe-Rufe im Publikum. Die Mühldorfer stürmten nach der Miss- und Mister-Wahl die Tanzfläche und beendeten so kurzerhand das offizielle Programm.

Ein Wermutstropfen: Die Innstädter selbst waren beim Festabend nur spärlich vertreten. Bürgermeister Günther Knoblauch zog trotzdem ein positives Fazit: "Die Stimmung ist toll, Mühldorf konnte sich von seiner besten Seite präsentieren und ich bin mit der Resonanz sehr zufrieden", sagte er, "bei dieser Städtepartnerschaft treffen sich Menschen, das ist das Besondere daran."

Wer heuer nicht dabei sein konnte, hat 2013 wieder die Chance: beim Mühldorf-Treffen in der Oststeiermark.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 30.05.2011


Der arme Dr. Guttenberg

Mühldorf - Er war noch einmal der Star: Ex-Dr. Karl-Theodor zu Guttenberg und sein Motto: "Kopieren geht über studieren" zierte gleich mehrere Wagen des gestrigen Faschingszugs in Mühldorf. 

Tausende gut gelaunter Besucher auf dem sehr vollen Stadtplatz, 40 Wagen und Fußgruppen bescherten der Stadt den großen Faschingshöhepunkt.

Erstaunlich, wie viele Wagenbauer noch in den letzten Tagen aktiv waren und auch jüngere Themen wie die Kabinettsumbildung in Berlin auf die Wagen gemalt hatten. Die "Region aktiv" rief zum Kauf regionaler Produkte im Kampf gegen Lebensmittelskandale auf und verteilte bunte Eier frisch vom Wagen. Heimische Themen durften natürlich auch nicht fehlen, von der Autobahn bis zum H&M reichten die Themen.

Der Inntalia ist einmal mehr ein sehr bunter und abwechslungsreicher Umzug gelungen, dessen Besucher auf dem Faschingsmarkt bis in die Abendstunden feierten.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.03.2011


Guatlregen bei Kaiserwetter

Waldkraiburg - Über 1,5 Tonnen Guatl regnete es am Faschingssamstag beim großen Umzug mit 55 Wägen und Gruppen auf die Besucher nieder.

Die Sonne strahlte und mit ihr Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl, die das Spektakel bereits zum 15. Mal organisiert hat.

"Heuer habe ich 55 Startnummern vergeben", freute sich Faschingsbürgermeisterin Inge Schnabl. Allein 45 Wagen fuhren beim Umzug mit - so viele waren es noch nie. Dass auch das Wetter so schön mitspielte, freute Schnabl besonders, denn die Besucher und Feierwütigen kamen in Scharen und blieben auch bis zum späten Abend. Die Kinder freuten sich über 1,5 Tonnen Süßigkeiten und 3000 Bälle. Christian Hausperger moderierte dem Umzug in erhöhter Position am Stadtplatz.

Der Umzug zog sich wieder vom Volksfestplatz Richtung Post und dann über die Berliner Straße zum Stadtplatz. Nicht alle Wagen hatten politische Motti, aber die Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenberg kam, wie erwartet - nicht zu kurz. Natürlich wurden auch lokale Themen behandelt, wie das Trommelverbot beim Eishockey, das den Fans gar nicht schmeckt, oder die Vorfreude auf das Ergebnis der geothermischen Bohrungen. Dabei waren die Faschingsvereine aus den benachbarten Orten, Vereine und Kindergärten sowie Parteien und Einrichtungen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.03.2011


Fasching wie er sein soll

Foto: et

Mehr als 300 Faschingsgäste vergnügten sich am Samstagabend auf dem Ball der Altmühldorfer Vereine.

Die originellen Kostüme und ausgelassene Stimmung war einmal mehr der beste Beweis dafür, dass dieser Ball zu den Höhepunkten im Mühldorfer Fasching zählt. Die Veranstalter - der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf und die Blaskapelle Altmühldorf - hatten im Vorfeld ganze Arbeit geleistet und die Altmühldorfer Schulturnhalle in einen prächtigen Ballsaal verwandelt. Für eine vollbesetzte Tanzfläche (Bild links) sorgte heuer die "Bierfuiz'l Musi", die mit Walzer, Discofox und Polka ein jedes noch so müde Tanzbein auf den Tanzboden lockte. Mitreißend waren auch die Auftritte der verschiedenen Garden. Den Anfang machte dabei die Prinzengarde der Inntalia Mühldorf, die neben ihrer zackigen Marschgarde, dem Prinzenpaar und dem schwungvollen Showteil der "Dance Nation" auch einige Hoforden im Gepäck hatten. Eindrucksvoll präsentierten sich die "Fire Girls" aus Polling (rechts), die die Stimmung zu vorgerückter Stunde noch einmal richtig anheizten. Ein fester Bestandteil ist außerdem der Auftritt der Altmühldorfer Mühlbachtauben (Mitte), die mit ihrer fernöstlichen Darbietung eine gelungene Premiere feierten.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.01.2011


Altmühldorf feiert Fasching

Altmühldorf - Viele verkleidete Gäste, Garden aus Mühldorf und Polling und Musik der Showband "Bierfuizlmusi": Am kommenden Samstag feiert Altmühldorf beim Ball der Vereine Fasching.

Georg Waldinger vom Trachtenverein "Edelweiß" und Sepp Bernhart von Blaskapelle haben alle Vorbereitungen abgeschlossen und erwarten ab 20 Uhr zahlreiche Besucher. Tischreservierungen und Kartenbestellungen bei Josef Bernhart unter 08631 / 14341 oder bei Georg Waldinger unter 08631 / 15512.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.01.2011

 

Großer Andrang bei Trachtler-Kirta in Altmühldorf

Foto: et

Großer Andrang herrschte gestern Nachmittag beim Kirta des Trachtenvereins "Edelweiß" Mühldorf im Altmühldorfer Hackner-Hof.

Wie bestellt, zeigte sich das Wetter dieses Mal von seiner besten Seite mit angenehmen Temperaturen und Sonnenschein, so dass die Trachtler zur Mittagsstunde alle Hände voll zu tun hatten. Schnell bildeten sich aufgrund des großen Andrangs lange Schlangen bei der Essensausgabe. Besonders freuen durfte sich von all den Edelweiß-Trachtlern Vorstand Georg Waldinger, der am Trachtlerkirta zugleich seinen 50. Geburtstag feierte und viele Glückwünsche entgegen nahm - unter anderem von der Stadtkapelle Mühldorf, die dem Jubilar ein Ständchen spielte. Für die Unterhaltung sorgten einmal mehr die "Drei-Bor-Musi". Doch auch die Kindergruppe des Trachtenvereins und die Aktivengruppe sorgten mit bayerischen Tänzen und Schuhplattlern für eine gesellige urbayerische Atmosphäre (Fotos). Für die Kinder stand eine Hüpfburg und eine Kirtahutsche parat. Kurzum: Es war einmal mehr ein Fest für die ganze Familie. 

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.09.2010


Erfolgreich "draht und plattelt"

Schneidig und fesch waren sie alle, die Trachtler von Edelweiß Mühldorf, Enzian Töging und Almröserl Oberneukirchen. Vom Anfänger bis zum alten Hasen nahmen sie beim Drei-Vereine-Preisplatteln beim Holzmannwirt teil, das erstmals ausgetragen wurde.

Oberneukirchen - Im voll besetzten Saal des Holzmannwirts gaben die rund 150 Teilnehmer ihr Bestes, um eine Platzierung in den vorderen Rängen zu erkämpfen. Die Zuschauer waren begeistert, als bereits die kleinsten Dirndl - das jüngste gerade mal drei Jahre alt - in einer eigenen Konkurrenz ohne Bewertung schon fast wie die lange geübten "Aktiven" die Runden drehten.

Für nicht mindere Begeisterung sorgten die jüngsten Buben, die schon teilweise nach einem halben Jahr Übung den "Heisei" beherrschten. Vor den strengen Augen von sechs Preisrichtern bemühte sich nun ein jeder, egal ob "alter Hase" oder noch Anfänger darum, die meisten Punkte zu bekommen. Die Tracht musste sauber sitzen. Abzug gab es, wenn beispielsweise beim Platteln der Schuhabsatz den Boden berührte, beim Walzertanzen die volle Runde nicht geschafft wurde oder bei den Dirndln der Rock zu große Wellen schlug.

Vor allem das "Rittern", ein zweiter Durchgang bei Punktgleichheit der ersten Wertungen sorgte für viel Spannung, zumal zwei Teilnehmerinnen der Dirndl Gruppe 4, Anna Putzhammer aus Oberneukirchen und Sophia Vorbuchner aus Mühldorf, gleich zweimal um den zweiten Platz "Rittern" mussten.

Die Platzierungen: Dirndl Gruppe 1 (bis 10 Jahre): 1. Lisa Bernhart (Oberneukirchen), 2. Franziska Aigner (Töging), 3. Bettina Leischner (Mühldorf).

Buam Gruppe 1 (bis 10 Jahre): 1. Thomas Maier (Oberneukirchen), 2. Fabius Trieb (Mühldorf), 3. Andreas Maier (Oberneukirchen)

Dirndl Gruppe 2 (11 bis 12 Jahre): 1. Sylvia Rauscher, 2. Kristin Schwarz (beide Oberneukirchen), 3. Nicole Imhoff (Töging).

Buam Gruppe 2 (11 bis 12 Jahre): 1. Andreas Bauernfeind (Töging), 2. Andreas Rappensberger (Oberneukirchen), 3. Domenic Harrer (Töging).

Dirndl Gruppe 3 (13 bis 14 Jahre): 1. Johanna Bernhart, 2. Daniela Prametsberger, 3. Claudia Prametsberger (alle Oberneukirchen).

Buam Gruppe 3 (13 bis 14 Jahre): 1. Elias Wimmer, 2. Stefan Münzlochner (beide Töging), 3. Alexander Bernhart (Oberneukirchen).

Dirndl Gruppe 4 (15 bis 16 Jahre): 1. Ronja Heidenecker, 2. Anna Putzhammer (beide Oberneukirchen), 3. Sophia Vorbuchner (Mühldorf).

Buam Gruppe 4 (15 bis 16 Jahre): 1. Philip Moritz (Töging), 2. Simon Bernhart, 3. Florian Hölzlwimmer (beide Oberneukirchen).

Das Gruppenplatteln der Mini-Jugend, entschied die Gruppe aus Oberneukirchen vor Mühldorf für sich.

Aktive Dirndl Gruppe 1: 1. Daniela Fürthner (Töging), 2. Stefanie Prametsberger, 3. Bettina Vorportner (beide Oberneukirchen).

Aktive Buam Gruppe 1: 1. Bastian Aschl (Oberneukirchen), 2. Stefan Reichenberger (Töging), 3. Sepp Auer (Oberneukirchen)

Aktive Buam Gruppe 3: 1. Christian Wolf, 2. Engelbert Hopf, 3. Franz Bernhart (alle Oberneukirchen). re/je

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.05.2010


Platteln und mehr

Mühldorf - Viel vorgenommen haben sich die Edelweißtrachtler aus Mühldorf für den Trachtensommer. Bereits am heutigen Freitag messen sich die besten Tänzerinnen und Plattler beim Drei-Vereine-Preisplatteln mit den Trachtenvereinen "Almröserl" Oberneukirchen, "Enzian" Töging und "Edelweiß" Mühldorf beim Holzmannwirt in Oberneukirchen. Der Sonntag, 16. Mai, steht dann im Zeichen der Wallfahrt des Gauverbandes I von Siegsdorf nach Maria Eck. Abfahrt ist um 7.15 Uhr mit Privatautos vom Parkplatz Turmbräugarten.

Weitere Termine stehen für den Juni an: so treffen sich die Mühldorfer Trachtler am 12. Juni um 20 Uhr im Gasthof Jettenbacher Hof in Altmühldorf zum Vereinsabend und am 13. Juni wird zusammen mit dem Trachtenverein "D'Holzlandler" Pleiskirchen dessen 60-jähriges Gründungsfest gefeiert. Beginn ist um 10 Uhr mit einem Festgottesdienst.

Zwei besondere Höhepunkte stehen am 18. und 19. Juni mit den Gebietspreisplatteln in Aschau in der Gemeindehalle auf dem Programm: das Aktivenpreisplatteln am 18. Juni ab 19.30 Uhr und das Preisplatteln für Kinder und die Jugend am 19. Juni ab 9.30 Uhr.

Das 90-jährige Jubiläum des Trachtenvereins "Almenrausch-Lindach" Burghausen wird am 3. Juli gefeiert. Nach dem Vereinsabend am 10. Juli im Turmbräugarten steht in der Zeit vom 17. bis 25. Juli der Höhepunkt des Trachtenjahres bevor: das 120. Gaufest in Ampfing mit Gauheimatabend, Gaufest, Gautanz und Gaupreisplatteln.

Abgerundet wird der Festsommer am 30. Juli mit dem Volkstanz der Mühldorfer Trachtler beim Kreuzerwirt in Mettenheim. Beginn dieser Brauchtumsveranstaltung ist 20 Uhr. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 14.05.2010

 

 

Torte und Tanz zum 90. Geburtstag

Foto: et

Edelweiß-Trachtler Mühldorf feierten im Turmbräugartensaal - Maria Falter geehrt

Mühldorf - Vollbesetzt war der Turmbräugartensaal beim Festabend des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf zum 90-jährigen Bestehen. Neben den Fahnenabordnungen der einzelnen Vereine des Gebietes Inn-Salzach waren auch die beiden Patenvereine Rosenheim Stamm I und Isentaler Ampfing stark vertreten.

Nach dem von Stadtpfarrer Michael Ljubisic zelebrierten Festgottesdienst in St. Nikolaus folgte ein prächtiger "Boarischer auf d' Nacht" mit Darbietungen der einzelnen Tanz- und Musikgruppen des Vereins.

Den Anfang machte dabei die Kinder- und Jugendgruppe der Edelweißtrachtler mit dem Auftanz, Bauernmadl und dem Lied "Kikeriki". Auch die Volkstanzgruppe präsentierte mit dem "Marschierboarischen" eine kleine Kostprobe ihres Könnens. Dazwischen sorgten die Edelweißmusi, die Edelweißstubnmusi und das Gitarrentrio des Jubelvereins für musikalische Unterhaltung.

Auch der Patenverein aus Rosenheim bereicherte das bunte Programm mit dem Zweigsang der Seeleitner- Dirndl und ihrer Vereinsmusi. Nach den Grußworten und Glückwünschen von zweitem Bürgermeister Paul Schwarz, der einen Überblick über die Vereinsgeschichte gab, und des Gauvorstandes Peter Eicher, der dazu aufforderte, die Tracht weiter zu pflegen und zu tragen, überreichten die Vorstände der beiden Patenvereine ihre Geschenke. Dabei übergab Peter Feldschmidt aus Rosenheim ein schweres Buch, das mit Erinnerungen des Festabends gefüllt werden sollte, und Georg Eisner aus Ampfing einen großen Geburtstagskuchen.

Eine besondere Ehre wurde Maria Falter zuteil: Sie ist seit 60 Jahren Mitglied der Edelweiß-Trachtler.

Es folgten die Höhepunkte des Abends: Den Anfang machten dabei die Rosenheimer mit dem "Stoaklopfer" und der fünfteiligen Kreuzpolka. Schneidig zeigte sich die Aktivengruppe aus Ampfing beim Gaumühlradl und dem Zwoa-Steyrer. Die Mühldorfer präsentierten zum einen den Bandltanz und sorgten mit dem Tiroler Holzhacker gegen Ende des Abends noch einmal für Stimmung. Den Abschluss dieses abwechslungsreichen Programms bildete der Kronentanz.

Durch das Programm führte Josef Enzinger, der auf die vielen Fragen Gabi Trieb aus Aachen informative Antworten wusste, und so den Trachtenverein unterhaltsam vorstellte. Umrahmt wurde dieser Abend von der Boarischen Almmusi, die nach dem offiziellen Teil noch zum Tanz aufspielte.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 24.11.2009


Edelweiß-Trachtler feiern 90. Geburtstag

Foto: re

Der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf feiert mit einem bayerischen Heimatabend am kommenden Samstag, 21. November, um 20 Uhr im Saal des Turmbräugartens seinen 90. Geburtstag. Als Gratulanten kommen neben den Trachtenvereinen des Gebiets Inn-Salzach auch die beiden Patenvereine "D`Isentaler" Ampfing und Rosenheim Stamm I, die beide mit Musikdarbietungen, Tänzen und Schuhplattlern gratulieren werden. Auf dem Programm stehen außerdem das Gitarrentrio, die Edelweißvereinsmusik und die Edelweißstubnmusik. Mit Bandl- und Kronentanz, Volkstanzvorführungen sowie dem Marschierboarischen und dem Kikeriki, der von der Kindergruppe gezeigt wird, wollen die jungen und aktiven Trachtler zeigen, wie vielfältig bayerisches Brauchtum ist.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.11.2009


Mühldorfer mit Herz und Seele

Mühldorf - Er stand lange Jahre im Tor der ersten Mannschaft der SpVgg Mühldorf und der Lodronrunde. Er stand über 25 Jahre auf der Bühne der Theatergruppe des Trachtenvereins "Edelweiß" Mühldorf, war ein elementarer Bestandteil der Mühldorfer Kappenabende und hat seine Theaterleidenschaft beim Mühldorfer Kulturschupp'n ausgelebt.

Heiner Bauer lebt nicht mehr. Der Mann, der vielen Mühldorfern unvergessliche und heitere Stunden voller Humor und Spielwitz schenkte, ist an den Folgen einer heimtückischen Krankheit gestorben.

Er war ein Mühldorfer mit Herz und Seele, verbunden und verwurzelt mit seiner Heimatstadt bis in seine letzten Stunden. Fairness, Bescheidenheit und Mitmenschlichkeit haben das Leben dieses Mühldorfers geprägt, der nicht nur auf dem Fußballfeld ein untadeliger Sportsmann war, sondern auch in seinem Beruf.

Heiner Bauer lernte den Beruf des Glasermeisters, übernahm das elterliche Geschäft am Mühldorfer Stadtplatz und führte es erfolgreich bis zu seinem Ruhestand vor zwei Jahren fort.

Eine große Trauergemeinde hat in der Stadtpfarrkirche St. Nikolaus von Heiner Bauer Abschied genommen. Viele Weggefährten, Kameraden und Freunde haben sich von einem Mühldorfer verabschiedet, der sich um seine Heimatstadt große und bleibende Verdienste erworben hat.

Um Heiner Bauer trauern seine Frau Erika, der er ein treu sorgender Gatte war, und seine beiden Kinder Conny und Wolfgang, die er über alles liebte. sb

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.11.2009


Edelweiß-Trachtler begeistern mit ländlichem Lustspiel

Theater für Augen und Ohren

Mühldorf - Oft läuft es im Leben nicht so, wie man es gerne hätte. Wenn man erdrückt wird von Rechnungen, das Geschäft nicht so richtig geht und wenn man auch in der Beziehung noch nicht den idealen Partner gefunden hat, dann hilft nur noch "Liebe, Glück und Gottvertrauen". Mit dem gleichnamigen Theaterstück von Martin Fischer hat sich die Theatergruppe der "Edelweißer" Mühldorf unter der Leitung von Leo Eulberg eines Stückes angenommen, das sich mit seiner Dramatik abhebt von den üblichen Theaterstücken.

In der Pension der Witwe Monika Lechner (gespielt von Gerlinde Eulberg) sind die Gäste rar, das Einkommen gering und die Rechnungen nehmen zu. Zusammen mit ihrem Sohn Andi Lechner (Helmut Lohr) und der stummen "Hausperle" Walli (Marille Bernhart) schaffen sie es immer gerade noch, so über die Runden zu kommen. Wenig Hilfe erhalten sie zudem von Andis zickiger Freundin Sissi (Rosi Wagner), die mit der Arbeit in der Pension rein gar nichts zu tun haben möchte und lieber höheren Lebensstandard genießen möchte. Interessant wird die Geschichte, als Betriebswissenschaftlerin Uschi Fröhlich (Bianca Lohr) aufgrund einer Autopanne die Pension besucht und gleich merkt, dass hier professionelle Hilfe nötig ist. Mit Schlauheit und Gewitztheit schafft sie es, einige Dinge wieder ins rechte Lot zu rücken, und zusammen mit dem Stammgast Manfred Baierl (Ludwig Koller) gibt es am Ende ein Happy-End mit vielen Überraschungen.

Ein amüsantes Stück, das aber vom Zuschauer große Aufmerksamkeit verlangt, wurde somit von den Schauspielern auf die Bühne gezaubert. Vor allem Marille Bernhart überzeugt als stumme Hausdienerin mit lustiger Gestik und origineller Mimik und demonstrierte eindrucksvoll, dass man sich auch ohne Worte durchaus verständlich ausdrücken kann. Zwar ist das Stück durch seine Handlung weniger als Schwank ausgelegt, doch mit den Auftritten von Sepp Penzenstadler als Postbote oder Günther Bauer als nimmersattem Pensionsgast finden sich immer wieder Szenen, die das Stück auflockern.

Zu sehen ist das Stück noch an den Samstagen, 31. Oktober, 7. November (auch um 14 Uhr) und 14. November, jeweils um 20 Uhr. Kartenvorverkauf bei Tracht & Trend unter Telefon 08631/168195 oder an der Abendkasse. Et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.10.2009


Farbenfrohe Demonstration bayerischen Brauchtums

150 Trachtler boten unterhaltsames Programm bei Kreisheimatabend in Mettenheim

Mettenheim/Mühldorf - Seit 30 Jahren besteht der Kreisverband der Trachtenjugend, der sich aus den acht Trachtenvereinen des Landkreises Mühldorf zusammensetzt. Alle fünf Jahre lädt der Trachtenverband zu einem großen Kreisheimatabend ein, der dieses Mal im gut besetzten Kulturhof in Mettenheim stattfand.

Dabei zeigten die Kinder- und Jugendgruppen, so wie auch die Aktivengruppen der einzelnen Vereine nicht nur Volkstänze wie das Bauernmadl (GTEV Taubenbergler Stamm Neumarkt St. Veit), oder die Kuckuckspolka (GTEV Edelweiß Mühldorf), sondern auch Figurentänze wie den Laubentanz (GTEV Allmannsau Lengmoos) oder zum krönenden Abschluss den Sterntanz mit zwölf Paaren (GTEV Almröserl Oberneukirchen).

Fehlen durften dabei natürlich Schuhplatteleinlagen der Burschen, wobei die Kinder den Heiseier vorführten und die großen Plattler den Gauplattler. Aufgelockert wurde das Programm durch Volksmusikbeiträge unter anderem von der "Vorhangmusik" der Isentaler Ampfing, und einer Besetzung aus Harfe und Ziach des GTEV Edelweiß Reichertsheim. Im Gegensatz zu den ruhigen Stubenmusikklängen, präsentierten sich die Goaßlschnalzer der Stoabacher Aschau am Inn umso lautstarker, mit ihren Goaßln.

Durch das Programm führte Gauvolkstanzwartin Hildegard Kallmeier, die bei der Vorstellung der einzelnen Jugendgruppen, so manch lustige Begebenheit aus den Vertretern des jeweiligen Vereins entlocken konnte. Für die Musik sorgten an diesem besonderen Abend die noch jungen "Mettenheimer Bläser" unter der Leitung von Martin Lamprecht, die sich perfekt auf diesen besonderen Abend vorbereiteten.

Landrat Georg Huber lobte diese farbenfrohe Demonstration von der Jugendarbeit der Trachtenvereine, und hob dabei das Ehrenamt der einzelnen Vereinsfunktionäre hervor, die mit ihrer Arbeit zu einer ganz besonderen und brauchtumsverbundenen Bereicherung des Landkreises beitragen. et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.10.2009


Trachtenverein probt neues Theaterstück

Der Trachtenverein Mühldorf setzt mit seinem neuen Stück "Liebe, Glück und Gottvertrauen" seine Theatertradtion unter der Spielleitung von Leo Eulberg fort.

Premiere des Stücks ist am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr im Turmbräugarten in Mühldorf. Bis 14. November findet die Aufführung jeden Samstag statt. Der Kartenvorverkauf mit Platzreservierung läuft bei "Tracht und Trend" am Stadtplatz in Mühldorf. jug

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.10.2009


Junge Trachtler begeistert beim Volkstanz

Foto: et

Zahlreich erschienen Trachtler sämtlicher Generationen zum Kinder- und Jugendvolkstanz, durchgeführt vom Trachtenverein Edelweiß Mühldorf im Kulturhof Mettenheim.

Bereits zum 16. Mal fand dieser Volkstanznachmittag der Trachtenvereine des Gebietes Inn-Salzach statt, bei dem dieses Mal die Dorfner Musi aufspielte. Unter der Leitung des erfahrenen Volkstanzpaars Rita und Anton Fleidl begann der Nachmittag mit dem Auftanz, bei dem Jung wie auch Alt begeistert mitmarschierten. Auch wenn einige Kinder anfangs noch schüchtern waren, wurden sie mit jeder Tanzrunde sicher - etwa mit dem Bauernmadl, dem Siebenschritt oder der Kuckuckspolka. Zwischendurch durften die Burschen alleine auf die Tanzfläche und schneidig aufplatteln. Mit Marschierboarischer, Webertanz und Kirmstrick, wo auch fleißig mitgesungen wurde, endete der Nachmittag. 

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 06.10.2009


Kirtahutschn, Schuhplattler und "Danzlmusi"

Foto: et

Die Buam plattelten schneidig den Heisei (links), teilweise zum ersten Mal standen die Nachwuchstrachtlerinnen "Auftanz" auf dem Tanzboden und schließlich schaukelten sich die ganz Mutigen mit der Kirta-Hutschn in luftige Höhen (rechts): Bestes Spätsommerwetter war den Edelweißtrachtlern am Sonntag beschert, als sie zum Kirta in den gemütlichen Hackner-Hof in Altmühldorf eingeladen hatten.

Vorstand Georg Waldinger und seine fleißigen Helfer kamen jedenfalls ordentlich ins Schwitzen, denn ständig mussten sie immer neue Biertisch -Garnituren aufstellen, weil der Besucherstrom ungebremst war. Zur Musik der "Dreibormusi" und später zur Darbietung der vereinseigenen Stubnmusi (Mitte) ließ es sich bei Steckerlfisch und Grillsau, Kaffee und Kuchen gut aushalten. Kleine Verwirrung gab es einmal am Stand, wo das Schmalzgebackene verkauft wurde. Verlangte doch ein Gast glatt einen "Exhibitionisten". Aufgrund des verwunderten Blicks der perplexen Verkäuferin, verbesserte er sich rasch: "An Auszog"nen hätt i gern."

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 22.09.2009


Trachtlerkirta auf dem Hackner-Hof

Foto: et

Am kommenden Sonntag, 20. September, ab 11.30 Uhr ist es wieder soweit: Die Edelweißtrachtler aus Mühldorf laden zu ihrem traditionellen Trachtlerkirta auf dem Hackner-Hof in Altmühldorf ein. Wie jedes Jahr werden die Trachtler ihre Gäste mit bayerischen Schmankerln verwöhnen.

Unter der Begleitung der "Drei-Boar-Musi" unterhalten die Jugend- und Aktivengruppen die Gäste mit Plattlern und Tänzen und pflegen damit das bayerische Brauchtum. Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Für einen Regenschutz ist gesorgt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.09.2009


Trachtler fahren zum Gaufest

Mühldorf - Der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf beteiligt sich am Sonntag, 19. Juli, am 119. Gaufest des Gauverbandes I. Ausrichtender Verein ist der GTEV «Saalachthaler» Bad Reichenhall.Das Gaufest ist das größte Trachtenfest in Bayern.

Auch in diesem Jahr werden wieder über 7000 Trachtlerinnen und Trachtler und viele Tausend Zuschauer erwartet. Gemeinsame Abfahrt ist um 7.43 Uhr mit der Bahn vom Bahnhof Mühldorf. Zum Erwerb der notwendigen Fahrkarten ist es erforderlich, dass alle Mitfahrer sich um 7.15 Uhr in der Bahnhofshalle einfinden.

Nach dem Kirchenzug und dem Gottesdienst ziehen die Trachtlerinnen und Trachtler in einem großen Festzug durch die Stadt. Die Mühldorfer Trachtler sind dem Block B Zug Nr. 32 zugeordnet.

Am 18. Juli findet um 14 Uhr die Delegiertensitzung des Gauverbandes I statt. Unter anderem wird über die Gaufestvergabe 2011 entschieden. Um 20 Uhr lädt der gastgebende Verein zum großen Gauheimatabend ein. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 15.07.2009


Die Tracht muss richtig sitzen

Foto: et

Anlässlich ihres 60-jährigen Vereinsjubiläums veranstaltete heuer der GTEV «Reischachtaler» Reischach das Preisplatteln des Gebietes Inn-Salzach.

Aus den Landkreisen Erding, Mühldorf und Altötting kamen dabei die Plattler und Tänzerinnen, die in diesem traditionellen Wettstreit ihr Können unter Beweis stellen.Wieder ein Mal konnte Gebietsvertreter Sepp Sperr zahlreiche Trachtlerinnen und Trachtler bei Gebietspreisplatteln begrüßen, das am Freitagabend mit den Aktiven im «Heuboden» in Arbing abgehalten wurde. 59 Schuhplattler und Dirndl aus den 18 Gebietsvereinen nahmen daran teil, und stellten sich den kritischen Blicken der sechs Preisrichter. Dabei kommt es beim Platteln und beim Drehen auf viele Aspekte an wie Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer. Aber auch die Tracht sollte vollständig sein und auch perfekt sitzen, denn auch das Verrutschen von Kleidungsstücken wie Strümpfen oder Hosenträgern wird rigoros mit Punktabzügen bestraft , was schon bei einigen Trachtlern die Hoffnung auf einen vorderen Platz zunichte machte. Die erwachsenen Trachtler, aufgeteilt in eine Dirndl- und vier Buben-Gruppen, zeigten dieses Jahr wieder hervorragende Leistungen, so manches Mal fielen die Entscheidungen denkbar knapp aus. Besonders eng wurde es beim Gruppenplatteln, das immer den Höhepunkt des Aktivenpreisplattelns darstellt. Denn lediglich ein Zehntel trennte den Zweitplatzierten Ampfing vom Drittplatzierten Töging. Besonders undankbar dabei auch der vierte Platz für Oberneukirchen, das ebenfalls nur einen Zehntelpunkt hinter Töging lag.

Am Samstag zeigten 173 Kinder und Jugendliche der Gebietsvereine, dass sie ebenfalls fleißig für das Preisplatteln geübt hatten. Je nach Alter gab es für die Buben einen bestimmten Schuhplattler, den es galt, fehlerfrei und mit einer sauberen Haltung vorzuführen. Bei den Dirndln dagegen galt es, mit hohem Tempo um den Buben zu Drehen, damit der Drehrock wie ein Teller flach in der Luft fliegt. Eine Aufgabe, die viel Disziplin und jahrelange Übung erfordert.

Bei der Preisverteilung gab es dann letztendlich viele strahlende Gesichter über die erbrachten Leistungen und Erfolge. Als Auszeichnung erhielt dabei jeder Teilnehmer ein Hutabzeichen und für die besten jeder Altersgruppe gab es die begehrten Pokale.

Die Ergebnisse:

Dirndl I (bis Jahrgang 99): 1. Ernst Monika (Wasentegernbach) 37,8; 2. Schwabl Daniela (Wasentegernbach) 36 ,9 (nach Rittern 37,0); 3. Niedermeier Beatrice (Burghausen) 36,9 (36,6); 4. Rappolder Regina (Aschau) 36,5; 5. Jungwirth Maria (Reichertsheim) 35,9.

Buam I: 1. Steiner Maxi (Bugkirchen) 37,2; 2. Rothkopf Ferdinand (Neumarkt) 37,0; 3. Jost Michael (Neumarkt) 36,5 (36,8); 4. Trieb Fabius (Mühldorf) 36,5 (36,3); 5. Schmidt Manuel (Reischach) 36,5 (36,1).

Dirndl II (Jahrgang 97/98): 1. Berreiter Anna (Burgkirchen) 38,4; 2. Ernst Franziska (Wasentegernbach) 37,8; 3. Rappolder Stefanie (Aschau) 37,5; 4. Weinberger Julia (Wasentegernbach) 37,4; 5. Schreiner Monika (Pleiskirchen) 37,3.

Buam II: 1. Straßer Roland (Burgkirchen) 37,9; 2. Manghofer Andreas (Ampfing) 37,6; 3. Mayer Rupert (Wasentegernbach) 37,5; 4. Unterblümhuber Stefan (Oberneukirchen) 37,2; 5. Neumayr Pascal (Burghausen) 37,1.

Dirndl III (Jahrgang 95/96): 1. Randl Lisa (Burgkirchen) 38,4; 2. Vorbach Corinna (Wasentegernbach) 37,8; 3. Attenhauser Kathrin (Ampfing) 37,7 (37,6); 4. Randl Katharina (Burgkirchen) 37,7 (37,0); 5. Dirnberger Regina (Ampfing) 37,4.

Buam III: 1. Wimmer Elias (Töging) 37,9; 2. Sternegger Sebastian (Wasentegernbach) 37,6; 3. Ernst Matthias (Wasentegernbach) 37,3; 4. Meindl Johannes (Altötting) 37,2; 5. Münzlochner Stefan (Töging) 37,0.

Dirndl IV (Jahrgang 93/94): 1. Straßer Susi (Burgkirchen) 38,4; 2. Prametsberger Andrea (Oberneukirchen) 37,2 (37,4); 3. Werkstetter Tanja (Reischach) 37,2; 4. Berreiter Lisa (Burgkirchen) 37,0; 5. Heistinger Franziska (Burgkirchen) 36,7.

Buam IV: 1. Sperr Martin (Ampfing) 38,5; 2. Linner Andreas (Oberneukirchen) 36,8 (36,9); 3. Huber Daniel (Wasentegernbach) 36,8 (36,3); 4. Moritz Philipp (Töging) 36,7; 5. Bachmeier Martin (Altötting) 36,4.

Gruppe (bis Jahrgang 97): 1. Reischach 35,3; 2. Oberneukirchen 35,0.

Gruppe (bis Jahrgang 93): 1. Oberneukirchen 34,0.

Aktive Dirndl (ab Jahrgang 92): 1. Straßer Andrea (Burgkirchen) 78,5; 2. Tafelmeier Veronika (Wasentegernbach) 77,5; 3. Eisner Maria (Ampfing) 77,3.

Aktive Buam I (Jahrgang 86 bis 92): 1. Asenkerschbaumer Christoph (Burgkirchen) 78,4; 2. Randl Florian (Burgkirchen) 78,2; 3. Brückner Florian (Burgkirchen) 76,8.

Aktive Buam II (Jahrgang 79 bis 85): 1. Auer Sepp (Oberneukirchen) 76,4; 2. Steif Florian (Töging) 75,7 (76,4); 3. Aschl Bastian (Oberneukirchen) 75,7 (74,3).

Aktive Buam III (Jahrgang 69 bis 78): 1. Hoferer Martin (Ampfing) 39,1; 2. Wolf Christian (Oberneukirchen) 38,4; 3. Hellbauer Hans (Pleiskirchen) 37,9.

Aktive Buam IV (ab Jahrgang 68): 1. Berger Christian (Lengmoos) 37,7; 2. Wimmer Franz (Reischach) 37,2; 3. Kellhuber Lorenz (Reischach) 37,0.

Gruppenplatteln: 1. Burgkirchen 76,5; 2. Ampfing 75,3; 3. Töging 75,2. et

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.06.2009


Auf die Trachtler wartet ein ereignisreicher Sommer

Den Mitgliedern des Mühldorfer Trachtenvereins «Edelweiß» steht wieder ein ereignisreicher Sommer bevor. Neben zahlreichen Trachtenfesten messen sich im Juni die Kinder und Aktiven bei den Gebietspreisplatteln .Bereits am kommenden Freitag, 29. Mai, lädt der Volkstrachtenverein Altötting im Rahmen seines 40-jährigen Gründungsjubiläums um 19.30 Uhr ins Festzelt am Vereinsheim in Schlottham zum Heimatabend ein. Mitfahrgelegenheit um 18.45 Uhr ab Parkplatz Turmbräugarten.

Der Trachtenverein «D´Vilstaler» Gebensbach feiert dieses Jahr sein 75. Gründungsfest. Festabend ist am 30. Mai um 20 Uhr im Festzelt. Der Feststag ist der 31. Mai. Auch hier besteht wieder Mitfahrgelegenheit ab dem Parkplatz Turmbräugarten: am 30. Mai um 18.45 Uhr und am 31. Mai um 8 Uhr. Die Aufstellung zum Kirchenzug ist um 9.30 Uhr.

Vereinsabend für die Edelweißtrachtler ist wieder am 13. Juni um 20 Uhr. Die Gebietspreisplatteln finden am 19 . Juni um 19.30 Uhr für die Aktiven und am 20. Juni um 9.30 Uhr für die Kinder im Schnalzerheim in Arbing statt. Ausrichter dieser Veranstaltungen ist der Trachtenverein «D´Reischachtaler» Reischach.

Höhepunkt des Trachtenjahres ist wieder das Gaufest, das dieses Mal am 18. und 19. Juli in Bad Reichenhall stattfindet.

Ein weiterer Höhepunkt des Trachtenjahres wird sicherlich der Vereinsausflug vom 26. und 27. September. Er führt dieses Jahr nach Südtirol. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Besuch einer Schaukäserei, eines Holzschnitzers, ein Törggeleabend mit Auftritten der Aktivengruppen sowie die Besichtigung des Schlosses Trauttmansdorff mit seiner einzigartigen Gartenlandschaft.

Interessenten werden gebeten, sich mit Vorstand Georg Waldinger unter der Rufnummer 08631/15512 schnellstmöglich in Verbindung zu setzen. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.05.2009


Maibaumdiebe so weit das Auge reicht

Fotos: ago/ha

Die Schadenfreude war den Dieben ins Gesicht geschrieben, als gestern die Maibäume angeliefert wurden. In Mößling musste der Wildererverein mit der Landjugend (Bild oben) über die Auslöse verhandeln, die den 28-Meter-Baum schon am 11. Januar gestohlen hatte. Sieben andere Dörfer hatten in der Folge noch einen Versuch unternommen, das begehrte Stück zu bekommen - ohne Erfolg. Etwas komplizierter gestalteten sich die Verhandlungen in Mühldorf.

Wie berichtet, ging der Baum zuerst nach Walkersaich, dann nach Seifriedswörth. Pünktlich lieferten die Mitglieder der Landjugend den Baum an (Bild unten), über die Ergebnisse der Auslöseverhandlungen wurde Stillschweigen vereinbart. «Alle Parteien sind aber zufrieden», hieß es von Seiten des Trachtenvereins Edelweiß.

Als gute Verlierer präsentierte sich die Maibaumgesellschaft Walkersaich. Nachdem deren Mitglieder nun doch keinen Baum zum Ausliefern hatten, tingelten sie gestern von Fest zu Fest.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 02.05.2009

 

 

 

 


Mühldorfer Maibaum zweimal geklaut

Der Mühldorfer Maibaum ist ein begehrtes Stück: Gleich zweimal wechselte er heuer unfreiwillig den Besitzer. Wenn er morgen Mittag vor dem Rathaus den Edelweiß-Trachtlern übergeben wird, kommt er aus Seifriedswörth. Vorausgesetzt, er wird heute Nacht nicht noch einmal gestohlen.

Die Maibaumgesellschaft Walkersaich klaute den rot-weißen Maibaum schon vor einigen Wochen und bewahrte ihn vermeintlich sicher in einem Erdbunker auf. Das Eingangsloch wurde zugeschüttet, Wachen postiert.

In der Nacht von Sonntag auf Montag schlugen dann die Mitglieder der KLJB Seifriedswörth zu. «Anhand eines bereits ausgearbeiteten Lageplans wurde zunächst die Situation besprochen. Die vorausgeschickten Späher berrichteten allerdings, dass am Maibaum noch ein Walkersaicher zur Wache vor Ort war», berichtet Stefan Tiefenbeck. Es dauerte also noch eine ganze Zeit, bis sich die Mannschaft um Tiefenbeck unbemerkt dem Bunker nähern konnte. Dann wurde das Loch groß genug ausgegraben, der Baum bis zur Öffnung hochgestemmt und Meter für Meter hinausgeschoben. Über Feldwege wurde er dann vom Hof weggetragen.

Nun schauen sowohl die Walkersaicher als auch die Mühldorfer etwas dumm drein, beziehungsweise in das leere Loch. Noch dazu, weil zwischen den beiden Parteien schon Verträge geschlossen und Auslösungen bezahlt wurden. Nach unbestätigten Meldungen wurden bereits 30 Kisten Bier geliefert. Alles in allem eine prekäre Angelegenheit.

Nun werden wohl neue Verhandlungen nötig sein - mit den Dieben aus Seifriedswörth. «Das wird sicher nicht billig», sagt Tiefenbeck. «Wir reisen mit 50 Mann an und ein Essen sowie mehrere Mass Bier pro Mann müssen schon drin sein.» Egal, was bis morgen noch passiert: Es wird auf jeden Fall teuer für die Edelweiß-Trachtler. ha

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 30.04.2009

 

Maibaum ist gut versteckt

Foto: et

Lange rätselten die Edelweißtrachtler vom Trachtenverein Mühldorf, wer denn den frisch umgelegten Mühldorfer Maibaum bereits Ende Januar entwendet hat.

Doch die Diebe haben sich bereits gemeldet, und es handelt sich dabei um die Mitglieder der Maibaumgesellschaft Walkersaich, die bereits im Vorjahr den Waldkraiburger Maibaum gestohlen hatten. Zugleich haben sie den Trachtlern versichert, dass der Maibaum bestens versteckt, nahezu eingebunkert wurde.Zäh verliefen die Verhandlungen über die Auslöse des Maibaums, wobei sich Alois Wagner als Chef-Verhandler für die Trachtler und die Mitglieder der Maibaumgesellschaft über ein Stillschweigen über die Auslöse einigten. Als Gegenleistung wird der Maibaum selbstverständlich von den eifrigen Mitgliedern der Maibaumgesellschaft bestens vorbereitet.

Erwartet wird der Maibaum am 1. Mai um 12.30 Uhr vor dem Mühldorfer Rathaus, von wo er an den Giggenbach-Stachus unter den Klängen der Stadtkapelle Mühldorf in einem feierlichen Zug transportiert wird. Zum Aufstellen des Maibaumes ist dann geballte Manneskraft angesagt, da der Baum, gesichert durch einen Kran, mit «Schwaiben» aufgestellt wird.

Zur Unterhaltung spielt dabei die Stadtkapelle Mühldorf, und die neugegründete Kindergruppe, wie auch die Aktivengruppe des Trachtenvereins «Edelweiß» Mühldorf zeigen echtes bayerisches Brauchtum in seiner schönsten Form.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 28.04.2009


Stockschießen und Neuwahl

Foto: re

Auf dem jüngsten Vereinsabend der Mühldorfer Trachtler im Gasthaus Turmbräugarten stellte Edelweiß-Vorstand Georg Waldinger die Termine des neuen Jahres vor.

Am 7. Februar laden die Trachtler zum Kreuzerwirt in Mettenheim zum Faschingsvolkstanz ein. Unter dem Motto «Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh» dürfen sich Volkstanzbegeisterte auf fantasievolle Masken und mit der Dorfner Musi auf schneidige Musikanten freuen. Für Freunde des Eisstockschießens heißt es am 14. Februar aufgepasst: An diesem Tag wird ab 7 Uhr die Gebiets-eisstockmeisterschaft auf der Eisbahn in Mühldorf ausgetragen, die Mühldorfer Trachtler beteiligen sich mit mehreren Mannschaften.

Formell wird es am 14. März bei der Jahreshauptversammlung im Turmbräugarten. Neben Neuwahlen stehen die Änderungen in der Satzung auf der Tagesordnung. Bereits drei Wochen später gestalten die Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen des Vereins den Vereinsabend im April: Am 4. April um 19 Uhr zeigen die Nachwuchstrachtler ihr Können im Turmbräugarten.

Der erste Höhepunkt des Vereinsjahres wird am 1. Mai um 13.30 Uhr die Aufstellung des Maibaums an der Innbrücke sein. Und nachdem der GTEV «Edelweiß« Mühldorf dieses Jahr seinen 90. Geburtstag feiert, steht dieses Jubiläum sicherlich im Mittelpunkt. Die traditionellen Marienfeste des Trachtenvereins, die Maiandacht in Kleinötting und die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck finden am 12. und 17. Mai statt.

Des Weiteren beteiligt sich der Verein an den Jubiläen der Altmühldorfer Feuerwehr vom 1. bis 3. Mai und der Gebietsvereine Altötting und Gebensbach am 29. Mai und 30. Mai.

Wichtige Termine für die Plattler und Dirndl sind die Gebietspreisplatteln für Aktive und Gebietsjugendpreisplatteln am 19. und 20. Juni in Reischach.

Außerdem beteiligen sich die Mühldorfer Trachtler am 120-jährigen Gründungsfest ihres Patenvereins Rosenheim Stamm I am 4. Juli im Ballhaus in Rosenheim.

Zum 119. Gaufest fahren die Edelweißtrachtler am 19. Juli nach Bad Reichenhall. Den Monat schließt der traditionelle Volkstanz in Mettenheim am 31. Juli ab.

Im September steht neben dem Schützen- und Trachtenzug am 6. besonders der Trachtlerkirta am 13. auf dem Programm.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.01.2009

 

Deftiges Theater der Edelweiß-Trachtler

Foto: et

Neue Wege hat die Theatergruppe des G.T.E.V «Edelweiß» Mühldorf eingeschlagen. Nachdem Leo Eulberg im vergangenen Jahr die Nachfolge von der langjährigen Theaterleiterin Gerti Saller angetreten hat, entschied sich die Gruppe, sich an ein ganz neues Theaterstück zu wagen, welches noch wenig bekannt ist.

Mit «Der Hochzeiter meiner Frau», einem ländlichen Lustspiel von Franz Geisenhofer, fanden sie auch ein passendes Stück, mit deftigen Sprüchen, zahlreichen Verwirrungen und mit vielen Busserln.

Gleich von Beginn an nimmt dieses Theaterstück schnell an Fahrt auf, und die Zuschauer werden regelrecht in die ganzen Verwicklungen mit hineingezogen. Die zentralen Personen sind dabei das junge Ehepaar Gabi (gespielt von Rosi Wagner) und Michl (Klaus Werkstetter), die ihre Ehe und ihr junges Kind vor Gabis Tanten geheimhalten, damit eine versprochene Mitgift nicht verloren geht. Denn nach dem Willen der Tante (Gerlinde Eulberg) sollte Gabi den etwas seltsamen Muckl (Thomas Lohr) heiraten, der davon träumt, ein Astronaut zu werden.

Als die Tante zusammen mit ihrem Mann (Ludwig Koller) und ihrem Muckl zu Besuch kommt, beginnen die ganzen Irrungen und Wirrungen, wobei Michl sich kurzerhand in die Rolle der Haushälterin zwängt. Dreh- und Angelpunkt bei all diesen Scharaden ist Michls Freund Franz Holzwurm (Helmut Lohr), der selbst in die Rolle von Michl schlüpft, um drohendes Unheil abzuwenden. Wie sich dieses lustige und immer wieder überraschende Wechselspiel letztendlich auflöst, sei aber an dieser Stelle noch nicht verraten.

Spielleiter Leo Eulberg hat es somit geschafft, mit einem neuen Stück und einigen neuen Theaterspielern eine turbulente Komödie auf die Bühne zu bringen. Besonders die neuen Gesichter der Theatergruppe haben sich bestens integriert, und spielten, als wäre ihnen die Rolle geradezu auf den Leib geschrieben. Vor allem Ludwig Koller schaffte es als etwas dalketer Bauer durch sein Stottern das Publikum immer wieder zum Lachen zu bringen.

Für die harschen Beiträge sorgten mit Marille Bernhart (als Haushälterin) und Heiner Bauer (Metzgermeister Mauser) zwei alte Theaterhasen, die sich sehr stimmgewaltig und wortgewandt in Szene setzten.

Wer sich dieses Theater nicht entgehen lassen will, hat dazu noch dreimal die Gelegenheit. Aufgeführt wird «Der Hochzeiter meiner Frau» noch am Freitag, 31. Oktober, Samstag, 8. November, und Samstag, 15. November, jeweils um 20 Uhr im Gasthaus Turmbräugarten. Karten gibt es im Vorverkauf bei «Tracht & Trend» am Stadtplatz und an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.10.2008

 

«Der Hochzeiter meiner Frau»

Foto: re

Die Texte sind einstudiert, die Bühnenproben sind fast abgeschlossen - es ist angerichtet, wenn sich am kommenden Samstag der Vorhang öffnet, für das Theaterstück «Der Hochzeiter meiner Frau», aufgeführt von der neu gruppierten Theatergruppe des Trachtenverein Edelweiß Mühldorf.

Das ländliche Lustspiel von Franz Geisenhofer dreht sich um Dr. Michl Katzer und seiner Frau Gabi (gespielt von Klaus Werkstetter und Rosi Wagner), welche auf den monatlichen Scheck von Onkel Zwickl noch angewiesen sind. Diesen monatlichen Scheck bekommt Gabi aber nur, solange sie nicht verheiratet ist, da sie Zwickls Sohn heiraten soll.

Als plötzlich Onkel (Ludwig Koller), Tante (Gerlinde Eulberg) und Sohn Muckl (Thomas Lohr) auftauchen, kommt es zu vielen Verwirrungen.

In die vielen Verwirrungen sind auch noch Franz Holzwurm ( Helmut Lohr), Zenzi Krampl (Marille Bernhart), Reserl ( Bianca Lohr) und Toni Mauser ( Heiner Bauer) verstrickt. Die Besucher dürfen also gespannt sein, wie sich das alles wieder in Wohlgefallen auflöst.

Aufführungstage sind der 18., 25. und 31. Oktober sowie der 8. und 15. November.

Der Kartenvorverkauf mit Platzreservierung findet bei Tracht & Trend am Stadtplatz 26 statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.10.2008


Edelweiß-Trachtler mit neuer Theatergruppe und neuem Stück

Der Trachtenverein Mühldorf setzt seine alljährliche Theateraufführungen nach einem Jahr Pause wieder fort. Zur Zeit probt die, mit fünf neuen Talenten unterstützte Theatergruppe, im Saal des Turmbräugartens unter der Spielleitung von Leo Eulberg ihr neues Stück «Der Hochzeiter meiner Frau» ein.

Premiere ist am 18. Oktober um 20 Uhr im Gasthaus Turmbräugarten in Mühldorf. Weitere Spieltage sind am 25. und 31. Oktober sowie am 8. und 15. November. Der Kartenvorverkauf mit Platzreservierung hat bei Tracht&Trend am Stadtplatz 26 schon begonnen. Weitere Informationen unter Telefon 08631/373121 oder 08631/7995. Die neu formierte Theatergruppe (Bild) bei den Proben im Turmbräugartensaal.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.10.2008


Trachtler trotzten dem Wetter

Foto: et

Obwohl es der Wettergott mit den Trachtlern nicht gut meinte, kamen viele Kenner und Gönner des Trachtlerkirtas zum Hacknerhof nach Altmühldorf, um sich eine Portion Sau am Spieß oder einen Steckerlfisch schmecken zu lassen.

Auch wenn die Edelweiß-Trachtler mit ihrer Dachkonstruktion zumindest den später einsetzenden Regen von den Besuchern abhalten konnten, waren sie gegen die frischen Temperaturen machtlos. Dennoch sorgten sie mit schneidigen Plattlern und verschiedenen Figurentänzen für traditionell-bayerische Unterhaltung. Unterstützung erfuhren sie dabei auch von der «Drei-Bor-Musi». Die Kinder vergnügten sich in der Hüpfburg und auf der Kirtahutschn. Höhepunkt des Kirtas war die Versteigerung des Mühldorfer Maibaums.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.09.2008


Schneidige Buam und fesche Dirndl

Auch das diesjährige Gebietspreisplattln des Gebiets Inn-Salzach lockte wieder viele Trachtler der 18 Gebietsvereine, um sich im regionalen Vergleich beim Plattln und Drahn zu messen.

Dabei kommt es bei diesem Wettbewerb, an dem Vereine aus den Landkreisen Erding, Altötting und Mühldorf teilnahmen, nicht nur auf einen perfekten Schlag beim Plattln oder auf ein hohes Drehtempo an, sondern auch auf die richtige Tracht, die von den Haferlschuhspitzen bis hinauf zur Hutfeder perfekt sitzen muss. Bewertet werden die Teilnehmer dabei von sechs erfahrenen Preisrichtern, die jede Unstimmigkeit in der Haltung, jeden Fehlschlag oder auch falsche Walzerschritte mit Abzügen bestrafen. Den Anfang machte beim diesjährigen Gebietspreisplattln, das vom GTEV «Edelweiß» Mühldorf in der Altmühldorfer Mehrzweckhalle ausgerichtet wurde, die «aktiven» Trachtler, also die Erwachsenen. Dabei kam es zu sehr knappen Entscheidungen, wo teilweise ein Zehntelpunkt über Sieg oder Niederlage entschied. Im Gegensatz zu den Kindern müssen die Aktiven zweimal Walzer tanzen und zweimal plattln beziehungsweise drahn. Dabei sorgt das Einfangen des drehenden Dirndls, was oft ausschlaggebend ist für die spätere Platzierung, für große Spannung bei den Zuschauern.

Der Höhepunkt ist dabei am Ende das Gruppenplattln, bei dem vier Paare eines Vereins gleichzeitig tanzen und plattln, und dies möglichst synchron. Hierbei konnten sich «Isentaler» Ampfing zum dritten Mal in Folge vor den anderen Vereinen behaupten und sicherten sich somit den begehrten Wanderpokal.

Am Samstag durften dann die Kinder und Jugendlichen ihr Können unter Beweis stellen. Schneidig traten dabei die Buam in den Plattlerkreis und zeigten sich sehr ehrgeizig bei ihrer Präsentation des vorgegebenen Plattlers. Als Lohn für die dargebotene Leistung gab es dann bei der Preisverleihung für jeden Teilnehmer ein Hutzeichen und für die besten jeder Gruppe einen Pokal.

Gebietsvertreter Sepp Sperr lobte die vielen jungen Trachtler für die großartigen Leistungen, die bei diesem Preisplattln gezeigt wurden. Auch «Edelweiß»-Vorstand Georg Waldinger zeigte sich äußerst zufrieden über den Ablauf des Gebietspreisplattlns, zumal der Mühldorfer Trachtenverein diese Veranstaltung seit langem wieder durchführte. Weitere Bilder finden Sie im Internet.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.06.2008


Fasching in Altmühldorf

Foto: et

Auch in diesem Jahr laden die Altmühldorfer Vereine am Samstag, 26. Januar, um 19 Uhr in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf zum «Ball der Altmühldorfer Vereine» ein.

Für die Organisation und Durchführung des traditionellen Faschingsballs sind in diesem Jahr der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf und die KLJB Altmühldorf-Mettenheim verantwortlich, die bereits im Vorfeld für ein vergnügliches und unterhaltsames Rahmenprogramm gesorgt haben.So spielt heuer zum ersten Mal die im ganzen Landkreis bekannte und beliebte Band «Hinterholzler».

Freuen können sich auch die Faschingsgäste gleich auf zwei Auftritte von Mühldorfer Tanzgruppen. So hält die Inntalia mit ihrem Prinzenpaar, Hofstaat und den Tänzern der «Dance Nation» Einzug, wie auch die neuformierte Tanzgruppe «Passion of Dance».

Damit man sich auch ganz den Faschingsfreuden zuwenden kann, ohne Sorgen um Führerschein und Auto, wird auch in diesem Jahr ein Heimfahrservice angeboten.

Karten für diesen maskierten Faschingsball gibt es bei allen Vereinsvorständen oder an der Abendkasse.

Tischreservierungen können vorgenommen werden unter der Telefonnummer 08631/8091.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.01.2008


Arbeitsreiches Jahr für die Trachtler

Für die Mitglieder des Trachtenvereins «Edelweiß» Mühldorf steht dieses Jahr ganz im Zeichen der Tracht- und Brauchtumspflege.

Das im Rahmen des Trachtlerabends durch Vorstand Georg Waldinger präsentierte Jahresprogramm beweist einmal mehr, dass sich die Edelweißtrachtler zu den aktivsten Vereinen in der Stadt zählen dürfen.So findet am Samstag, 12. Januar, um 20 Uhr im Turmbräugarten der erste Vereinsabend des Jahres statt. Im Februar steht neben dem Vereinsabend am 9. vor allem das Gebietseisstockturnier auf der Mühldorfer Eislaufbahn im Mittelpunkt. Außerdem beteiligen sich die Edelweißtrachtler wieder mit einem Wagen am Faschingszug am Faschingssonntag.

Zahlreiche überregionale Veranstaltungen prägen die Frühjahrsmonate März bis Mai: neben der Gebietsbesprechung am 6. März in Ampfing, dem Vereinsabend am 8. März und der Gauversammlung am 9. März in Traunstein lädt der Volkstrachtenverein Altötting am 14. März zur Vorplattlerprobe ein. Vereinsabend im April ist am 12. des Monats, einen Tag später treffen sich Sänger, Musikanten und zahlreiches Publikum zum Gebietsmusikhoagartn in Marktl im Bürgersaal.

Zwei Höhepunkte stehen im Mai auf dem Programm: der Gauheimatabend am 16. Mai in Ampfing und die große Trachtlerwallfahrt nach Maria Eck, die für den 18. Mai terminiert ist. Vereinsabend ist am 10. Mai.

2008 ist auch das Jahr der Gründungsfeste und Fahnenweihen zahlreicher Vereine im Gaugebiet: allein sieben Vereine können auf ein hundertjähriges Vereinsjubiläum zurückblicken. Der Trachtenverein «D'Falkastoana» Inzell ist darüber hinaus Ausrichter des 118. Gaufestes am 19. und 20. Juli.

Für den Mühldorfer Trachtenverein, der sich am Gaufest beteiligen wird, steht aber bereits im Juni ein arbeitsreiches Wochenende bevor. Als Ausrichter des Gebietspreisplattelns für Kinder, Jugendliche und Aktive vom 13. bis 14. Juni ist der Verein verantwortlich, dass diese Veranstaltung mit mehr als dreihundert Mitwirkenden und Zuschauer reibungslos abläuft.

Absoluter Höhepunkt des Trachtenjahres wird die große Sternwallfahrt des Bayerischen Trachtenverbandes am 28. September in Altötting anlässlich der 125-Jahrfeier der Trachtenvereine in Bayern sein. Zu dieser Wallfahrt werden bis zu 20000 Trachtler aus Bayern in der Wallfahrtsstadt erwartet.

Die Mühldorfer Trachtler haben in naher Zukunft jedoch erst einmal eine andere Herausforderung zu bewältigen: zusammen mit der Landjugend Altmühldorf-Mettenheim sind sie Veranstalter des traditionellen Balls der Altmühldorfer Vereine, der am 26. Januar in der Mehrzweckhalle in Altmühldorf stattfindet.

Karten sind unter Telefon 08631/8091 zu erhalten. re

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.01.2008

 

Internationales Parkett

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Mühldorf - Auf internationalem Parkett bewegte sich kürzlich die Aktivengruppe der Mühldorfer Edelweißtrachtler.

Bei einem Auftritt im Augustiner Bräu in München zeigten die Mühldorfer Trachtler einem russischen Expertenteam eindrucksvoll einen Querschnitt bayerischen Brauchtums.Eine Woche lang besuchte eine Gruppe russischer Experten des Schatzamtes der russischen Föderation auf Einladung des Bundesministeriums der Finanzen Bayern und nahm an zahlreichen Besprechungen und Konsultationen teil. Auf deutscher Seite mit dabei war auch der Mühldorfer Trachtlervorstand Georg Waldinger, der als Leiter der Bundeskasse Weiden für die Organisation verantwortlich zeichnete.

So stand für ihn schon bei der Planungsphase fest, dass für die russischen Gäste während ihres Aufenthalts in München ein bayerischer Abend auf dem Programm stehen müsse. Und so wurde mit den Wirtsleuten des Augustiner Bräus in München vereinbart, dass einige Plattler und Tänze für die Gäste aus der russischen Föderation gezeigt werden können.

Trotz der etwas beengten Raumsituation stellten die Trachtler des Trachtenvereins ein begeisterndes Programm mit verschiedenen Plattlern, dem Zwoasteyrer, der Olympiapolka und vielen anderen Tänzen auf und fanden begeisternden Beifall, nicht nur von den Finanzexperten, sondern auch von den anderen Gästen. Robert Schwarzenböck, einer der Mühldorfer Vereinsmusiker und Zweiter Vorstand Alois Wagner unterhielten die Gäste mit einigen Ziachstückln und Gesangseinlagen.

Der Auftritt der Mühldorfer Edelweißtrachtler kam sehr gut an und die russischen Gäste, aber auch das übrige Publikum spendeten am Ende der Vorführung eifrig Beifall.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 09.07.2007

 

Frauenkreis zieht positive Bilanz

Trachtenverein Edelweiß Mühldorf gab Einblicke über Tracht.

Mettenheim (et) – Bei der ersten Jahreshauptversammlung des Frauenkreises St. Michael, konnten die Mettenheimer Frauen auf ein erfolgreiches erstes Jahr zurückblicken. So kam durch die Kleiderbasare und dem Adventmarkt viel Geld in die Kasse, welches die Frauen hilfsbereit für Spenden zur Verfügung stellten. Im Anschluss an den offiziellen Teil, gab der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf einen aufschlussreichen Vortrag, über die Trachten und ihre Machart, sowie die Entstehung des Plattlers, der dann auch von der Aktivengruppe eindrucksvoll vorgezeigt wurde.

Mit der Neugründung des Frauenkreises St. Michael im vergangenen Jahr, lösten sich die Frauen von der Katholischen Frauenbewegung Deutschlands und stellten sich auf ihre eigenen Beine. Auf der ersten Jahreshauptversammlung des neuen Vereins bestätigte Elfie Prucker, dass dieser Schritt genau richtig war, und verwies auf ein äußerst erfreuliches vergangenes Jahr. Wie gewohnt setzten 2006 die Mettenheimer Frauen ihre Arbeit fort, und veranstalteten wieder ihre Kleiderbasare, die immer besser ankommen. Außerdem wurde im Frauenkreis auch wieder fleißig gebastelt, wie zum Palmsonntag die Palmbuschen, zum Erntedank die Erntekronen oder auch Ende Januar Wachsstockerl. Zwischendurch veranstaltete der Frauenkreis auch einige Ausflüge, um den geselligen Aspekt im Verein zu pflegen.

Schatzmeisterin Otti Stadler erklärte in ihrem Kassenbericht von einer erfreulichen Entwicklung nach der Neugründung des Vereins. Denn mit der Neugründung des Vereins war der Kassenstand erstmal auf Null, was sich aber durch die Aktivitäten wie Palmbuschenverkauf und Kleiderbasar schnell änderte. Zudem musste Verein auch eigen Leistungen Aufbringen wie neue Schürzen und Beiträge für Versicherungen. Dennoch konnte der Frauenkreis einige Überschüsse erwirtschaften, die man hilfsbereit als Spende weitergeben konnte.

Nachdem die Vorstandschaft einstimmig entlastet wurde, verlas Prucker noch die Termine für das kommende Jahr, wobei am 23. März der Kreuzweg stattfindet.

Am Anschluss gestaltete der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf einen interessanten Vortrag über die Trachten in ihren Verein und der Entstehung des Schuhplattelns. Dabei wurden vor allem die Frauentrachten, von den Kindern bis hin zum Kirchengewand, detailliert erklärt, und die Bestandteile einer richtigen Tracht genau erläutert. Dazu erwähnte Elfie Prucker, dass es in Mettenheim auch mal einen Trachtenverein gab, und zeigte dazu einige Bilder.

Abgerundet wurde der Vortrag mit einem Auftritt der Aktivengruppe, die einige Schuhplattler zeigten und den Figurentanz „Mühlradl“.

Zum Abschluss der Versammlung hatte Vorsitzende Prucker aber noch zwei Spenden von 300 € parat, die dem Trachtenverein und Musiklehrer Martin Lamprecht zu Gute kamen. Denn seit einiger Zeit unterrichtet Lamprecht einige junge Mettenheimer an den verschiedensten Instrumenten, und stellte mit den jungen Musikern schon ein kleines Blasorchester zusammen.

Bericht von unserem 1.Vorplattler, Thomas Enzinger, 02.03.2007


Brauchtumsarbeit vermitteln

Mühldorf/Brannenburg (re) - Der Jugend alle Aspekte der Brauchtumsarbeit vermitteln zu können, ist nach den Worten von Gauvorstand Peter Eicher oberstes Ziel der Jugendleiterseminare des Gauverbandes I der oberbayerischen Gebirgstrachtenerhaltungsvereine. Dass diese Zielsetzung von den Jugend- und Gruppenleitern offenbar ungeteilte Zustimmung fand, bewiesen die Teilnehmerzahlen des in Brannenburg durchgeführten Seminars, an dem auch Mitglieder der Trachtenvereine «D'Stoabacher» Aschau und «Edelweiß» Reichertsheim teilnahmen.

Etwa einhundert Anmeldungen konnten Berücksichtigung finden, so Klaus Reitner, Gaujugendvertreter und einer der Organisatoren des knapp dreitägigen Seminars. Dennoch mussten noch zahlreiche Interessenten auf eine Warteliste gesetzt werden. Die angebotenen Themen sprachen offensichtlich die Jugendverantwortlichen an: etwas erfahrenere Gruppenleiter konnten sich beispielsweise in einer intensiven Rhetorikschulung unter der Leitung von Klaus Mitterer in freier Rede üben. Die Problematik der Jugendarbeit im Wandel der Zeit wurde ebenso behandelt wie die Vielfalt der Jugendarbeit. Den Neulingen auf dem Gebiet der Jugendleitung zeigten Regina Galler und Wolfgang Thom bei den Jugendleitergrundkursen, welche organisatorischen und fachlichen Aufgaben auf sie zukommen.

Mit der Gautrachtenpflegerin Rosmarie Henke, dem Zweiten Gaujugendleiter Christian Kammerbauer, dem Mitglied des Sachgebiets Mundart, Laienspiel und Brauchtum Schorsch Hunglinger und der Volksmusikantin Tanja Hungerhuber standen weitere Referenten zur Verfügung.

Die angebotenen Inhalte reichten von der Erarbeitung eines Konzepts über die Durchführung von Plattlerproben und Gruppenstunden bis hin zu Tipps wie Sponsoren- und Fördermittel beschafft werden können. Außerdem gab es Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit und Informationen über Tracht, Brauchtum, Laienspiel und Volksmusik.

Den Äußerungen der Teilnehmer zufolge fand sowohl der inhaltliche Teil des Seminars als auch das organisatorische Umfeld großen Beifall, so dass für die Organisatoren eine Fortsetzung dieser Lehrgänge außer Zweifel steht. Vielmehr versucht Klaus Reitner noch einen weiteren Termin im Jahr zu finden, damit dem Andrang entsprochen werden kann. Dazu wäre es nach Reitners Worten jedoch wichtig, dass zum einen der Referentenpool erweitert wird, zum andern die Weiterbildung der Vortragenden intensiviert wird. Außerdem werde auch im Rahmen der Bayerischen Trachtenjugend ein Fort- und Weiterbildungsprogramm in Kürze angeboten.

Peter Eicher brachte es schließlich auf den Punkt, als er sagte, es sei für die Zukunft der Trachtenvereine von erheblicher Bedeutung, dass die in den Vereinen Verantwortlichen ihren Kenntnis- und Wissensstand auf die speziellen Bedürfnisse der Jugendarbeit ausrichten müssten. Dazu sei es wichtig, dass auch in den anderen Sachgebieten innerhalb des Gauverbandes Fortbildungsangebote geschaffen würden.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.02.2007

 

Trachtenverein ehrte langjährige Mitglieder

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30 Jahre ist Bürgermeister Günther Knoblauch Mitglied bei den Mühldorfer Edelweiß-Trachtlern.

Im Rahmen der diesjährigen Trachtlerweihnachtsfeier überreichten die Vorstände Georg Waldinger und Alois Wagner ihm und weiteren verdienten Mitgliedern eine Urkunde und ein Ehrenzeichen. Hans Wimmer aus Mettenheim wurde zum Ehrenmitglied ernannt.Traditionell ehrt der Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf langjährige Mitglieder auf seiner Weihnachtsfeier. Vorstand Waldinger stellte die Vorbildfunktion der Geehrten heraus, da es nicht mehr selbstverständlich sei, dass einem Verein oder einer Organisation über einen längeren Zeitraum die Treue gehalten würde. Vielmehr präge kurzfristiges Engagement und «projektbezogenes» Verhalten das Bild in vielen Institutionen, so dass für ein gemeinsames Wachsen und Entwickeln in den Vereinen und Verbänden kaum noch Raum bleibe. Georg Waldinger bat die ausgezeichneten Mitglieder, sich ihrer Rolle als aktive und passive Trachtler immer wieder bewusst zu werden und die Erhaltung von Tracht und Sitt', Volksmusik, Brauchtum und Mundart als ständige Aufgabe zu betrachten.

Auch Jugendleiter Leo Hellbauer zeichnete junge Trachtlerinnen und Trachtler, die schon über fünf Jahre im Verein dabei sind, mit einer Urkunde aus.

Geehrt wurden: Hans Wimmer (Ehrenmitglied), Bürgermeister Günther Knoblauch, Georg und Elisabeth Hofstetter (30 Jahre) und Sophie Bichlmaier (25 Jahre). Günther Knoblauch, Hans Wimmer, Georg und Elisabeth Hofstetter (nicht auf dem Bild) und Sophie Bichlmaier wurden auf der Weihnachtsfeier des Trachtenvereins von den beiden Vorständen Georg Waldinger (links) und Alois Wagner (rechts) für ihre langjährige Mitgliedschaft ausgezeichnet.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 12.12.2006

 

Trachtenvereine sind wichtig

Rosenheim/Traunstein/Mühldorf/Altötting (re) - Die Darstellung des umfangreichen Aufgabengebietes der Trachtenvereine stand im Mittelpunkt der Gauversammlung des Gauverbandes I, zu der Gauvorstand Peter Eicher über 330 Delegierte von rund 110 Vereinen in der Inntalhalle in Rosenheim begrüßen konnte.

Den Berichten der verschiedenen Sachgebietsverantwortlichen war zu entnehmen, dass die Trachtenvereine ein weites Feld verschiedenster Aufgabenbereiche bestellen. Gerhard Hunglinger vertrat das Sachgebiet Laienspiel, Mundart und Brauchtum und berichtete von verschiedenen Seminaren und einem am 5. November in Ebersberg stattfindenden Theaterleitertreffen.

Gaujugendleiter Klaus Reitner gab im Bereich Jugendarbeit Auskunft über das Bildungsprogramm und dem im Juli 2007 in Altusried geplanten landesweiten Jugendtag. Des Weiteren wies Klaus Reitner auf den Gaujugendtag im August 2008 in Ruhpolding hin. Die umfangreiche Tätigkeit im Bereich Volkstanz stellte die Volkstanzwartin Hildegard Kallmaier-Burgstaller vor: insbesondere warb sie für die angebotenen Volkstanzkurse, dessen nächste am 7. 14. und 21. November in Aschau am Inn stattfinden werden. Sie erinnerte auch an die im Januar geplante Veröffentlichung des Volkstanzkalenders, in dem Volkstänze eingetragen werden können.

Preisrichterobmann Felix Siglbauer berichtete von erfolgreich durchgeführten Preisrichterschulungen und den stattgefundenen Preisplatteln 2. Gauvorplattler Martin Schützinger schließlich stellte den Delegierten die Proben und Auftritte der Gau- und Gaujugendgruppen vor. Insbesondere hob er den Auftritt bei der Eröffnungsfeier der Fußball-WM in München hervor, der sicherlich einer der Höhepunkte im vergangenen Trachtenjahr war.

Peter Eicher nahm diesen Auftritt zum Anlass darauf hinzuweisen, dass in diesem Jahr das Brauchtum und die Arbeit der Trachtenvereine in die ganze Welt getragen wurden. Ob beim Straßenmusizieren in München, bei der Fußball-WM oder beim Besuch des Papstes, immer wieder wäre den Trachtlerinnen und Trachtler die Aufgabe Botschafter Bayerns zu sein, zugefallen.

Umso mehr müssen der Gauverband und alle Vereine darauf achten, dass sorgfältig mit dem überlieferten Kulturgut umgegangen werde und sich alle nach den vorgegebenen Richtlinien halten. Die Vereine hätten nicht die Aufgabe eine «moderne» Veranstaltung durchzuführen, die Pflege der unverfälschten, echten Volksmusik müsse im Mittelpunkt stehen, Auftritte in volkstümlichen Fernsehsendungen werden auch weiterhin nicht geduldet und stete Aufgabe bleibe es weiterhin, die Tracht, die überlieferten Tänze und Schuhplattler, das Brauchtum zu bewahren und zu pflegen.

Scharfe Kritik übte Eicher an den immer mehr auftretenden Auswüchsen des Perchtenlaufs, der entgegen des überlieferten Brauchtums sich immer mehr in Gegenden ausbreitet, in denen weder eine derartige Tradition feststellbar ist noch auf die Einhaltung der Überlieferungen geachtet werde. Die Gefahr einer zersetzenden Kommerzialisierung werde hier immer größer, so der Gauvorstand.

Für Eicher sind die Trachtenvereine wichtige Institutionen in der Gesellschaft, die ihre kultur- und werteerhaltende Funktion aufrechterhalten und in die Öffentlichkeit tragen müssen. Zum Abschluss der Versammlung appellierte Eicher an die Delegierten, diese dauerhafte Aufgabe verantwortungsvoll im Auge zu behalten und betonte, dies werde auch durch die zahlreichen Veranstaltungen in den kommenden Jahren dokumentiert.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.11.2006

 

Trachtler-Kirta für die Kinder

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Wie jedes Jahr besuchten auch heuer wieder die Kindergärten St. Laurentius und Peter und Paul den Hacknerhof, um einmal auf einer Kirtahutsche zu sitzen.

In diesem Jahr ließ sich der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf etwas ganz Besonderes einfallen und veranstaltete für die 40 Kinder von Laurentius und die 20 Kinder von Peter und Paul einen kleine Kirtafeier. So wurde zunächst erstmal ausgiebig gehutscht, ehe die Trachtler die Kinder zu einer kleinen Brotzeit einluden. Nach dieser kleinen Stärkung wurde, ganz nach altem Brauch, ein wenig getanzt. Dabei lernten die kleinen Kinder ein paar einfache Volkstänze und die Buben bekamen sogar die ersten Grundzüge des Schuhplattelns vermittelt, was den Kleinen auch sichtlich Spaß bereitete. So wurde bei einigen Kinder ein bisschen das Interesse an bayerischem Brauchtum und Tradition geweckt. Vielleicht ist auch das eine oder andere Kind dabei, welches das Schuhplatteln und tanzen richtig erlernen möchte, denn dazu bietet sich gerade eine günstige Gelegenheit. Denn der Trachtenverein Edelweiß Mühldorf veranstaltet am 2. Oktober von 18 bis 19 Uhr im Vereinsheim am Volksfestplatz ein Schnuppertraining. Eingeladen sind dazu alle Kinder von fünf bis 16 Jahren, die gerne das Tanzen und Platteln erlernen möchten.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 27.09.2006

 

Des Brauchtums schönste Seite

Mühldorf (et) - Schöner könnte ein traditioneller Kirta gar nicht sein, wie der des Trachtenvereins Edelweiß Mühldorf am Sonntag im Hacknerhof.

Von oben strahlte ein weiß-blauer Himmel, dazu gab es eine Sau am Spieß und unterhalten wurde man ganz nach original bayerischer Tradition mit alpenländischer Musik von der Dua-nix-Musi und Schuhplattlern vom Trachtenverein.

Bereits zu Beginn der Kirta füllte sich der Hof mit zahlreichen Gästen die sich bei schönstem Wetter Steckerlfisch oder eine Portion Sau schmecken ließen. Später gab es dann zum Kaffee eine große Auswahl an Kuchen und Torten, wie auch selbstverständlich die heiß begehrten Kiachen aus dem Hause Niederschweiberer.

Wissenswertes über das bayerische Brauchtum im Kirchenjahr zeigte eine Ausstellung, die liebevoll von Grete Vorbuchner und Rosi Wagner gestaltet wurde. Dabei erfuhr man nicht nur über Bräuche, die teilweise schon in Vergessenheit gerieten, sondern konnte einige kleinere Handarbeiten, wie gestickte Fähnchen für das Osterlamm oder Kräuterkissen, käuflich erwerben.

Zwischen den einzelnen Aufführungen der Kinder- und Jugendgruppe, sowie der Aktivengruppe, wurde auch der alte Mühldorfer Maibaum stückweise versteigert.

Wie es sich auch für einen traditionellen Kirta gehört, darf dabei eine Kirtahutschen nicht fehlen, die mit Kindern ständig besetzt war.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.09.2006







 

Traditioneller Trachtler-Kirta am Hackner Hof

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Auch in diesem Jahr lädt der Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf am Sonntag, 17. September, ab 12 Uhr wieder zu seinem traditionellen Trachtler-Kirta im Hackner Hof in Altmühldorf ein.

Mit Sau vom Grill, Steckerlfisch und anderen Köstlichkeiten, gepflegten Getränken und Kaffee und Kuchen sorgen die Mühldorfer Trachtler wieder für´s leibliche Wohl. Natürlich stehen wieder Aufführungen der Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen auf dem Programm und für Kinder sorgt ein Unterhaltungsprogramm für Abwechslung. Musikalisch werden die Besucher von der «Duanix-Musi» unterhalten, die - unter anderem Namen - bereits den Kirtabesuchern in der Vergangenheit aufgespielt haben. Ein besonderes Vergnügen bereitet in diesem Jahr sicherlich wieder die Versteigerung des alten Maibaums. Der Erlös dieser Versteigerung kommt unter anderem der Jugendarbeit im Verein zugute. Aufgrund eines Regenschutzes findet der Trachtlerkirta bei jeder Witterung statt. Die Jugend- und Aktivengruppe des Mühldorfer Trachtenvereins (unser Bild) wird auch beim diesjährigen Kirtafest am 17. September den Bandltanz vorführen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 14.09.2006

 

Wallfahrt auch in guter Zeit

Mühldorf (re) - Zum 56. Male haben sich Trachtlerinnen und Trachtler des Gauverbandes I auf den Weg von Siegsdorf hinauf nach Maria Eck gemacht, um der Mutter Gottes, der Fürsprecherin ihre Sorgen und Nöte vorzulegen.

Und seit 56 Jahren wird auf dem Weg zur Gottesmutter auch den Gefallenen und aller Verstorbenen des Gauverbandes gedacht. Auch der Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf nahm daran teil.

Rund 3200 Trachtlerinnen und Trachtler mit 105 Fahnen wurden von den Patres von Maria Eck, dem Zelebranten Hans Krämer, Pfarrer in Inzell, und dem Ehrensalut der Berchtesgadener Weihnachtsschützen begrüßt. Zweiter Gauvorstand Sebastian Gasteiger betonte, dass Wallfahrten für viele nicht mehr so interessant seien wie damals, als man für eine glückliche Heimkehr aus Krieg und Gefangenschaft nach Maria Eck pilgerte oder als man aus Sorge um Vater oder Ehemann seine Not der Gottesmutter darbrachte. Doch heute gäbe es viele Sorgen und Probleme, so sei es nur recht, wenn die Trachtler ihren Dank der Gottesmutter brächten.

Auch Pfarrer Krämer griff in seiner Predigt diesen Gedanken auf und sagte, dass es oftmals jeder Einzelne selbst in der Hand habe, ob er in Glück und Zufriedenheit oder in Hass und Unfrieden lebe. Jesus selber gehe mit jedem eine persönliche Beziehung ein.

Als Orientierung für den Umgang miteinander könnten die Zehn Gebote herangezogen werden, die als zehn Stationen auf dem Lebensweg von Gott als Lebenshilfe angeboten werden. Pfarrer Krämer ging auch auf die Traditionen ein, die er als Wurzeln des menschlichen Daseins bezeichnete und die unser Land sehr stark geprägt haben.

Musikalisch umrahmt wurde die heilige Messe von der Musikkapelle Piding.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 06.06.2006

 

Maibaum thront wieder über dem Inn

Fotos: ac

29 Meter hoch, 1,5 Tonnen schwer und rot-weiß gestreift: Gestern stellten die Mühldorfer Edelweißtrachtler einen neuen Maibaum für die nächsten drei Jahre an der Innbrücke auf.

Mit Tänzen unterhielten sie ihre Gäste, die Mühldorfer Stadtkapelle spielte auf. Gegen 15 Uhr stand der Maibaum, den die «Jungen Mößlinger» gestohlen, gehobelt, grundiert und bemalt hatten. Dafür gab es als Auslöse Freibier und Brotzeit in Fülle.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.04.2006

 

Maibaum umgelegt

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Aufmerksamen Beobachtern dürfte es nicht entgangen sein: ein Wahrzeichen Mühldorfs ist verschwunden, der einzige weiß-rote Maibaum in weiter Umgebung steht nicht mehr an seinem angestammten Platz an der Innbrücke.

Die Edelweißtrachtler haben den Maibaum in Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr Mühldorf umgelegt, um Platz zu schaffen für einen neuen Baum, der traditionsgemäß am 1. Mai um 13.30 Uhr wieder aufgestellt wird. Wie Trachtlervorstand Georg Waldinger mitteilt, wurde mit den beiden weiteren Vereinen, die im Stadtgebiet einen Maibaum aufstellen, vereinbart, dass jeder Verein alle drei Jahre einen neuen Baum aufstellt. Der umgelegte Baum wurde noch an Ort und Stelle in etwa einen Meter lange Teile zersägt, die beim Trachtlerkirta in Altmühldorf am 10. September zugunsten der Jugendarbeit des Vereins versteigert werden. Einen Maibaum stellen heuer auch die Mühldorfer Bienenzüchter auf. Am Montag, 1. Mai, beginnt ihr Fest auf dem Bienenhof in Aham um 11 Uhr.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.04.2006

 

Dirndlgwand selber genäht

Aschau (kir) - Schon zum zehnten Mal hat Rosmarie Henke als Gautrachtenpflegerin des Gauverbands 1 Kurse zum Selberschneidern von Trachtenstücken organisiert. Über die Wintermonate wurden in drei Kursen Mieder, Spenzer und Dirndlgewand geschneidert.

Den 33 Kursteilnehmerinnen standen mit Helene Kirschenhofer und Gerti Meyer zwei erfahrene Trachtenschneidermeisterinnen zur Seite. Die gelungenen, einzigartigen Stücke konnten im Aschauer Pichlmeier-Saal bei Kaffee und selbst gebackenen Kuchen bewundert werden.Als Besonderheit schneiderte Andrea Schatz einen Plisseerock. Das Plissieren ist eine alte Technik des Faltenlegens, bei der diese mit Hitze und Dampf fixiert werden. Bei den gröberen Stoffen wie Leinen und Baumwolle mussten die Falten immer wieder nachgebügelt werden. «Mit den aufkommenden feineren Stoffen hielten die Falten immer länger und halten heute bei den richtigen Stoffen viele Jahre», erklärt die Expertin.


Zu dem Jubiläum kamen vom Bayerischen Trachtenverband Edda Hutter und Christine Thieme, die Gauvorstände Peter Eicher (Gauverband 1) und Max Bertl (Oberer Lechgauverband) sowie Gebietsvertreter Christian Kammerbauer und Gaupressewart Georg Waldinger.

Beim anschließenden Plausch bei Kaffee und Kuchen wurden Johann Kinzner, Englbert Kölbl und Hans Henke, die mit Bass und Diatonischer für den musikalischen Rahmen sorgten, mit reichlich Applaus belohnt. Und bei Rosmarie Henke gingen die ersten Anmeldungen für die nächsten Kurse ein.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 29.03.2006

 

Neuer Name für Trachtler

Mühldorf (re) - Das Gebiet Kammerbauer der Trachtenvereine heißt jetzt in Anlehnung an die übrigen Namen im Gauverband I «Gebiet Inn-Salzach». Das beschlossen die Vorstände jetzt.

Gebietsvertreter Christian Kammerbauer begrüßte die Entscheidung, da der Name «Inn-Salzach» ein vertrauter Begriff sei. Außerdem erleichtere er die Lokalisierung des Gebiets. Der bisherige Name «Gebiet Kammerbauer» hätte bisher immer näher erläutert werden müssen. Als sehr erfolgreich bezeichnete Kammerbauer das nun zum zweiten Mal durchgeführte Gebietseisstockschießen, bei dem sich in diesem Jahr elf Vereine mit 20 Mannschaften beteiligten.

Für die bevorstehenden Preisplatteln nannte Kammerbauer die vorgesehenen Plattler: Gebietspreisplatteln Aktive, 23. Juni in Burgkirchen: 1. Reit im Winkler, 2. Neukirchner; 3. Auerer und 4. Rembacher. Gruppe: Gauplattler. Gaujugendpreisplatteln: Altersgruppe 1 (6 - 10 Jahre): Heisei; Gruppe 2 (10-12 Jahre): Birkenstoaner; Gruppe 3 (12 - 14 Jahre): Ruhpoldinger 2er; Gruppe 4 (14 - 16 Jahre): Mooswinkler; Gruppe: Rembacher.

Der Töginger Festleiter Harald Fürthner erläuterte den Stand der Vorbereitung zum 116. Gaufest am 15. und 16. Juli. Die organisatorische Arbeit für das größte Trachtenfest Bayerns laufe auf Hochtouren und der Trachtenverein «Enzian» werde alles Denkbare dafür tun, dass sich die Besucher in Töging wohlfühlen. Den für Donnerstag, 20. Juli, geplanten Tag der Jugend anlässlich des Gaufestes ist laut Kammerbauer kein Gaujugendtag, solle aber trotzdem künftig fester Bestandteil jedes Gaufestes werden und die Möglichkeit bieten, dass sich die Kinder und Jugendlichen eines Gebietes vorstellen können. Neben einem Spiele- und Handwerkervorführungsnachmittag ist ein Heimatabend geplant, den die jungen Trachtlerinnen und Trachtler gestalten werden.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.03.2006

 

Von Tüsslings Mozart bis zu Heidi Klums Topmodels

Foto: sgr

Ein Riesen-«Gaudiwurm» schlängelte sich gestern zum Abschluss des 130. Tüßlinger Faschings durch den Marktflecken an der Mörn.

Beim traditionellsten aller Umzüge der Region und gleichzeitigem Faschingsfinale waren diesmal 90 Wagen und Fußgruppen beteiligt und sie nahmen vom internationalen bis örtlichen Zeitgeschehen alles Mögliche auf die Schippe: Fußball-WM, die längste Loipe der Welt, die die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler präsentierten, Winter-Olympiade inklusive ÖSV-Dopinggeschichte, Vogelgrippe, Heidi Klums Topmodels und Mozarts Beziehung zu Tüßling spielten dabei eine Rolle. Aber auch das kürzliche Versagen des Tüßlinger Prunkschiffes, der Fleischskandal und der kürzlich in Unterneukirchen erfolgte Bankraub standen im Mittelpunkt. Um die 15000 Besucher, so die Veranstalter in ihrer ersten Bilanz, verfolgten den eineinhalbstündigen Zug durch den Markt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 01.03.2006

 

Unermüdliche Volkstanzler

Mettenheim (et) - Unter dem Motto «Schlafmützen, Schlafwandler und Nachtgespenster» hielt die Volkstanzgruppe des Trachtenvereins «Edelweiß» Mühldorf ihren Volkstanz im Gasthaus Kreuzerwirt ab.

Das Interesse war auch dieses Mal groß, und dementsprechend war auch die Tanzfläche immer gut gefüllt.
Wer einmal auf so einen Volkstanz geht, den darf es nicht verwundern wenn die Tische alle leer sind. Denn Volkstanzler sind ausgesprochen ausdauernd und befinden sich eigentlich immer auf dem Tanzparkett. Selten werden dabei Tänze ausgelassen und schnell merkt man wie sehr die Tanzleidenschaft in einem Volkstanzler verwurzelt ist.

Auf dem Tanzprogramm standen wieder Zwiefache, Wechseltänze und einfache Volkstänze, die jedermann schnell erlernt, zumal einige der Tänze von dem Tanzleitungspaar Rita und Toni Fleidl vorgezeigt wurden. So finden selbst Neulinge schnell Anschluss an die immer größer werdende Volkstanzschar.

Für die Musik sorgte an diesem Abend die Ebrachtaler Tanzlmusik, die ihre enorme Spielfreude zum Ausdruck brachten, indem sie nach jeder Tanzrunde noch zwei bis drei Tänze dranhängten. Doch das dürfte wohl die wenigsten gestört haben.

Bis spät in die Nacht wurde das Tanzbein geschwungen, und unter den zahlreichen, als «Schlafmützen» verkleideten Gästen, merkte man auch dann noch, dass sie noch gar nicht so müde waren, wie es ihr Kostüm vorgab.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 23.02.2006

 

In die Herzen der Zuschauer gespielt

Foto: sb

Am heutigen Samstag steht die Theatergruppe der Edelweiß-Trachtler bei der VdK-Weihnachtsfeier mit dem Stück «De drei Eisheiligen und die kalt' Sophie» auf der Bühne des Saals im Turmbräugarten.

Für Heiner Bauer (rechts) ist dies ein besonderer Auftritt, denn er feiert in diesem Jahr sein 25-jähriges Bühnenjubiläum. In diesen 25 Jahren hat er sich in die Herzen seiner Zuschauer gespielt. Der geborene Mühldorfer brillierte in zahlreichen Hauptrollen mit seinem bayerischen Humor und seiner ausgeprägten Darstellungskraft. Die Mühldorfer haben ihm mit viel Beifall für viele schöne Theaterstunden gedankt. Auch nach seiner schweren Krankheit kämpfte das Mühldorfer Theater-Urgestein, um wieder auf den Brettern zu stehen, die die Welt bedeuten. Die VdK-Mitglieder können sich heute auf ein besonderes Stück freuen und Heiner Bauer und seine Mitspieler genießen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.12.2005


VdK feiert Weihnacht

Mühldorf (re) - Der VdK-Ortsverband Mühldorf lädt seine Mitglieder zur Weihnachtsfeier am Samstag, 3. Dezember, um 14 Uhr in den Gasthof «Turmbräugarten» ein.

Weihnachtliche Musik und das Theaterstück der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler «Die drei Eisheiligen und die kalt' Sophie» werden die VdK-Mitglieder unterhalten. «Die Vorstandschaft hofft, dass viele VdK-Mitglieder zu dieser Weihnachtsfeier kommen werden», erklärte VdK-Vorstand Klaus-Peter Schleibinger.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 26.11.2005

 

Vorhang auf für «Die drei Eisheiligen»

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Mit dem Stück «Die drei Eisheiligen und die kalt' Sophie» hat die Theatergruppe der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler unter der Spielleitung von Gerda Saller wieder ein Stück auf die Bühne gebracht, das das Publikum bei den ersten beiden Aufführungen begeisterte. Am morgigen Samstag um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten öffnet sich zum vorletzten Mal der Vorhang für das ländliche Lustspiel. Zum Inhalt: Ginerl, die junge Haidhof-Bäuerin, hat durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden müssen. Die größten Sorgen aber bereiten ihr Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die «Eisheiligen» immer noch arge Spitzbuben (unser Bild). Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichaltrigen Hauserin Sophie. Und natürlich geht es auch um die Liebe. Zu sehen ist das Stück noch am heutigen Samstag und am Samstag, 26. November, jeweils um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Buchhandlung Stocker am Mühldorfer Stadtplatz oder jeweils an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 18.11.2005


Die drei Eisheiligen sind arge Spitzbuben

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Am morgigen Samstag um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten öffnet sich der Vorhang für das ländliche Lustspiel «D' Eisheiligen und die kalt' Sophie».

Gerda Saller, Spielleiterin der Theatergruppe der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler, hat wieder ein Stück einstudiert, das den Zuschauern beste Unterhaltung bieten wird. Ginerl, die junge Haidhof-Bäuerin, hat durch den frühen Tod ihrer Eltern schon in jungen Jahren viel Arbeit und Verantwortung auf sich laden müssen. Die größten Sorgen aber bereiten ihr Großvater Pangraz und seine beiden Freunde Servaz und Bonifaz. Trotz ihres Alters sind die «Eisheiligen» immer noch arge Spitzbuben (unser Bild). Da hilft auch nicht die strenge Hand der gleichaltrigen Hauserin Sophie. Natürlich geht es auch um die Liebe. Es spielen: Ginerl, Marlene Niederschweiberer, Pangraz, Herbert Saller, Servaz, Heiner Bauer, Bonifaz, Leo Eulberg, Sophie, Gerda Saller, Vitus, Hans Thurnhuber, Hannerl, Marille Bernhart, Babette, Gerline Eulberg, Kramsieder, Josef Penzenstadler und Ludwiga, Erika Wagner. Gespielt wird an allen Samstagen im November, jeweils um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten. Karten im Vorverkauf bei der Buchhandlung Stocker am Mühldorfer Stadtplatz oder an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.11.2005


Waldinger bleibt Trachtlerchef

Theateraufführung geplant - Edelweiß setzt auf Kontinuität

Mühldorf (et) - Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Trachtenvereins “Edelweiß” im Gasthaus Turmbräugarten bestätigte die Vereinsversammlung Vorstand Georg Waldinger für weitere drei Jahre in seinem Amt. Auch bei den weiteren Positionen gab es nur wenig Änderungen.

Wie Schriftführerin Rita Fleidl in ihrem Jahresbericht mitteilte, konnte der Verein wieder auf ein sehr reges und abwechslungsreiches Jahr zurückblicken. Zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen dokumentieren das rege Vereinsleben. Deutlich wurde dies besonders im Bericht des Ersten Jugendleiters Leo Hellbauer, der an das Mühldorftreffen im Mölltal in Kärnten, an die zahlreiche Teilnahme beim Gautrachtenfest in Waging und an den gelungenen Auftritt der Jugendgruppe mit dem Stück “Die Gans - eine fröhliche Viecherei” bei den oberbayerischen Jugendkulturtagen in Waldkraiburg erinnerte.

Die Vorstände Georg Waldinger und Alois Wagner ehrten Theaterleiterin Gerti Saller für ihre 30-jährige Tätigkeit mit einem Blumenstrauß besonders. Gerti Saller kündigte an, auch in diesem Jahr werde an den vier Samstagen im November wieder ein Theaterstück aufgeführt. Der Titel des diesjährigen Stücks lautet “D’Eisheilign und die kalt’ Sophie”. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Buchandlung Stocker in Mühldorf.

Bei den anschließenden Neuwahlen unter der bewährten Leitung von Zweitem Bürgermeister Paul Schwarz und seinen beiden Helfern, den Stadträten Kurt Bimsberger und Werner Simon, wurde nahezu der vollständige Ausschuss im Amt bestätigt. Nur in den Sachgebieten “Jugend” und “Kassenprüfung” ergaben sich einige Änderungen. Johanna Wimmer kandidierte nach mehrjähriger Tätigkeit aus beruflichen Gründen nicht mehr als zweite Jugendleiterin und wurde von Katharina Waldinger abgelöst. Sie wird den Verein zukünfitg als Revisorin unterstützen.

Vorstand Georg Waldinger kündigte noch an, dass geplant sei, das 90-jährige Gründungsfest im Jahr 2009 in geeignetem Rahmen zu begehen. Die Vorstandschaft besteht weiterhin aus dem Ersten Vorstand Georg Waldinger, dem Zweiten Vorstand Alois Wagner, der Schatzmeisterin Erika Wagner und der Schriftführerin Rita Fleidl. Dazu kommen Jugendleiter Leo Hellbauer, Vorplattler Thomas Enzinger, Vortänzerin Marlene Niederschweiberer, Fähnrich Dieter Neumann, Theaterleiterin Gerti Saller, Vereinsmusiker Christoph Drabke, Volkstanzwart Anton Fleidl, Trachtenpflegerin Grete Vorbuchner, Musikwart Rosmarie Wagner und die Beisitzer Christl Penzenstadler, Engelbert Buchner, Klaus Wagner und Martin Hofbauer.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 14.10.2005


Trachtlerkirta lockte Jung und Alt

Altmühldorf (et) - Da hatten die Trachtler vom GTEV Edelweiß Mühldorf mal wieder eine gehörige Portion Glück. Zum einen wegen allen Voraussagen zum Trotz, schönem Wetter, zum anderen wegen der Portion Grillschwein auf dem Teller, die sich dann auch viele Besucher schmecken ließen.

Im spätsommerlichen Terminkalender ist der Trachtlerkirta am Hacknerhof schon ein fester Bestandteil und jedes Jahr lockt er immer wieder zahlreiche Gäste zu dieser traditionellen bayerischen Veranstaltung. In diesem Jahr profitierten die Trachtler vor allem von dem traumhaften Wetter, so dass das aufgespannte Regendach vielmehr als Sonnenschutz diente. Bei Steckerl-fisch und Grillsau wurden die Gäste unterhalten von der Viererhofmusi aus Waldhausen , die mit zackigen Polkas und geschmeidigen Walzern einen passenden Rahmen schufen.

Aber auch die Kinder- und Jugendgruppe, wie auch die Aktivengruppe der Trachtler zeigten mit Plattlern und Figurentänzen bayerisches Brauchtum in seiner ursprünglichsten Form - wie es sich eben für eine Kirta gehört. Fehlen durfte dabei auf keinen Fall die Kirtahutsche, die sich fest in den Händen der Kinder befand.

Für Aufsehen sorgte auch die Dampfmaschine mit Dreschwagen, die in mühevoller Kleinstarbeit von Hans Wimmer gebaut wurde und ihre Funktionstüchtigkeit einmal mehr unter Beweis stellte. Die Trachtler nutzten den Kirta auch, um den Verein selbst den Gästen näher zu bringen. So stellte Vereinsnäherin Grete Vorbuchner aus den verschiedenen Trachten eine kleine Ausstellung zusammen, bei der ein jeder Interessierte Einblick über die Trachtensache erhielt.

Lange hielten es die Gäste im Hacknerhof aus bei diesem idealen Biergartenwetter und genossen so den lauen Sommerabend, von denen es in diesem Jahr nicht mehr allzu viele geben wird.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.09.2005


Kirtafest in Altmühldorf

Foto: re

Die Mühldorfer Edelweißtrachtler laden am Sonntag, 11. September, ab 11.30 Uhr zu ihrem traditionellen Kirtafest im Hacknerhof in Altmühldorf ein. Natürlich dürfen dabei die Auftritte der Jugend- und Aktivengruppen nicht fehlen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgt die «Viererhof Musi». Vorstand Georg Waldinger und der Trachtenverein «Edelweiß» versprechen, dass zahlreiche Überraschungen von der Hüpfburg über eine kleine Trachtenausstellung und eine Autoschau bis hin zur Dreschwagenvorführung für einen abwechslungsreichen Tag sorgen werden. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 09.09.2005


Schuahplattln und Theaterspuin

Waldkraiburg (mar) - Die Oberbayerischen Kulturtage in Waldkraiburg bieten 60 Veranstaltungen an. Typisch Bayerisches bringen dabei unter anderem die Trachtler und ihre Jugend ein.

«Kultur unterwegs» heißt eine Ausstellung, die «im Wesentlichen die Aufgaben der traditionellen Trachtenvereine darstellt», so der Kreisverband-Vorsitzende der Trachtenjugend, Georg Waldinger.Dazu gehörten Brauchtum, Mundart und Volksmusik. Die Wanderausstellung, die vom 23. September bis 1. Oktober täglich von zehn bis 16 Uhr im Alten Feuerwehrhaus in Waldkraiburg zu besichtigen ist, beschränkt sich auf die Landkreise Mühldorf und Altötting. Bereits innerhalb dieser Region zeigen sich große Unterschiede. «Jeder kleinere Ort in unserer Umgebung hat schon seine Eigenheiten in der Tracht», erklärt Waldinger.

Der Vorsitzende der Trachtenjugend hofft, mit dieser Ausstellung bei den Kulturtagen «Leute anzusprechen, die nicht soviel über Trachten wissen».

Die Pflege der Mundart setzen die jungen Trachtler auch in der Praxis um: Die Trachtenvereine aus Ampfing, Aschau, Mühldorf, Oberneukirchen und Reichertsheim spielen am Sonntag, 25. September, um 13 Uhr vier lustige Einakter in der Schenkerhalle.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.09.2005


Mühldorfer Trachtler haben viel vor

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Auch während und nach der Volksfestzeit stehen für die Mühldorfer Edelweißtrachtler wieder zahlreiche Termine im Trachtenkalender. Am kommenden Sonntag beteiligen sich die Trachtler am traditionellen Schützen- und Trachtenzug.

Treffpunkt ist um 13.15 Uhr am Stadtwall, Parkplatz, Höhe Haberkasten. Die Trachtler wirken beim Festzug mit einem Festwagen sowie den Kinder- und Jugendgruppen und den aktiven Trachtlerinnen und Trachtlern mit. Die Standplätze sind Zug Nummer 1, Platz 3 und 4. Ebenfalls beim Schützen- und Trachtenzug mit dabei sind auch die Freunde vom Schützenverein St. Hubertus, Harsewinkel. Die Ankunft der Schützen ist voraussichtlich Samstag, 3. September, um 11 Uhr beim Turmbräugarten. Des Weiteren laufen die Vorbereitungen für den Trachtlerkirta am 11. September im Hackner Hof schon auf Hochtouren. Auch dieses Jahr bieten die Edelweißtrachtler ihren Besuchern neben kulinarischen Schmankerln noch weitere Attraktionen. Musikalisch umrahmt wird der Kirta von der «Viererhof Musi». Eine kleine Trachtenausstellung, die Vorführung eines Modells einer Dampfmaschine, eine Autoausstellung und eine Hüpfburg bieten den Gästen sicher Abwechslung und Unterhaltung. Beginn ist um 11.30 Uhr. Der Kirta findet bei jeder Witterung statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.08.2005


Maria Eisner auf Platz sieben

Waging (re) - Maria Eisner vom Trachtenverein «Isentaler» Ampfing erreichte beim Gaudirndldrahn anlässlich des 115. Gaufestes des Gauverbandes I in Waging einen hervorragenden siebten Platz.

Damit verbleibt die Ampfingerin in der Gaugruppe, dem Aushängeschild des Gauverbandes. Siegerin des Wettbewerbs wurde die Wagingerin Christine Poller, beim Gruppenplatteln gewann der Trachtenverein «Surtaler» Lauter.

Fast hundert aktive Dirndl aus dem gesamten Gauverband I und 25 Gruppen unterzogen sich dem strengen Urteil der Preisrichter. Diese werteten bei den Dirndl die Sauberkeit und Exaktheit des Drehens, die Vollständigkeit der Tracht und viele weitere Wertungsmerkmale. Bei den Gruppen stehen die synchrone Ausführung und die Harmonie der vier in den Gruppen plattelnden Buam im Vordergrund.

Nach dem ersten Durchgang mussten die besten Dirndl noch einmal antreten, um die sechzehn Trachtlerinnen zu bestimmen, die in den folgenden beiden Jahren Mitglied in der Gaugruppe sein dürfen. Siegerin wurde Christine Poller aus Waging vor Regina Schützinger aus Traunstein und Kerstin Plenk aus Ruhpolding «D´Rauscherberger Zell». Maria Eisner aus Ampfing wurde Siebte.

Beim Gruppenplatteln siegte Lauter vor Waging I, Altenmarkt und Weißbach. Auf den folgenden Plätzen folgen Traunstein I , Endorf I, Burgkirchen und Waging II. Die Preisverteilung übernahmen Gaujugendwart Klaus Reitner und Gauvorplattler Jürgen Wiedl zusammen mit Wagings Bürgermeister Sepp Daxenberger.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 05.08.2005


Ferienfahrplan mit vielen Aktionen

Mühldorf (et) - Ob Sommerbiathlon oder Naturwaldführungen, Erlebnistage bei Polizei, Feuerwehr oder Radio - in diesem Sommer haben Jugendreferent Gottfried Kirmeier und sein Team wieder ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammengestellt.

Erhältlich ist dieses Ferienprogramm in allen Schulen und auch im Kulturbüro der Stadt Mühldorf, in dem zu allen Veranstaltungen sämtliche Informationen enthalten sind. Wer den Beginn der Ferien nicht mehr erwarten kann, hat bereits am kommenden Wochenende beim Zeltlager des Trachtenvereins Mühldorf die Gelegenheit, sich von der Schule zu erholen. Ziel der Trachtler ist der Zeltplatz am Waginger See, wo mit zahlreichen Spielen und ausgiebigem Badespaß der Endspurt auf die Ferien verkürzt wird. Auch in den Abendstunden darf bei einem Zeltlager selbstverständlich ein Lagerfeuer nicht fehlen, an dem man gemütlich beisammen sitzt und sich Geschichten erzählt oder Lieder singt.

Wer sich dieses Wochenende nicht entgehen lassen will und sechs bis 15 Jahre alt ist, hat heute noch die Gelegenheit, sich bei Vortänzerin Marlene Niederschweiberer unter der Telefonnummer 0151/14115695 anzumelden.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.07.2005


Mühldorfer waren unter sich

Mühldorf/Mölltal (et) - Das 7. Internationale Mühldorfertreffen fand in Mühldorf in Mölltal stand. Mit zwei Bussen waren die Kreisstädter zu diesem Treffen angereist.

Die Mühldorfer Delegation hatte Musiker, Böllerschützen und die Trachtler des Trachtenvereins «Edelweiß» mit dabei. Alle sieben Mühldorfer Vertreter feierten und tanzten gemeinsam. Die Freude auf das nächste Mühldorfertreffen in zwei Jahren in der Wachau war groß.

«Wo kommt´s denn ihr her?» - «Ja, aus Mühldorf!» - Das war der beliebteste Witz am vergangenen Wochenende beim Mühldorfertreffen in Mühldorf/Mölltal. Denn aus allen Teilen Österreichs und eben auch aus Mühldorf am Inn kamen die Mühldorfer bereits zum siebten Mal zusammen. Es wurde prächtig gefeiert, getanzt und natürlich freute man sich am Ende schon auf das nächste Treffen in zwei Jahren in der Wachau.

Gleich mit zwei Bussen reiste die Delegation aus unserem Mühldorf am Samstagvormittag an. «Mia hamma Musiker dabei, wir hamma Böllerschützen dabei und mia hamma Trachtler dabei - mia hamma einfach ois dabei», freute sich Bürgermeister Günter Knoblauch.

Freundlich wurden die Mühldorfer von den Mühldorfern empfangen und um die Zeit bis zum offiziellen Empfang zu überbrücken, gab es für alle eine Führung durch das Draukraftwerk oder durch die Barbarossaschlucht.

Am späten Nachmittag versammelten sich dann alle am Dorfplatz, wo ein jedes Mühldorf an einem kleinen Stand kulinarische Spezialitäten aus seinem Heimatort präsentierte. So gab es Wein aus der Steiermark, Most aus der Wachau, Schnaps aus Kärnten und natürlich Mühldorfer Weißbier aus Oberbayern.

Umrahmt wurde der Empfang vom Trachtenverein Edelweiß Mühldorf und einem Salutschuss der Feuerschützengesellschaft Mühldorf sowie von vier Mühldorfer Kapellen, die zum Schluss zusammen in einem riesigen Blasorchester aufspielten.

Im Anschluss ging es dann in den Festsaal, der, genau wie bei uns, vor kurzem neu gestaltet wurde und von der Ausstattung sehr an unseren Stadtsaal erinnert. Man merkt schon, dass außer dem Namen es noch weitere Gemeinsamkeiten gibt. Was folgte, war eine originelle Runde aller Bürgermeister, die auf einer roten Couch Platz nahmen und eben ihr Mühldorf vorstellten. Diese Präsentation wurde mit so einer Professionalität durchgeführt, dass man glaubte, dies wäre eine Aufzeichnung für das ORF.

Im Anschluss ging man im Festzelt dann über zum gemütlichen Teil und es wurde eine lange Nacht, in der ein jeder kräftig mitfeierte. Für ordentliche Stimmung, bei der es einen jeden nicht lange auf den Sitzen hielt, sorgten dabei die «Jungen Mölltaler» und ein schneidiger Auftritt der Trachtler, der mit großem Beifall bedacht wurde.

Am Sonntag beging dann die hiesige Feuerwehr ihr 111-jähriges Gründungsfest, bei dem alle Mühldorfer ebenfalls fleißig mitwirkten. Nach dem Festakt folgte im Festzelt ein Frühschoppen, bei dem noch mal alle Kapellen für Unterhaltung sorgten.

Am Nachmittag ging es wieder nach Hause, mit der Vorfreude auf das nächste Treffen in Mühldorf in der Wachau. Vielleicht gibt es dort ja auch einen neuen Stadtsaal, der ein wenig an den in Mühldorf erinnert.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 03.06.2005


Alte Hasen und Neueinsteiger

Oberneukirchen (bg) - Beim Holzmannwirt in Oberneukirchen fand das traditionelle Vereinspreisplattln der Trachtenvereine «Edelweiß» Mühldorf und «Almröserl» Oberneukirchen statt.

Im fast voll besetzten Saal gaben die rund 90 Teilnehmer ihr Können zum Besten. Die Zuschauer waren begeistert, als die kleinen Dirndl schon fast wie die lange geübten «Aktiven» die Runden drehten. Ebenso konnten auch die kleinen Buben überzeugen, dass sie schon teilweise nach einem halben Jahr den «Heisei» beherrschen.

Unter den strengen Augen der vier Preisrichter (Thomas Aigner aus Töging, Christian Berger aus Lengmoos, Tobias Stahleder aus Ampfing und Jakob Wimmer aus Reischach) bemühte sich ein jeder, ob «alter Hase» oder noch «Neuanfänger» die meisten Punkte zu bekommen.

Die ersten drei Platzierten Kinder und Jugend: Gruppe 1 (bis zehn Jahre) Buam: Marco Heidenecker, Maxi Huber, Alexander Bernhart (alle Oberneukirchen). Dirndl: Sahrah Schwarz, Elisa Hartmann, Johanna Mayerhofer (alle Oberneukirchen). Gruppe 2 (elf bis zwölf Jahre) Buam: Andreas Linner, Lukas Hartmann, Simon Bernhart (alle Oberneukirchen). Dirndl: Ronja Heidenecker, Andrea Prametsberger, Anna Putzhammer (alle Oberneukirchen) . Gruppe 3 (13 bis 14 Jahre) Buam: Dominik Bernhart, Markus Schwarz, Mathias Linner (alle Oberneukirchen). Dirndl: Steffanie Prametsberger (Oberneukirchen), Marion Penzenstadler (Mühldorf), Lisa Gsödl nach Rittern (Oberneukirchen). Gruppe 4 (15 bis 16 Jahre) Buam: Florian Hellbauer, Tobias Reichenberger, Robert Schwarzenböck (alle Mühldorf). Dirndl: Christiane Bernhart, Karina Linner, Magdalena Putzhammer (alle Oberneukirchen).

Aktive Gruppe 1. Dirndl: Bettina Vorportner (Oberneukirchen), Martina Vorbuchner, Sonja Bernhart (beide Mühldorf). Buam: Christian Wolf, Sepp Auer (beide Oberneukirchen), Thomas Lohr (Mühldorf). Buam Gruppe 2: Franz Bernhart, Engelbert Hopf, Georg Bernhart (alle Oberneukirchen).

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.05.2005


Plattln und Drahn

Oberneukirchen (bg) - Traditionsgemäß findet auch dieses Jahr wieder ein Vergleichsplattln der Vereine «Edelweiß Mühldorf» und «Almröserl Oberneukirchen» statt.

Die Veranstaltung ist am Samstag, 23. April, um 19 Uhr beim Holzmannwirt in Oberneukirchen. Alle Kinder, Jugendlichen und Aktiven der beiden Vereine vergleichen unter den strengen Augen von sechs Preisrichtern ihr Können. Bewertet werden dabei das richtige Plattln beziehungsweise Drahn sowie die Vollständigkeit der Tracht und die Ausführung. Die Bewertungskriterien sind vom Gauverband verbindlich festgelegt und vorgegeben .Besonders hervorzuheben ist die langjährige Tradition dieser Veranstaltung.

Seit fast 20 Jahren gibt es diesen Vergleich, welcher einmal in Mühldorf und das nächste Mal wieder in Oberneukirchen abgehalten wird. Es haben sich für diese Veranstaltung knapp 100 Teilnehmer angemeldet. Beide Vereine freuen sich auf ihren zahlreichen Besuch, denn es sind alle eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 19.04.2005


Neue Kirchenorgel eingeweiht

Mühldorf (cwa) - Zehn Jahre hat es gedauert, bis die Altmühldorfer Pfarrgemeinde St. Laurentius genug Geld gesammelt hatte, um sich eine neue Orgel leisten zu können.

Am gestrigen Sonntag war es nun so weit: Weihbischof Bernhard Haßlberger segnete in einem festlichen Gottesdienst das neue Instrument.

175000 Euro kostete die neue Orgel; die Kirchengemeinde hatte zehn Jahre lang in verschiedenen Aktionen, wie zum Beispiel mit Orgelbaufesten oder Kuchenverkauf im Haberkasten, Geld gesammelt. Im Juli letzten Jahres war schließlich die alte Orgel ausgebaut worden und die Arbeiten an der neuen hatten begonnen. Feierlich ertönten in der Pfarrkirche St. Laurentius gestern Morgen zum ersten Mal die Klänge aus den neuen Pfeifen. Organistin Eva Blommer übernahm die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes mit Unterstützung der Blaskapelle Altmühldorf und der Chorgemeinschaft St. Laurentius.

Als «Königin der Instrumente» wird die Orgel in der katholischen Kirche bezeichnet. Weihbischof Haßlberger erlärte in seiner Predigt, warum: «Sie begleitet die Menschen in der Freude und im Leid.» Singen und Musizieren diene dazu, das Innerste nach außen zu bringen. «Ebenso wie man die Stimme erhebt, wenn man emotional spricht, kann man beim Singen seine Gefühle zum Ausdruck bringen.» Von Anfang an hätten die Menschen versucht, dies mit Instrumenten zu verstärken. In der katholischen Kirche sei die Orgel dazu da, die Kirchengemeinde in ihrem Lobpreis für Gott zu unterstützen.

Mit einem Festzug durch Altmühldorf und anschließendem gemeinsamen Mittagessen feierten die zahlreichen Gäste aus der Politik das neue Schmuckstück ihrer Kirche.

Der Festtag klang gestern Abend mit einem Orgelkonzert von Wolfgang Kiechle, Orgelsachverständiger der Diözese München/Freising, aus.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.04.2005


Trachtler haben viele Termine

Gauheimatabend in Töging

Mühldorf (re) - Mit dem Frühjahr füllt sich auch der Terminkalender der Edelweißtrachtler wieder. Auf zahlreichen Veranstaltungen und Festen präsentieren sie ihre Tracht und natürlich auch immer ihre Heimatstadt Mühldorf.

Die Volkstanzfreunde des Vereins laden zum Übungsabend am 14. April um 20 Uhr ins Vereinsheim ein. Beim Preisplatteln am 23. April in Oberneukirchen messen sich wieder alle Plattler und Dirndl der beiden Vereine.

Ein großer Gauheimatabend findet am 29. April in Töging im Kulturzentrum “Kantine” statt.

Die traditionelle Maiandacht des Trachtenvereins “Edelweiß” wird am 9. Mai um 19 Uhr in Kleinötting gefeiert. Der Übungsabend der Volktstanzfreunde ist am 12. Mai wieder im Vereinsheim.

Die Trachtenwallfahrt nach Maria Eck am 22. Mai schließlich beendet die Reihe der Veranstaltungen im Frühjahr.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.04.2005


Tracht wird von Mode beeinflusst

Mühldorf (re) - «Auch die Tracht ist nicht unbeeinflusst von der jeweiligen Mode geblieben», erklärte die Trachtenpflegerin des Gauverbandes I der oberbayerischen Trachtenvereine, Rosemarie Henke, beim Vortrag «Trachten im Landkreis Mühldorf» im Gasthaus «Jettenbacher Hof» in Altmühldorf. Veranstaltet wurde der Vortrag vom Kreisbildungswerk im Rahmen des Leader-Plus-Projekts «Volkskultur».

Rosmarie Henke zeigte dabei anhand von Bildern und Originaltrachten die Vielfalt der Tracht aus dem Landkreis und der angrenzenden Gebiete. Mittels Aufnahmen verschiedener Epitaphen und Votivbildern aus Kirchen konnte die Referentin darstellen, dass die jeweiligen Modeerscheinungen sich auch auf das landläufige Gewand auswirkten. Die Beispiele konnten bis ins 16. Jahrhundert zurückgeführt werden.

Auch heute ist sowohl die Gebirgs- als auch die Volkstracht von Modeeinflüssen mehr oder weniger geprägt. Während in früheren Jahren die Farbe Schwarz besonders verwendet wurde, sind heute farbige Kleidungsstücke sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen üblich. Auch das früher so weit verbreitete so genannte Isentaler Kopftuch ist heute fast verschwunden. Offenbar musste auch dieses Kleidungsstück sich dem Modegeschmack unterwerfen.

Die Trachtenpflegerin ging auch auf die Entwicklung der Trachten ein. Mit mitgebrachten Trachtenexponaten stellte sie dar, wie sich die verschiedenen Trachten im Laufe der Zeit geändert haben.

Im Anschluss an das Referat ging Rosmarie Henke auf die verschiedenen Fragen der sehr interessierten Zuhörer ein, so dass sich noch eine rege Diskussion anschloss.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.03.2005


Tracht ist Ausdruck der Persönlichkeit

Die Form, das Aussehen, die Zusammenstellung der verschiedenen Trachten können sich durch geringfügige, aber entscheidende Unterschiede darstellen, es ist aber auch eine gänzliche Verschiedenheit möglich.

Gebirgstrachten und Volkstrachten erfüllten einst völlig verschiedene Aufgaben und sind daher kaum miteinander vergleichbar. Tracht ist keine Uniform, sondern Ausdruck der Persönlichkeit ihres Trägers und seiner Individualität. Sie orientiert sich an keiner gängigen Mode und ist doch durch diese beeinflusst. Sie ist sichtbares Zeichen einer inneren Einstellung, kann aber auch vom Wohlstand des Trägers oder der Trägerin Auskunft geben.

Das Katholische Kreisbildungswerk lädt am Mittwoch, 2. März, um 19.30 Uhr im Jettenbacher Hof in Altmühldorf zu einem Vortrag über die Trachten im und um den Landkreis Mühldorf ein. Die Gautrachtenpflegerin Rosmarie Henke aus Aschau am Inn stellt mit Bildern, Dias und Originaltrachten die Vielfalt der hiesigen Trachten vor und zeigt auch durch historische Beispiele die Entwicklung der Tracht im Landkreis Mühldorf.

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Gemeinschaftsinitiative Leader Plus der Europäischen Union im Rahmen des Projekts Volkskultur. Der Eintritt beträgt zwei Euro. Weitere Auskünfte geben das Katholische Kreisbildungswerk, Telefon 08631/37670, oder Georg Waldinger, Telefon 08631/ 15512.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.02.2005


Altmühldorf, wie es tanzt und lacht

Foto: et

Mittlerweile ist er schon ein fester Bestandteil im Mühldorfer Faschingskalender geworden: der Ball der Altmühldorfer Vereine.

Auch in diesem Jahr kamen wieder viele kostümierte Faschingswütige, um ausgelassen zu feiern und eine flotte Sohle aufs Tanzparkett zu legen. Mit altbekannten Schlagern und fetzigem Rock`n`Roll sorgte die Band «Bayern 5» für großen Andrang auf der Tanzfläche. Ausgerichtet wurde dieser Ball vom Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf und der Landjugend Altmühldorf und Mettenheim.

Damit die Gäste zwischendurch ein wenig verschnaufen konnten, wurde ein buntes Programm serviert. Den Anfang machte ein Sketch über die Unterhaltung auf einer Männertoilette. Natürlich durfte der Auftritt der «Dance Nation» nicht fehlen, die mit ihrem Programm «Arabian Dreams» das Publikum verzauberten. Zu vorgerückter Stunde heizten dann die jungen «Gumaringer Flashlight Girls» (unser Bild) mit einem fetzigen und frechen Tanz ein. So wurde bis tief in die Nacht in Altmühldorf gefeiert, getanzt und gelacht.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 31.01.2005


Vereine laden zum Ball

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 25.01.2005

 






 

 

 

 

Volles Programm bei den Edelweißtrachtlern

Mühldorf (re) - Die Edelweißtrachtler aus Mühldorf beginnen das neue Jahr mit einem vollen Terminkalender. Am kommenden Freitag, 14. Januar, findet um 20 Uhr im Turmbräugarten der Vereinsabend statt. Tags darauf tanzen die Mühldorfer Schäffler für die Trachtler um 15.30 Uhr in Altmühldorf im Hackner Hof.

Am 29. Januar laden die Trachtler zusammen mit der Katholischen Jugend Altmühldorf und Mettenheim zum traditionellen Ball der Altmühldorfer Vereine ein. Karten gibt es im Vorverkauf unter der Telefonnummer 08631/ 5624 bei Christl Penzenstadler. Es spielt die Band «Bayern 5».

Ein besonderes Ereignis ist das Rupertigau-Preisschnalzen, das in diesem Jahr von den Schnalzergruppen aus Loig in der Gemeinde Wals-Siezenheim bei Salzburg ausgerichtet wird.

Am 30. Januar treffen sich die Mannschaften mit nahezu 1500 Teilnehmern in der Nähe des Flughafens Salzburg.

Für die Edelweißtrachtler steht am Faschingssonntag natürlich noch der Faschingszug auf dem Programm. Auch in diesem Jahr werden sie sich wieder mit einem Faschingswagen am Gaudiwurm beteiligen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.01.2005


Apollonia-Glocke begeisterte Besucher

Foto: sb

Über zwei Stunden dauerte der Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher beim Theater des Trachtenvereins «Edelweiß» Mühldorf.

Mit dem Stück «Die Apolloniaglocke» ist Spielleiterin Gerti Saller ein Glücksgriff gelungen. Spritzige Dialoge, starke Schauspielerinnen und Schauspieler, mitreißender Szenenaufbau und die Lust am Spielen zeichnen diese Aufführung aus. In Bestform präsentieren sich Gerti Saller und Heiner Bauer ebenso Herbert Saller, Leo und Gelinde Eulberg sowie Erika Wagner, Kurt Ludwig und Marille Bernhart. Die Zuschauer im Saal des Gasthaues Turmbräugartens waren jedenfalls begeistert und dankten den Schauspielern mit viel Beifall. «Die Apolloniaglocke» wird noch am kommenden Samstag und am Samstag, 27. November, jeweils ab 20 Uhr im Gasthaus Turmbräugarten aufgeführt. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Glaserei Bauer am Mühldorfer Stadtplatz täglich von 10 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr, samstags von 10 bis 12 Uhr. Heiner Bauer (links), Leo Eulberg (rechts) und Kurt Ludwig bei einer «verheerenden» Trinkeinlage zur Vorbereitung der Glockenweihe.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.11.2004

Die Apolloniaglocke sorgt für Zündstoff

Foto:s sb

Mit dem Lustspiel «Die Apolloniaglocke» von Erfried Smija hat Spielleiterin Gerdi Saller von den Edelweiß-Trachtlern in Mühldorf ein Stück ausgesucht, das die Lachmuskeln der Besucher angreifen wird.

Die Gemeinde Haindlberg, Pfarrei St. Magdalena, und Amming, Pfarrei St. Apoliona, sind traditionell seit urdenklichen Zeiten miteinander nicht gerade befreundet. Eine Haindlberger Bürgerin, die Frau Gräfin, vermacht ihrer Pfarrei die allgemein ersehnte vierte große Glocke. Laut Testament soll diese allerdings der heiligen Apollonia geweiht sein. Apollonia ist aber ausgerechnet die Patronin des «gegnerischen» Amming. Der Festausschuss soll sich mit der Glockenweihe befassen, aber die meisten lehnen den Namen der «Apolloniaglocke» ab. Für Zündstoff und ein spannendes Ende ist jedenfalls gesorgt. Es spielen: Pfarrer Emmeran Niederberger (Herbert Saller), Pfarrhaushälterin Agnes Lampl (Marille Bernhart), Organist Heinrich Rosner (Leo Eulberg), Mesner Girgl Gschwendtner (Heiner -Bauer), Witwe Hildegard Brandl (Erika Wagner), Apollonia Brandl (Gerda Saller), Gemeinderat Andreas Reitmoser (Kurt Ludwig), Resi Reitmoser (Gerlinde Eulberg), Eva Reitmoser (Marlene Niederschweiberer), Franz Bacher (Konrad Niederschweiberer). Die Proben (unser Bild) für die Premiere am morgigen Samstag um 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten laufen auf vollen Touren. Das Stück wird jeden Samstag im November um 20 Uhr im Gasthaus Turmbräugarten gespielt. Karten im Vorkauf gibt es bei der Buchdruckerei Bartl in Mühldorf, Lederergasse, und an der Abendkasse.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 06.11.2004

Brauchtum und Tracht

Ampfing/Mühldorf (hil) - Ihre tiefe Verbundenheit zum echten Brauchtum und zur Tracht stellten fast 150 mitwirkende Trachtler beim Kreisheimatabend der Trachtenjugend des Landkreises in der Ampfinger Dreifachturnhalle eindrucksvoll unter Beweis.Ein dreistündiges farbenfrohes Programm begeisterte eine große Zahl von Zuschauern.

Alle fünf Jahre veranstaltet die Trachtenjugend der sieben Trachtenvereine des Landkreises einen Heimatabend. «Wir werden sozusagen zur großen Familie», wie es Kreisvorsitzender Georg Waldinger auf den Punkt brachte. Es ist auch eine gute Gelegenheit, die Mitglieder der Vereine des ganzen Landkreises unter einen Hut zu bringen. Wobei auch der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz kommt.
Die Trachtler bewahren das Brauchtum und machen den Landkreis bunter, wie Schirmherr Landrat Georg Huber sagte. Tradition und Moderne werden im heimischen Lebensraum in den Vereinen verbunden. «Die Trachtenjugend gestaltet aktiv das Brauchtum im Landkreis».Durch das Programm des Abends führte Toni Wolf aus Oberneukirchen. Zwischen den einzelnen Tänzen, Musik- und Gesangsstücken sprach er nicht nur verbindende Worte. Auch so manches zum Schmunzeln war mit dabei. Für die musikalische Umrahmung sorgte die Trachtenkapelle aus Ramsau.
Die Kinder und Jugendlichen sowie die Aktiven boten eine breite Palette von Tänzen. Angefangen vom Auftanz, Bauernmadl, Sterntanz bis hin zum Kronentanz.

Bei den Plattlern durfte der Häusei, der Isartaler oder der Neukirchner nicht fehlen.Zudem sorgten die Goaßlschnalzer aus Reichertsheim für lautstarke Darbietungen.

Aufgsunga und aufgspuit wurde von den Reichertsheimer Dirndl, den Asanger Dirndl, dem Oberneukirchner Männergesang und von den beiden Ziachsolisten Maxi und Hansi.

Am Ende des Programms waren sich Zuhörer und Mitwirkende mit Ampfings Trachtlervorstand Georg Eisner einig. «Es war ein großartiger Höhepunkt für die Jugendarbeit und die Trachtensach.»

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.10.2004

Trachtenjugend vom Zeltlager begeistert

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Beim schönsten Wetter fuhren die Kinder des Trachtenvereins Mühldorf ins Zeltlager an den Waginger See. Nach einem herrlichen Badetag machte der Wettergott nicht mehr mit.Der folgende Tag war sehr regnerisch, was dem Vergnügen aber keinen Abbruch tat. Die Jugendlichen verbrachten den Tag auf einem Reiterhof. Hier durfte jedes Kind auf einem Pferd reiten und die Tiere danach abtrocknen und striegeln. Die Pferde wurden in die Boxen gebracht und gefüttert, wonach es mit strahlenden Augen an die Rückfahrt ins Zeltlager ging. Am nächsten Tag war wieder einen herrlicher Sommertag, und es wurde wieder viel getobt, gespielt und gebadet.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 21.09.2004

Mühldorfer Trachtenjugend sucht Verstärkung

Foto: re

Nach Beendigung der Schulferien beginnt beim Trachtenverein Mühldorf wieder das Tanz- und Plattlertraining. Jeweils montags werden verschiedene Tänze, Figurentänze und Plattler erlernt und trainiert.Mädchen und Buben, Jugendliche und Teenager trainieren im Mühldorfer Vereinsheim hinter der Jugendherberge. Trainingszeiten sind für Fünf- bis Zehnjährige von 18 bis 18.45 Uhr und für Elf- bis 15-Jährige von 19 bis 20 Uhr. Nähere Informationen können beim Jugendleiter des Vereins unter Telefon 086-31/8091 erfragt werden. Beim Vereinsplatteln konnte der Mühldorfer Trachtennachwuchs schon schöne Erfolge feiern.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.09.2004

Mühldorfer Trachtler in Harsewinkel

Mühldorf. Vier Tage lang waren Mitglieder des Trachtenvereins „Edelweiß“ Mühldorf, verstärkt durch aktive Trachtlerinnen und Trachtler der Vereine aus Ampfing und Reichertsheim Botschafter des bayerischen Brauchtums in Harsewinkel in Westfalen. Anlass des diesjährigen Besuches war das 150jährige Gründungsfest des Schützenvereins St. Hubertus.
Seit über 25 Jahren besteht die Verbindung zwischen dem dortigen Schützenverein und den hiesigen Edelweißtrachtlern, die durch regelmäßige Besuche gepflegt wird. Für die Mühldorfer Trachtler war es daher eine Selbstverständlichkeit, dem Jubelverein durch Auftritte beim Heimatabend, bei der Inthronisation des neuen Schützenkönigs, beim
Schützenball und beim Festumzug zu gratulieren. Sicherlich trugen die bayerischen Trachten dazu bei, das farbenfrohe Bild beim Festumzug durch die Innenstadt von Harsewinkel noch zu bereichern.

Ein westfälisches Schützenfest fordert von allen Mitwirkenden eine ordentliche Kondition, umso erstaunlicher war es, dass ein umfassendes Beiprogramm, das die Hubertusschützen organisierten, darunter ein Besuch bei einem namhaften Landmaschinenhersteller, trotzdem ein so hohes Interesse bei den Gästen fand.
Besonders aber begeisterte die Besucher die große Gastfreundschaft der Harsewinkler. Beim nächsten Treffen, das dann wieder in Mühldorf stattfinden wird, können sich die Trachtler wiederum auf ihre Weise revanchieren.

Bericht vom 1. Vorstand Georg Waldinger

Den «Heisei» geplattelt

Oberneukirchen (bg) - Beim traditionellen Vereinspreisplattln der Trachtenvereine «Edelweiß» Mühldorf und «Almröserl» Oberneukirchen im voll besetzten Saal des Turmbräugartens gaben die rund 100 Teilnehmer ihr Können zum Besten.

Die Zuschauer waren begeistert, wenn die kleinen Dirndl schon fast wie die lange geübten «Aktiven» die Runden drehten. Ebenso konnten auch die kleinen Buben überzeugen, dass sie teilweise nach einem halben Jahr den «Heisei» schon beherrschen.

Unter den strengen Augen der vier Preisrichter (Heinrich Mühlhuber aus Wasentegernbach, Christian Berger aus Lengmoos, Ludwig Reichl und Tobias Stalleder aus Ampfing) bemühte sich nun ein jeder, ob «alter Hase» oder noch «Neuanfänger», die meisten Punkte zu bekommen.

Die ersten drei Ergebnisse Kinder und Jugend im Einzelnen:
Gruppe 1 (bis zehn Jahre) Buam: Simon Bernhart, Alexander Bernhart, Maxi Huber (alle Oberneukirchen).
Dirndl: Ronja Heidenecker (Oberneukirchen), Sofia Vorbuchner (Mühldorf), Elena Schwarz (Oberneukirchen).

Gruppe 2 (elf bis zwölf Jahre (Buam): Dominik Bernhart, Markus Schwarz, Mathias Linner (alle Oberneukirchen).
Dirndl: Natalie Schwarz, Andrea Prametsberger, Isabella Meier (alle Oberneukirchen).

Gruppe 3 (13 bis 14 Jahre) Buam: Christoph Breu, Florian Linner (Oberneukirchen), Tobias Reichenberger (Mühldorf). Dirndl: Hier mussten alle drei Erstplatzierten nochmals antreten, da sie beim ersten Mal punktgleich waren. Stefanie Prametsberger, Lisa Gsödl (Oberneukirchen), Marion Penzenstadler (Mühldorf).

Gruppe 4 (15 bis 16 Jahre) Buam: Florian Putzhammer (Oberneukirchen), Florian Hellbauer, Thomas Bernhart (beide Mühldorf).
Dirndl: Karina Linner (Oberneukirchen), Sandra Penzenstadler (Mühldorf), nach Rittern, Magdalena Putzhammer (Oberneukirchen).

Beim Gruppenplattln der Jugend waren die Mühldorfer klar die Besseren.

Aktive Gruppe 1, Dirndl: Bernadette Aschl, Bettina Vorportner (beide Oberneukirchen), Sonja Bernhart (Mühldorf).

Buam: Christian Wolf, Andi Palmer (beide Oberneukirchen), Thomas Lohr (Mühldorf).

Buam Gruppe 2: Franz Bernhart, Georg Bernhart (beide Oberneukirchen), Klaus Wagner (Mühldorf).

Beide Vereine waren mit der Veranstaltung vollends zufrieden und freuen sich auf das Gebietspreisplattln am 25. und 26. Juni in Töging.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 11.05.2004

 

 

Trachtler kennen keine Langeweile

Mühldorf. Langeweile ist ein Fremdwort bei den Mühldorfer Edelweißtrachtlern, wenn man den Berichten der Verantwortlichen auf der Jahreshauptversammlung im Turmbräugarten Glauben schenkt. Über fünfzig Mal waren die Mitglieder des Trachtenvereins unterwegs auf Trachten- und Vereinsveranstaltungen, bei kirchlichen Festen oder bei runden Geburtstagen von Mitgliedern. Schriftführerin Rita Fleidl zählte die Ereignisse des vergangenen Vereinsjahrs in ihrem Bericht minuziös auf und Vorstand Georg Waldinger zeigte dazu auf einem Videoprojektor dazugehörende Bilder.

Jugendleiter Leo Hellbauer ergänzte die vielen Termine noch mit einer Darstellung über die Plattlerproben und Auftritte der Jugend- und Kindergruppen.

Trotz aller Aktivitäten zeigte sich Waldinger dennoch nicht ganz zufrieden mit dem Vereinsjahr. Nach seinen Worten würden die Mitgliedszahlen stagnieren und vor allem in den Jugend- und Kindergruppen fehle es an Nachwuchs. Zwar sei das Interesse am bayerischen Brauchtum und der Erhaltung der Tradition bei den Menschen sehr hoch, aber das Engagement im und für den Verein nehme immer mehr ab. Außerdem habe Mühldorf das Glück, dass es sehr viele und in der Jugendarbeit aktive Vereine geben würde, was aber dazu führe, dass jeder dieser Vereine auf der Suche nach Nachwuchs sei.

Waldinger rief die Vereinsmitglieder auch dazu auf, vermehrt ihre Tracht zu den verschiedensten Anlässen zu tragen und regte an, dass wieder mehr Trachtler sich bereitfinden sollten, sich eine Tracht anzuschaffen. Der Name des Vereins als Gebirgstrachtenerhaltungsverein beinhalte vor allen Dingen auch die Bereitschaft die Tracht zu erhalten und zu pflegen.

Stadtrat Sepp Wimmer überbrachte die Grüße der Stadt Mühldorf und versprach, dass die Stadt auch weiterhin, trotz der angespannten finanziellen Situation, die Belange der Vereine berücksichtigen würde.

Bevor Vorstand Waldinger einige Mitglieder für ihre jahrzehntelange Treue zum Verein auszeichnen konnte, wies Herbert Saller in Vertretung der Theaterleiterin Gerti Saller auf die Aufführungstermine für das neue Theaterstück des Trachtenvereins im Turmbräugarten hin: Das Stück “Ein unvergesslicher Wahlkampf“ wird am 8., 15. 22. und 29. November jeweils um 20.00 Uhr gezeigt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 10.11.2003

«Ein unvergesslicher Wahlkampf»

Foto: sb

Die Proben der Theatergruppe der «Edelweiß Trachtler» für das Stück «Ein unvergesslicher Wahlkampf» laufen auf Hochtouren.

Spielleiterin Gerda Saller hat eine Komödie in vier Akten ausgesucht, die die Zuschauer begeistern wird. Bürgermeister Florian Waras steht wenige Wochen vor der Wahl. Noch hat sich kein Bewerber gemeldet, der ihm sein Amt streitig machen wollte. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Claudia, seine Frau, findet in seinem Auto einen fremden BH. Da sie ihn schon längst in Verdacht hat, nicht der Treueste zu sein, will sie das Fundstück zum Anlass nehmen, aus dem gemeinsamen Haus auszuziehen. Doch damit nicht genung. Ein Gegenkandidat taucht auch noch auf. Die Edelweiß Trachtler starten mit dieser Komödie wieder einen Angriff auf die Lachmuskeln. Gespielt wird am 8., 15., 22., und 29. November jeweils ab 20 Uhr im Saal des Gasthauses Turmbräugarten in Mühldorf. Karten im Vorverkauf gibt es bei der Buchdruckerei Bartl und an der Abendkasse. Es spielen Florian Warwas (Bürgermeister), Herbert Saller, Claudia Warwas (seine Frau), Erika Wagner, Michael Hirnlinger (Bürobote), Heiner Bauer, Beate Stanglmeier (Claudias Freundin), Gerlinde Eulberg, Ossi Stanglmeier (Beates Mann), Leo Eulberg, Susi Hofstetter (Sekretärin vom Bürgermeister), Petra Hellbauer, Bastin Kanzler (Sekretär von Claudia), Josef Penzenstadler. Bei der Probe auf der Bühne von links: Erika Wagner, Gerlinde Eulberg, Heiner Bauer und Herbert Saller.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.11.2003

Landestagung des bayerischen Trachtenverbandes

Bad Reichenhall. Der Oberflächlichkeit der Gesellschaft entgegenzuwirken muss eine ständige Aufgabe der bayerischen Trachtenvereine sein. Hierzu ist es notwendig, Werten, wie Familie, Verantwortung oder Toleranz, einen entsprechenden Stellenwert zu geben, so der Landesvorsitzende Otto Dufter bei der Landestagung des bayerischen Trachtenverbandes im Alten Kurhaus in Bad Reichenhall, die vom Gauverband I organisiert wurde.

Zwei Tage lang beschäftigten sich die etwa vierhundert Delegierten und Gäste der 24 Gauverbände, die mehr als 200.000 Mitglieder aus über 980 Trachtenvereine vertreten, mit Themen der Brauchtums- und Heimatpflege, Finanzierungsfragen und der Zukunftsentwicklung der Trachtenbewegung. Dufter zeigte die seiner Meinung bestehenden Fehlentwicklungen auf, die symptomatisch für die Situation der Gesellschaft wären. So sei es äußerst bedenklich, wenn sich Kinder und Jugendliche nicht mehr zu ihrer Mitgliedschaft im Trachtenverein oder zu ihren Erfolgen bei großen Preisplatteln bekennen könnten, aus Furcht, bei ihren Altersgenossen deshalb ausgelacht zu werden. Er stellte dabei die Frage, ob die Gesellschaft den Trachtler gegenüber zu kritisch sei. Wörtlich meinte Dufter: „Wenn von uns Trachtlern Toleranz anderen gegenüber erwartet wird, dann dürfen wir doch auch die Toleranz der anderen erwarten.“

Für Dufter gehört es auch zu den Aufgaben der Trachtenvereine, sich gegen Entwicklungen zu stellen, die ein angeblicher Zeitgeist herbeiführe und bei dem ein Entgegenstellen der Beweis für die Rückständigkeit der Trachtler sei. Als Beispiel nannte er die kletternden Weihnachtsmänner an den Geschäften, die man zum Teil schon im Oktober sehe oder die Verbreitung und Vermarktung des ursprünglich keltischen Halloween, für das es in Bayern keinerlei Tradition gebe.

Hier sei die verbreitete Inkonsequenz mancher gesellschaftlicher Gruppen erkennbar, so Dufter, bei vielen Dorf- und Stadtfesten würden die Trachtler als gerngesehener Farbtupfer gebraucht werden, wenn sie sich aber als Mahner und Kritiker mancher Entwicklungen zeigten, so würden sie als Ewiggestrige dargestellt werden.

Die zweitägige Landestagung begann mit den Sitzungen der Sachausschüsse Trachtenpflege und -forschung , Schuhplattler und Volkstanz, Volkslied und –musik, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Laienspiel und Mundart sowie einer Sitzung der bayerischen Trachtenjugend. Nachmittags stand die Vorstellung der verschiedenen Trachten im Gauverband I der oberbayerischen Trachtenvereine im Kurpark durch die Gautrachtenpflegerin Rosmarie Henke unter dem Motto „Unser Gwand vom Alltag zum Festtag“ auf dem Programm. Der Tag wurde durch einen festlichen Heimatabend mit der Überschrift „Wia´s bei uns da Brauch is“ abgerundet.

Bericht von unserem Vorstand und Gaupressewart des Gauverbandes I, Georg Waldinger, 01.10.03

Vier Mitglieder unseres Vereins standen als Trachtenträger für die oben erwähnte Trachtenvorstellung von Gautrachtenpflegerin Rosmarie Henke zur Verfügung. Hier sehen Sie einige Bilder dieser Veranstaltung.

Gautrachtenpflegerin Rosmarie Henke mit einer jungen Trachtlerin aus Mühldorf während der Trachtenvorstellung des Gauverbandes I anläßlich der Landestagung des bayerischen Trachtenverbandes
Das Mieder: auch bei festliche Angelegenheiten immer eine Alternative in der Abendgarderobe
Das Kircheng´wand des Trachtenvereins "Edelweiß" Mühldorf
 

Maibaum in allen Farben

Mühldorf (re) - Der Trachtlerkirta der Mühldorfer Edelweiß-Trachtler entwickelt sich immer mehr zu einem Besuchermagneten.

Im Hacknerhof in Altmühldorf verbrachten hunderte von Gästen bei angenehmen Temperaturen den Tag, genossen die Sau vom Grill, die Steckerlfische und die frische Maß, stärkten sich bei Kaffee und Kuchen und unterhielten sich bei den Klängen der Oakarrer Musi, die für die passende musikalische Untermalung sorgte.

Einer der Höhepunkte war sicherlich die Maibaumversteigerung. Die Trachtler hatten den kürzlich umgelegten weiß-roten Maibaum von der Innbrücke in handliche Stücke von 60 Zentimeter bis etwa einen Meter zerlegt und Vorstand Georg Waldinger und sein Stellvertreter Alois Wagner boten diese Teile zur Versteigerung an.

Einen besonderen Einfall hatten die Trachtler zur bevorstehenden Landtagswahl: um den parteipolitischen Proporz zu wahren, strichen sie einige Maibaumteile schwarz-weiß, grün-weiß oder gelb-weiß an. Die anwesenden Landtagskandidaten Dr. Marcel Huber und Hans Rambold gingen auf diese Gaudi auch ein und steigerten einige Maibaumstückerl. Der Erlös ist für die Jugendarbeit im Verein bestimmt.

Auch für die Kinder war gesorgt und so war sowohl die Hüpfburg als auch ein eigens für sie abgegrenzter Bereich mit verschiedenen Spielemöglichkeiten recht stark belagert.

Daneben standen auch Plattler- und Tanzvorführungen der Jugend-, Aktiven- und Volkstanzgruppen auf dem Programm und die Besucher konnten sich überzeugen, dass die Pflege des bayerischen Brauchtums einen hohen Stellenwert in der Nachwuchsarbeit der Edelweißtrachtler darstellt.

Zahlreiche Vertreter örtlicher Vereine und lokale Prominenz, darunter Bürgermeister Günther Knoblauch, fanden sich zur Kirta ein und erlebten ein Fest, das aufgrund eines neuen Zeltdaches auch bei regnerischem Wetter hätte durchgeführt werden können.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 20.09.2003

Mühldorfer Maibaum umgelegt

Mühldorf (re) - Der Mühldorfer rot-weiße Maibaum an der Innbrücke steht nicht mehr. Die Edelweiß-Trachtler legten den über 29 Meter langen Baum mit Hilfe der Mühldorfer Feuerwehr und einem Kran um.

Wie Trachtlervorstand Georg Waldinger mitteilte, sei die Aktion notwendig geworden, da der Baum aufgrund der starken Stürme im Winter und im Frühjahr dieses Jahres sehr in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Die Trachtler werden aber mit Hilfe der Stadt Mühldorf wieder für einen neuen Maibaum sorgen und ihn traditionell am 1. Mai in den Stadtfarben rot-weiß wieder aufstellen.

Damit hat der Maibaum aber seinen Zweck noch nicht völlig erfüllt. Beim Trachtlerkirta am morgigen Sonntag im Hackner-Hof in Altmühldorf wird der Baum, der in Abschnitte von ein bis drei Meter zerteilt wurde, zugunsten der Jugendarbeit des Trachtenvereins versteigert. Der traditionelle Kirta beginnt um 11.30 Uhr mit dem Mittagstisch.

Die Mühldorfer Trachtler freuen sich auf zahlreichen Besuch und hoffen den Besuchern mit Sau vom Grill, Steckerlfisch, Kaffee und Kuchen, Auftritten der Jugend- und Aktivengruppen und mit der zur musikalischen Unterhaltung beitragenden «Oarkarrer Musi» einen vergnüglichen Tag zu bereiten. Mit Hüpfburg und Spielen sorgen die Trachtler auch für die Unterhaltung der Kinder.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 13.09.2003

Trachtlerkirta wird konzentriert vorbereitet

Foto: sb

Mitten in den Vorbereitungen zur Trachtlerkirta steckt der Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf in diesen Tagen.

Am 14. September ist es dann wieder soweit und die Mühldorfer Trachtler freuen sich schon, wieder zahlreiche Besucher im Hacknerhof begrüßen zu können. Aber bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Die wichtigste Aufgabe wird sein, auch bei Regenwetter für ein trockenes Fest zu sorgen. Und so konstruieren die Trachtler derzeit eine Bedachung.

Weitere Attraktion wird eine Versteigerung des Mühldorfer Maibaums sein sowie zur musikalischen Unterhaltung die Oarkarrer- Musi.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 28.08.2003

Trachtenbewegung im Zeichen der Heimat

Mühldorf (re) - Ganz im Zeichen der Trachtenbewegung stand die Marktgemeinde Berchtesgaden, in der das 113. Gaufest des Gauverbandes I stattfand. Auch der Trachtenverein «Edelweiß» Mühldorf beteiligte sich am großen Festzug.

Über 40 Musikkapellen, über 130 Trachtenvereine und Berchtesgadener Weihnachtsschützen sowie zahlreiche Motivwagen bildeten einen bunten Festzug auf den Straßen Berchtesgadens, die von zahlreichen Zuschauern gesäumt waren.

Die etwa 7000 Trachtlerinnen und Trachtler veranstalteten eine eindrucksvolle Demonstration der bayerischen Trachtenbewegung, deren Wertschätzung auch die Präsenz der Ehrengäste widerspiegelte. Schirmherr Bürgermeister Rudolf Schaupp und Landrat Georg Grabner betonten bei ihren Grußworten die immense Bedeutung der Trachtenbewegung in Bayern. Auch Gauvorstand Peter Eicher zog eine Verbindung zwischen der Trachtenbewegung und der bäuerlichen Landwirtschaft in Bayern, die er als wertvolles Fundament der Trachtenbewegung bezeichnete. Deshalb appellierte er an die Politik, alles in ihren Kräften stehende zu tun, die bäuerliche Landwirtschaft zu unterstützen. Den Festgottesdienst in der Nähe des Salzbergwerks zelebrierte Dekan Pfarrer Peter Demmelmaier.

Auf der vorangegangenen Gauversammlung beschlossen die Delegierten, dem Trachtenverein »D'Mühlberger» Waging die Ausrichtung des 115. Gaufestes 2005 zu übertragen. Im nächsten Jahr findet das Gaufest in Freilassing statt.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 07.08.2003

Gründungsfest und Heimatabend

Mühldorf (re) - Zahlreiche Veranstaltungen prägen das Vereinsleben des Mühldorfer Trachtenvereins GTEV «Edelweiß». Wie Vorstand Georg Waldinger auf dem jüngsten Vereinsabend im Turmbräugarten mitteilte, stehen in den nächsten Wochen den Trachtlern einige Termine ins Haus.

Am kommenden Donnerstag, dem Fronleichnamstag, beteiligen sich die Mühldorfer Trachtler um 8 Uhr an der Fronleichnamsprozession in Altmühldorf.

Am kommenden Wochenende feiert der GTEV «Taubenbergler Stamm» in Neumarkt-St. Veit sein 80-jähriges Gründungsfest. Dabei stehen unter anderem am Freitag, 20. Juni, um 20 Uhr ein Brauchtumsabend sowie am Samstag, 21. Juni, ebenfalls um 20 Uhr ein großer Jubiläumsheimatabend auf dem Programm. Der Sonntag steht ganz im Zeichen des Gründungsfestes. Nach dem Festgottesdienst um 10 Uhr auf dem Neumarkter Stadtplatz zieht der Festzug durch die Stadt. Treffpunkt für die Mühldorfer Trachtler ist am Sonntag um 8.30 Uhr am Festzelt.

Am 4. und 5. Juli treffen sich die besten Plattler und Dreherinnen in Wasentegernbach zu den diesjährigen Gebiets- und Gebietsjugendpreisplatteln. Am gleichen Wochenende feiert der Heimat- und Volkstrachtenverein «D'Rottaler Massing» sein 90-jähriges Gründungsfest verbunden mit dem 70. Gautrachtenfest des Trachtengaus Niederbayern. Auch hierbei beteiligt sich der Trachtenverein Mühldorf.

Der Heimatabend findet am 5. Juli um 20 Uhr im Festzelt statt. Zum Gründungsfest am 6. Juli wird mit Privatautos gefahren. Mitfahrgelegenheit besteht um 8 Uhr am Turmbräugarten. In Massing ist Treffpunkt um 8.45 Uhr am Festzelt.

Höhepunkt des Trachtenjahres ist das 113. Gaufest, das dieses Jahr von 19. bis 20. Juli in Berchtesgaden stattfindet. Zur Anreise zu diesem Fest wird ein Bus eingesetzt. Weitere Informationen zu den aufgeführten Veranstaltungen sowie Anfragen zu Mitfahrgelegenheiten können telefonisch beim Vorstand erfragt werden.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 17.06.2003

Wehe, wenn es nicht schnalzt

Mühldorf (je/re) - Das traditionelle Zwei-Vereine-Preisplatteln zwischen den Trachtenvereinen Oberneukirchen und Mühldorf fand dieses Jahr beim Holzmannwirt in Oberneukirchen statt.

Über 80 Teilnehmer im Alter zwischen sechs und über 40 Jahren stellten sich in elf Gruppen den kritischen Augen der sechs Preisrichter.

Ja nicht auf den Absatz kommen, heißt es bei den Jungen. Dazu muss jeder Schlag auf der Krachledernen sitzen. Schnalzt es nicht wie gewünscht gibt es Punktabzug. Gleichgewicht ist bei den Dirndln angesagt, wenn sie ihre zwei Runden drehen müssen. Wettkampfstimmung beim Holzmannwirt, wo sich die Trachtenvereine aus Mühldorf und Oberneukirchen trafen, um die besten im Platteln und Dirndldrahn zu ermitteln.

In erster Linie war es natürlich der Nachwuchs, der hier wetteiferte. Mit Argusaugen wachten die Preisrichter Christian Berger, Lengmoos, Hans Gastager, Palling, Reinhard Kasmannshuber, Wald, Lenz Kellhuber, Reischach, Franz Schmidl, Töging und Klaus Wagner, Mühldorf, darauf, dass die Regeln eingehalten wurden. Musikalisch wurden die Plattler und Dreherinnen von Günther Wiedl aus Töging auf der diatonischen Ziach begleitet.

Die Ergebnisse spiegelten das hohe Niveau der Teilnehmer wider. Besonders gut schnitt Marion Penzenstadler ab, die nicht nur bei den Dirndln , der Gruppe drei sämtliche Oberneukirchenerinnen hinter sich ließ, sondern für die Dauer eines Jahres auch noch den Wanderpokal für die beste Punktzahl mit nach Hause nehmen durfte. Ganz behalten darf sich Stefan Reichenberger diesen Wanderpokal. Weil er ihn in den letzten Jahren als jeweils Punktbester dreimal in Folge gewonnen hat, darf er ihn nun sein Eigen nennen.

Die Ergebnisse
Im Einzelnen wurden folgende Plätze erreicht:

Jugend Dirndl Gruppe I: 1. Andrea Prametsberger, 2. Isabella Meier, 3. Elena Schwarz (alle Oberneukirchen);
Jugend Buam Gruppe I: 1. Andreas Linner, Lukas Hartmann, Markus Breu (alle Oberneukirchen);

Jugend Dirndl Gruppe II: 1. Marion Penzenstadler (Mühldorf), 2. Stefanie Prametsberger und 3. Natalie Schwarz (beide Oberneukirchen);
Jugend Buam Gruppe II: 1. Stefan Reichenberger (Mühldorf), 2. Florian Linner und 3. Matthias Linner (beide Oberneukirchen);

Jugend Dirndl Gruppe III: 1. Magdalena Putzhammer (Oberneukirchen), 2. Sandra Penzenstadler (Mühldorf), 3. Karina Linner (Oberneukirchen);
Jugend Buam Gruppe III: 1. Christoph Breu (Oberneukirchen), 2. Florian Hellbauer (Mühldorf), 3. Thomas Bernhart (Mühldorf);

Jugend Dirndl Gruppe IV: 1. Bettina Vorportner (Oberneukirchen), 2. Marlene Niederschweiberer (Mühldorf), 3. Karin Linska (Oberneukirchen);
Jugend Buam Gruppe IV: 1. Florian Putzhammer und 2. Hansi Kneißl (beide Oberneukirchen), 3. Norbert Neumann (Mühldorf).

Aktive Dirndl Gruppe I: 1. Birgit Lippacher (Oberneukirchen), 2. Sonja Bernhart (Mühldorf), 3. Claudia Hintermaier (Oberneukirchen);
Aktive Buam Gruppe I: 1. Andi Palmer, 2. Christian Wolf, 3. Seppi Auer (alle Oberneukirchen);
Aktive Buam Gruppe II: 1. Engelbert Hopf, 2. Josef Schönhuber, 3. Franz Bernhart (alle Oberneukirchen).

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 16.06.2003

Mühldorf, Brauchtum und Biergarten vereint

Das sommerliche Wetter lud an diesem Wochenende zu einem Besuch im Biergarten ein.

Die Mühldorfer Edelweiß-Trachtler ließen es sich nicht nehmen in ihrem Stammlokal im Gasthaus Turmbräugarten in Mühldorf ein frisches Bier und eine zünftige Brotzeit einzunehmen. Unter den schattigen Kastanien war es an diesem Wochenende auszuhalten und den sommerlichen Temperaturen wurde getrotzt. Unser Bild zeigt, dass sich drei Generationen von Mühldorfer Trachtlern auch im Biergarten gut verstehen.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 05.05.2003

Angriff auf die Lachmuskeln Mühldorf

(sb) - Auch in diesem Jahr hat die Theatergruppe der Edelweiß-Trachtler wieder ein besonderes Stück einstudiert.

An allen Samstagen im November ist ab 20 Uhr im Saal des Gasthauses "Turmbräugarten" die "Bierkur" zu sehen. Dieses Stück ist ein echter Angriff auf die Lachmuskeln der Besucher.

Ungeordnet stehen die Tischreihen im Saal des Gasthauses "Turmbräugarten". Im Saal ist es bitter kalt und dick eingemummte Menschen kommen mit Körben, Thermosflaschen und Kaffeetassen sowie Plätzerl in den Saal. "Mogst de grene oda de blaue Tass", pflanzen sich Kurt Ludwig und Heiner Bauer. Der Glasermeister kommt an den Plätzchen nicht vorbei und nascht so richtig drauflos. Die Theaterspieler des Trachtenvereins Edelweiß treffen sich zur Generalprobe der "Bierkur". Während Georg Fuchs noch letzte Hand an der Bühne anlegt, werden Textbücher und Kaffeetassen auf die Tische gestellt. Der Probe steht nichts mehr im Wege.

Spielleiterin Gerda Saller hat dieses Stück wieder für ihre Truppe ausgesucht und einstudiert. Mit den Leseproben im warmen Wohnzimmer des Ehepaars Saller wurde bereits Anfang Oktober begonnen. In den letzten zwei Wochen standen dann die Bühnenproben im Mittelpunkt. Viel Zeit und Engagement haben die Laienschauspielerinnen und -spieler in den letzten Wochen investiert, um den Besuchern ein besonders Stück präsentieren zu können. Laienschauspiel ist kein Zuckerschlecken.

Bei der "Bierkur" geht es darum , dass sich die drei Bauern Voglmeier (Herbert Saller), Lorenz Meier (Kurt Ludwig) und Huber sich mehr im Wirtshaus aufhalten, als daheim bei ihren Frauen. Resl Vogelmeiers Frau (Gerlinde Eulberg), weiss sich keinen Rat mehr. Da bietet ihr Hausierer Pauli Eder (Heiner Bauer) eine "Bierkur" für ihren Mann an. Diese Kur zeigt unerwartete Erfolge. In weiteren Rollen Nandl, Magd bei Voglmeier, Erika Wagner, Urschl Huber, Bäuerin, Petra Hellbauer und die Maier Kathl spielt Gerda Saller.

Das Stück wird an allen Samstagen im November ab 20 Uhr im geheizten Saal des Gasthauses "Turmbräugarten" aufgeführt. Karten im Vorverkauf sind bei der Druckerei Bartl in der Ledererstraße zu erwerben. Karten gibt es natürlich auch an der Abendkasse. Premiere ist am morgigen Samstag um 20 Uhr im Gasthaus "Turmbräugarten".

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 08.11.2002

 

Waldinger wieder Vorsitzender

Mühldorf (re) – Der neue und alte Erste Vorstand der Mühldorfer Edelweißtrachtler heißt Georg Waldinger. Zusammen mit dem Zweiten Vorstand Alois Wagner, der Schriftführerin Rita Fleidl und der neu gewählten Kassiererin Erika Wagner wurde er auf der Generalversammlung des GTEV «Edelweiß» Mühldorf gewählt und leitet in den kommenden drei Jahren weiterhin die Geschicke des Vereins.

Aus den Berichten der Vereinsverantwortlichen konnten die Mitglieder sowie die Vertreter der Stadt, Bürgermeister Günther Knoblauch und die Stadträte Kurt Bimsberger sowie Sepp Wimmer, entnehmen, dass der GTEV «Edelweiß» Mühldorf zu den aktivsten Vereinen der Stadt zählt. Zahlreiche örtliche und überörtliche Trachtenfeste und Veranstaltungen, Volksmusikabende und Kirtafeste, Maibaumaufstellen und Umzüge gestalteten die Mühldorfer Trachtler oder waren aktiv mit dabei. Auch die Jugendarbeit, über die Jugendleiter Leo Hellbauer und Vorplattler Thomas Enzinger berichteten, hat im Trachtenverein einen hohen Stellenwert. 50 Kinder, Jugendliche und Aktive gehören zum Verein. Weitere Schwerpunkte des Vereinslebens stellten die Trachtenwarte Erika Wagner und Grete Vorbuchner sowie Volkstanzwart Anton Fleidl vor. Die Aufführungen der Theatergruppe mit dem Stück „Bierkur“ an den vier Samstagen ab 9. November im Turmbräugarten gab Theaterleiterin Gerda Saller bekannt.

Vorstand Georg Waldinger stellte in seinem Rechenschaftsbericht zwei Aufgaben für die kommenden Jahre in den Mittelpunkt seiner Ausführungen: zum einen müsse verstärkt auf Mitgliederzuwachs geachtet werden. Noch wäre die Situation beim Nachwuchs innerhalb des Vereins zufriedenstellend, aber in Zukunft könnte es hier ein Problem geben. Zum anderen hob er die Notwendigkeit hervor, mehr aktive Trachtenträger zu finden. Zwar seien mit der Anschaffung einer Tracht zunächst hohe Ausgaben verbunden, aber eine der ureigensten Aufgaben sei die Pflege und Erhaltung der Miesbacher Tracht. Waldinger zeigte auch die Bedeutung der Trachtenvereine für die Gesellschaft auf: sie würden nicht dem Zeitgeist nachlaufen. Vielmehr gelten sie als Bewahrer von Werten. Die Trachtenvereine seien heimatverbunden und weltoffen. Sie wirken orientierend und setzen der nicht mehr aufzuhaltenden Globalisierung ein Gegengewicht entgegen, ohne sich der Entwicklung vergebens entgegenzustemmen.

Auch Bürgermeister Knoblauch teilte diese Ansicht und dankte namens der Stadt und der Bevölkerung dem Trachtenverein für sein Engagement. Der Verein beteilige sich an der Gemeinschaft und bereichere das Kultur- und gesellschaftliche Leben Mühldorfs.

Nach den Berichten fanden unter der Leitung der beiden Stadträte die Neuwahlen statt. Dabei wurden folgende Personen gewählt: Vorstand Georg Waldinger, Zweiter Vorstand Alois Wagner, Schriftführerinnen Rita Fleidl und Ruth Michel, Kassier Erika Wagner und Thomas Lohr, Jugendleiter Leo Hellbauer und Johanna Grabmann; Vorplattler Thomas Enzinger, Trachtenpfleger Grete Vorbuchner, Erika Wagner und Christl Penzenstadler, Theaterleiterin Gerti Saller, Volkstanzwart Anton Fleidl, Fähnriche Dieter Neumann und Wolfgang Nömeier, Musikwart Rosmarie Wagner, Vereinsmusiker Christoph Drabke. Den Vereinsausschuss bilden außerdem die Beisitzer Christl Penzenstadler, Engelbert Buchner und Klaus Wagner. Für die Kassenrevision sind zuständig Martin Hofbauer und Otto Wagner.

Bericht aus dem Mühldorfer Anzeiger, 04.11.2002